Spiel wJC2 – TSV Büsum
Ergebnis 35:12
Bedingt dadurch, dass wir so viele Langzeitverletzte haben, spielen fast alle Spielerinnen mittlerweile in beiden Mannschaften. Das bedeutet häufig zwei Spiele am Wochenende. Doch so wie dieses Wochenende, wo erst die 1. Mannschaft mit einer starken zweiten Halbzeit gegen die HG OKT gewinnt und dann direkt danach die 2. Mannschaft gegen den TSV Büsum spielt, war es bis jetzt noch nicht. So viel zur Vorgeschichte, nun zum Spiel:
Die Büsumerinnen reisten mit nur einer Stammkraft im Rückraum an, und mussten daher reichlich improvisieren. Viele technische Fehler waren die Folge. Wir konnten uns daher auch mit halber Kraft mit schönen Toren auf 4:1 absetzen. Man merkte den Mädchen aber doch an, dass schon ein Spiel in den Knochen steckte. Gerade in der Abwehr wurde nicht so wirklich zugepackt. Also wurde kurzerhand beim Spielstand von 7:3 der Rückraum komplett ausgetauscht. Mit erholter Kraft war dann auch in der Abwehr wieder deutlich mehr Bewegung. Von 10:6 ging es dann nach einem 7:0 Lauf mit 18:7 in die Pause.
Erstaunlicherweise war die Puste bei den meisten Spielerinnen wieder aufgetankt. In der Abwehr wurden nun einige Bälle durch schnelle Beine gewonnen, und es ging mit Tempo nach vorne. So war es zum Beispiel Johanna, die mit einem Tempogegenstoß das 30:10 erzielte. Insgesamt konnten auch in der zweiten Halbzeit wieder einige schön heraus gespielte Angriffe gezeigt werden. Verdientes Endergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der viele Spielerinnen ihre Klasse zeigen konnten: 35:12.
Es spielten:
Nina – Svea (10 Tore), Finja (7), Jette (5), Johanna, Lotte (jeweils 4), Somi (2), Chiara, Sandra, Sophia (jeweils 1), Chantal
Zwote – TSV Erfde
51:30 (26:17)
Rückblick:
Wir schreiben den 14.10.2017, es ist 20:30 Uhr und das Spiel wird mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters beendet. Der bis dahin punktlose Tabellenletzte gewinnt sein Heimspiel verdient mit 26:22 und die Gastmannschaft wirkt fassungslos… wer sind nur die Gäste? Richtig, leider sind wir es! Nach einem tollen Saisonstart (3 Siege) ist wieder Ernüchterung eingekehrt… 3 verlorene Spiele in Folge! Dieser Tiefpunkt hätte einen negativen Lauf bewirken können, doch wir schüttelten uns und zogen daraus die Motivation für eine bisher gute Saison.
Jetzt stand also das Rückspiel an und für uns war klar, solch ein Spiel wollen wir nicht noch einmal abliefern! Die Marschrichtung war klar: „Vollgas, Vollgas und Vollgas!“
Von Beginn an drückten wir auf das Gaspedal und schon früh deutete sich ein sehr torreiches Spiel an. Wir hielten uns nicht mit langen Ballbesitzzeiten auf, sondern pressten aggressiv nach vorne und erzielten schnelle Tore. Die Erfder spielte längere Angriffe und kamen ihrerseits, vor allem über brachiale Schlag- und Unterhandwürfe, zu vielen Toren. Es sei jetzt schon gesagt, dass unsere Abwehr den Gastspielern heute fast immer im Sicherheitsabstand begegnete… unser Torwart Henning Hinrichs war der Leidtragende. Aber egal, da an solchen Tagen das Torewerfen auch viel schöner ist, ging es weiter munter nach vorne. Über einen zwischenzeitlichen 12:6-Stand setzten wir uns bis zur Halbzeit auf 26:17 ab. Viele Tore für einen Spielabschnitt? Eigentlich schon, doch hätten es bei konsequenterer Chancenauswertung noch mehr sein können. Also, weiter Vollgas!
Der 2. Spielabschnitt sollte sich vom Spielverlauf nicht mehr ändern. Unsere Abwehr war zwar nun leicht verbessert, doch wirklich schwer machten wir es dem Tabellenletzten auch nicht wirklich. Die Angriffsmaschinerie liefen aber weiter auf Hochtouren und das Ergebnis schraubt sich in eher ungewöhnliche Höhen. Bereits in der 36. Minute erzielte Mike Christiansen den 30. Treffer, in der 46. Minute zog Veith Steinberg mit dem 40. Treffer nach und den 50. Treffer steuerte Björn Kröger in der 57. Minute bei. Mit den Schlusspfiff wurde der 51:30-Sieg besiegelt. Achtung die folgenden Sätze dürfen gerne mit einem Augenzwinkern verstanden werden! 81 Tore in 60 Minuten (immerhin 1,35 Tore pro Minute)… würde sich die Qualität eines Spieles an den insgesamt erzielten Treffern messen lassen, dann müsste man bei diesem Match von einem wahren Hochkaräter sprechen. Bundesliga? Champions League? Das Fantasieren und Spinnen überlassen wir lieber anderen!
Für uns geht es bereits am Mittwoch weiter. Wir treten im Kreispokalhalbfinale beim TSV Büsum II an. Ein Selbstläufer wird dies aber nicht. Wir sind gespannt, wer bei den Büsumern alles aufläuft.
Kader:
Hinrichs – Heiden (10), Hölk (4), Röder, Wriedt (2), Schulz (3), Kröger (12/1), Dethlefs (2/2), Böttcher (7), Brandes, Ewudzie (1), M. Christiansen (5), Kaulen & Steinberg (5)
wJC – HG OKT
Ergebnis: 21:14 (8:8)
In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Nach einem schnellen 1:0 durch Svea, dominierten die Abwehrreihen, und bei stetig wechselnder Führung konnte nie ein Vorsprung von mehr als einem Tor herausgeworfen werden. Mit dem Halbzeitpfiff kassierten wir dann auch folgerichtig den 8:8 Ausgleich.
In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Ausgeglichenes Spiel bis zur 40.Min. als OKT noch einmal auf 15:14 herankam. Allerdings stand unsere Abwehr inklusive Nina im Tor jetzt wie eine Eins, und mit einem 6:0 Lauf konnte doch noch ein deutlicher Sieg eingefahren werden.
Unsere Truppe wartete mit einer guten und geschlossenen Mannschaftsleistung auf. Gut gemacht!!
Torschützen: Nina – Finja (4), Fietsche (4), Johanna (4), Ida (3), Svea (2), Lotte (1), Somi (1), Jette (1), Chiara (1), Sophia; Ein Gruß geht hier mal an unsere Verletztenabteilung die zur Zeit mit Pauline, Xenia und Jule besetzt ist, und an Maite die auf Konferfahrt weilte.
Zu Gast kamen heute die Damen der SG Dithmarschen Süd3, die in der
Tabelle deutlich höher angesiedelt sind als wir. Unserer Gäste fanden
besser ins Spiel, wir hingegen benötigten ganze 5 Minuten um den Ball
zum ersten mal im Tor unterzubringen, doch davon ließen wir uns nicht
verwirren und in der 13 Minute schafften wir den einzigen Ausgleich zum
5:5. Bis zur Halbzeit war es eine offene Partie, in der die Gäste
allerdings ihre Chancen besser zu wissen nutzten. Leider bekamen wir
dann unglückliche Zeitstrafen und wir gingen mit doppelter Unterzahl
und mit einem 2 Toren Rückstand in die Halbzeitpause. ( 9:11 für
Dithmarschen Süd). Anfang der 2 Halbzeit und bei Anstoß der Gäste war
das Ziel , das wir in dieser Phase sie nicht so weit davon ziehen lassen
sollten. Dies gelang zwar , doch es folgte eine lange Spielzeit in der
wir zerfahren, unkonzentriert und kaotisch spielten und viel zu schnell
versuchten ein Tor zu erziehlen. Wir luden die Gäste regelrecht dazu ein
sich über ein 10:13,11:17 auf 11:24 in der 51 Minute klar abzusetzen.
Trotzdem kämpften wir weiter um nicht gänzlich unter zu gehen. Am Ende
verloren wir mit 14:25, trotz allem viel zuj hoch und viel zu unnötig.
Am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr nun treffen wir auf die SG Dithmarsche
Süd2, die bis dato das Schlusslicht in der Tabelle inne haben . Sollten
wir diesen Platz nicht übernehmen wollen muss ein Sieg im Kellerduel
her. Über untesstützung würden wir uns sehr freuen.
Kader: Tanja, Anni (1), Anna (3), Carmen(1), Uta , Kaddi(1), Svantje,
Fenke, Wiebke(1), Tatjana (1), Nina (4) und Nadine (2)
Am Samstag mussten wir nach Kropp. Ein sehr starker Gegner, es ging um den zweiten Platz. Wir waren gewarnt, da wir das Heimspiel auch nur knapp für uns gewinnen konnten. Man konnte gleich merken, der Gegner war richtig heiß und wollte uns aus der Halle fegen.Bis zur 22.Min. war es ein Spiel auf Augenhöhe, dann konnten wir uns ein bisschen Absetzten, bis zur Pause, so das wir 13:9 führten.
In der zweiten Halbzeit fingen wir richtig gut an und konnten die Führung auf 6-7 Tore ausbauen. OKT biss sich immer wieder die Zähne an unserer Abwehr aus. Zwischenzeitlich lagen wir sogar mit 9 Toren vorne.
Bjarke TW
Linus 5
Philipp 8
Magnus 1
Lukas 1
Peer
Tom 10
Bennet 2
Alex 3
TSV Sieverstedt - MJB
Ergebnis: 29:18 (16:9)
In diesem Spiel haben wir einen denkbar schlechten Start hingelegt. Die Sieverstedter haben ihren körperlichen Vorteil ausgenutzt und gingen schnell mit 4:0 in Führung. Wir konnten in der Phase in der Abwehr irgendwie nicht richtig dagegen halten. Wir kamen zwar noch einmal beim 6:4 auf zwei Tore heran, aber wir bekamen die beiden Haupttorschützen von Sieverstedt einfach nicht in den Griff. Sie waren im Angriff immer den Tick schneller als unsere Abwehr und haben uns quasi erschossen. Die beiden haben allein in der ersten Hälfte 12 der 16 Tore erzielt. Hinzu kam, dass bei uns das Quäntchen Glück fehlte und wir unsere Torchancen nicht nutzten.
 In der Halbzeitpause haben wir uns dann vorgenommen, die 1. Hälfte abzuhaken und wieder bei Null zu beginnen. Wir wollten uns in der Abwehr gegenseitig mehr unterstützen und damit das Scheibenschiessen von Sieverstedt verhindern. Dies ist uns in diesem Spiel aber leider nur zum Teil gelungen. d.h. wir haben die 2. Hälfte dann auch „nur“ mit 4 Toren verloren. In der Summe war es aber einfach nicht ausreichend. Da müssen wir noch dran arbeiten.
Unser Aufgebot: Patrick (TW), Niklas 7, Florian 4, Lasse 3, Till 2, Jonas 1, Mattes 1/1,Merten, Enrico
SG Hamburg-Nord – HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve (10:8) 23:25
Erstmals rückten wir zu einem Auswärtsspiel aus, bei dem wir die Landesgrenze Schleswig-Holsteins überschreiten mussten, wie es die Dithmarscher Landeszeitung in Ihrem Vorbericht beschrieb.
Ziel unserer Auswärtstour war der Hamburger Tagelsberg. Dort trägt die, vom Ex-Nationalspieler Adrian Wagner trainierte, SG HH-Nord ihre Heimspiele aus. Eins wussten wir ganz genau. Hier zu punkten wird ganz, ganz schwer, hatte man das Hinspiel in eigener Halle mit drei Toren Differenz verloren.
Auch wenn wir weit reisen mussten, gestaltete sich der Auftritt in der Hansestadt als gefühltes Heimspiel. Es haben uns wieder viele Menschen, die es mit der HSG halten, begleitet und eine super Stimmung erzeugt. Das war keine unerhebliche Hilfe – vielen Dank!
Nicht zuletzt durch die tolle Performance von Block-E, die es zwar nicht geschafft haben, den HSV zum Sieg zu schreien, aber uns!
Dabei startete das Spiel gar nicht nach unserem Geschmack. Lasse Rathjens erhielt bereits in der 12. Spielminute seine zweite Zeitstrafe und war somit akut rot gefährdet für den weiteren Spielverlauf. Auf der Anzeigentafel sah es nicht besser aus. Es prangerte ein 6:2 aus Sicht der Gastgeber.
Von da an stabilisierten wir uns. In einer Auszeit riefen wir uns die Worte unseres Trainers, Nico Richter, erneut auf. Den Rückraum der Hamburger bei spätestens neun Metern anzugehen. Vorher standen wir zu passiv. Jetzt „pflügten“ unsere Abwehrkanten, Sören Schacht und Marco Schulz, vor unserem Wurfkreis fast alles weg. Damit legten Sie den Grundstein für unseren Auswärtserfolg – super! Marco machte nicht nur Hinten, sondern auch im Angriff ein starkes Spiel und erzielte unsere erste Führung zum 12:13 in der 37. Spielminute.
Vorher war noch Halbzeit. Bereits hier hätten wir egalisieren können, statt mit zwei Treffern hinten zu liegen. Das hatten die Hamburger vor allem ihrem starken Schlussmann, Lukas Baatz, zu verdanken. Der Mann zwischen den Pfosten der Hamburger stellte nicht nur unsere Außen immer wieder vor Probleme. Auch Leif Friedrichs hatte zunächst seine Mühe ins Gehäuse zu treffen.
Zwei andere Akteure auf unserer Seite, wussten jedoch ganz genau, wo das gegnerische Eckige steht. Lasse Rathjens und Lasse Finn Schmidtke waren wieder einmal unsere besten Spieler. Bimmy eiskalt und Lasse mit enormer Durchsetzungskraft in den 1gegen1 Aktionen. Ganz stark Jungs!
Nachdem wir erstmalig in Führung gegangen waren, kamen die SGler noch mal zum Ausgleich, aber wir konnten immer vorlegen und gaben die Führung nicht mehr her.
In der Schlussphase war es dann Leif, der Verantwortung übernahm und den erfolgreichen Abschluss suchte, nachdem es vorher eher durchwachsen bei ihm lief (das zeichnet einen Top-Spieler aus). In der hektischen letzten Spielminute war es dann Tobias Giesecke vorbehalten, mit dem Treffer zum Endstand, zwei Sekunden vor Abpfiff, den Deckel auf die Partie zu setzen. Die letzten Sekunden, einer engen Partie, scheinen Tobi zu liegen. Bereits gegen Wift erzielte er in den Schlusssekunden den Ausgleichstreffer.
Spiel wJC2 – SG Dithmarschen Süd
Endstand 40:19 (17:12)
Die Vorzeichen für dieses Spiel waren alles andere als gut, da viele Spielerinnen in der Woche angeschlagen oder zur Konfirmandenfahrt waren. Dazu musste sich auch noch Jule unter der Woche mit einem Bänderanriss abmelden. Doch zum Glück können unsere Torhüterinnen beide auch noch im Feld spielen und wir bekamen Unterstützung von Emily von der wJD sowie von Mo von der wJB, so dass wir doch noch eine gute Mannschaft stellen konnten.
Doch zum Spiel:
Wir konnten uns gleich mit 3 Toren in Führung bringen. Danach begann ein munterer Schlagabtausch, wobei in der Abwehr die Zuordnung noch nicht so ganz stimmte. Auch die extrem offensive Abwehr der Gastgeberinnen stellte uns kurz vor Probleme. Mitte der ersten Halbzeit stellten wir unsere Abwehr dann auch offensiver ein und konnten uns danach Tor um Tor absetzen. Bis zur Halbzeit hatten wir einen 17:12 Vorsprung erspielt.
In der zweiten Halbzeit gaben wir das Spiel nicht mehr aus der Hand. Die Abwehr stand nun in fester diagonaler Querstellung und ließ sich kaum noch Überwinden. Und wenn, dann stand da heute eine bääärenstarke Nina im Tor. Leider werden die Paraden im Jugendbereich noch nicht mitgezählt. Gefühlt sollte die Quote aber so bei 70% liegen. Ganz stark.
Doch auch im Angriff lief es super. Alle Spielerinnen übernahmen heute Verantwortung und konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Besonders zu erwähnen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung sind heute Finja, Chiara und Sandra, die sich mit ihren Toren heute hoffentlich viel Selbstvertrauen geworfen haben. Weiter so. Last not least hat Emily heute ihr Debüt gegeben und gleich gezeigt, dass Sie auf jeden Fall in die Mannschaft gehört. Starke Abwehrleistung Emily und 3 Tore sprechen für sich. Weiter so.
Endstand 40:19, wobei Svea das 30. Tor und Finja das 40. Tor geworfen hat. Das gibt ordentlich Kuchen zum Training…
Es spielten heute:
Nina (70%) - Finja (9), Svea (7), Chiara (6), Sandra (4), Maite, Jette und Emily (jeweils 3), Morgane und Somija (jeweils 2), Chantal (1)
Abschlussbericht Saison 2016/2017
Abschlussbericht Saison 2016/2017 männliche Jugend A Mit Beginn der Saison übernahm der langjährige Trainer Andreas Moldenhauer das neuformierte Team mJA. Da der HVSH die Ober- und HVSH-Ligen umstrukturiert hatte, mussten sich jeweils 8 Mannschaften in 3 Gruppen gegeneinander messen, um sich für die SH-Liga oder den darunter angesiedelten SH-Pokal zu qualifizieren. Wie sich später herausstellte, sollte die Gruppe A mit Weddingstedt als Qualifikant die stärkste Gruppe stellen, da sich mit dem MTV Herhorn und der HSG Horst/Kiebitzreihe zwei Mannschaften gerade dieser Gruppe im Endspiel der SH Liga gegenüber standen. Die Qualifikationsrunde lief zunächst nicht ganz so gut. Stark gespielt gegen Herzhorn, in Kremperheide und gegen Klausdorf, schwach in Horst und desolat am späten Sonntag in Schöneberg. So ging es mit einem Sieg und 4 Niederlagen Anfang 2017 im SH-Pokal weiter. Besonders Bemerkenswert: in Kremperheide verloren sehr sehr unglücklich. Auch hier konnte man sagen, dass das im Endeffekt für uns die optimale Lösung war. Der Qualimodus mit sehr langen Pausen zwischen den Spielen, dazu noch mehr Auswärts- als Heimspiele, naja. Jedenfalls hatte sich die Mannschaft mit Beginn der Rückrunde gefunden, und mit einer feinen Siegeserie von 8 Erfolgen in Reihe konnte die Vorschlussrunde mit 16:0 Punkten abgeschlossen werden. Nun ging es im Halbfinale gegen den Tabellenvierten Eckernförder MTV in Hin- und Rückspiel um den Einzug in das SH-Pokalfinale. In Eckernförde mussten wir jetzt in einer Halle mit Pickeverbot (sehr kurzfristigen Pickeverbot) deutlich mit 23:27. Im Rückspiel in Weddingstedt musste jetzt die Revanche gelingen. In einer entfesselten ersten Halbzeit (17:8) wurde vor 150 begeisterten Fans der Grundstock für ein Weiterkommen gelegt, und wenn es zum Schluss noch etwas unnötig eng wurde (25:20) gelang das Erreichen des Finales in Viöl. Gegner war wieder mal der TSV Klausdorf. Was hier jetzt seitens des Heimvereins und/oder HVSH und TSV Klausdorf abgezogen wurde mutete etwas merkwürdig an. Vor vier Wochen spielten wir mit Picke gegen den heimischen TSV. Jetzt hieß es auf einmal Pickeverbot (passte Klausdorf sehr gut). Ok, wenn es denn so ist. Aber: im letzten Finale spielten die Mädchen aus Viöl jetzt wieder MIT Picke!! Trotzdem gelang es mit Unterstützung unserer Fans einen knappen und verdienten Sieg mit 25:23 einzufahren. Sieger im SH-Pokal somit unsere Jugend A: Kader: Mathis Rathjens, Lasse Radmer, Kevin Carstens - Jan-Luca Thomssen. Oliver Fuchs, Steven Christiansen, Enno Besmehn, Hannes Rogge, Joon Lorenzen, Philipp Glauß, Magnus Reinhardt, Felix Trieloff, Jonas Krupp, Lennart Erich, Liam Suhr
Bei der 3.Herren handelte es sich um eine lose Gruppe von "Altinternationalen" die einmal die Woche versuchte,ihr Alter zu vergessen.
Ohne wirkliches Training - Donnerstag stand Fußball mit anschließendem Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes auf dem Plan, nahm man am Spielbetrieb der Kreisliga teil. Da bei allen der Sport nicht mehr an erster Stelle steht, wechselte die Mannschaftsaufstellung von Spiel zu Spiel, wobei der Altersdurchschnitt immmer deutlich über dem des Gegners lag. Folglich wurden in der Saison auch nur zwei Spiele gewonnen.
Da der Großteil der Mannschaft mittlerweile die Altersgrenze überschritten hat, innerhalb der, der Wettkampfsport vom Arzt erlaubt und empfohlen wird, löste sich die Mannschaft zum Saisonende auf.
Die verbliebenen "Jungspunde" treiben nun den Altersdurchnitt der 4.Herren nach oben, die in der aktuellen Saison zur neuen 3.Herren aufrückt. Mal schauen, ob man sich in diesem Alter noch an einen regulären Trainingsbetrieb gewöhnen kann.
WJD Saisonbericht 2016/2017 Kreisliga Dithmarschen
Die Mannschaft der wJD bestand aus 8 Mädchen vom älteren und 3 vom jüngeren Jahrgang, insgesamt also einem eher dünneren Kader. Der Großteil der Mädchen kannte sich bereits seit den Minis. Es galt nur Wiedereinsteigerin Asli und Neueinsteigerin Lara in die Mannschaft zu integrieren. Nach einer sehr langen Vorbereitung startete am 18.09. die Punktspielserie. Gespielt wurde eine einfache Runde gegen die Dithmarscher Mannschaften. Hier zeigt sich gleich im ersten Spiel wie schwer es mit diesem dünnen Kader werden würde. Gleich im ersten Spiel mussten wir auf die E-Jugend zurückgreifen, da gleich 3 Spielerinnen nicht spielen konnten. Doch gerade wenn es darauf ankam, zeigte die Mannschaft was in ihr steckt. Büsum konnte noch locker besiegt werden. Gegen Meldorf und Heide wurden die Spiele erst in den letzten 10 Minuten gewonnen. Dann folgten Spiele gegen Tellingstedt und Dithmarschen Süd, die knapp verloren gingen. Auch hier fehlten wieder jeweils 2 Spielerinnen. Die kreisinterne Runde wurde mit einem starken Sieg gegen Marne/Brunsbüttel auf Tabellenplatz 3 beendet. Anschließend ging es im Hin- und Rückspiel nochmals gegen Dithmarschen Süd um den Einzug ins Kreisfinale. Hier zeigten wir in beiden Spielen eine starke Leistung und gewannen beide recht deutlich. Am 17.12 ging es dann gegen Pahlhude/Tellingstedt in Büsum um die Kreismeisterschaft. Leider waren auch hier 2 Spielerinnen krank. Trotzdem konnten nach zwischenzeitlichem Rückstand von 1:5 zur Pause auf 4:5 herankommen. Bis zum 7:8 war noch alles offen, doch dann mussten wir uns doch mit 7:11 geschlagen geben. Insgesamt aber ein würdiger Vizekreismeister.
In der Rückrunde wurde im B-Pokal wurde gegen Kremperheide/Münsterdorf II, Kollmar/Neuendorf, Horst/Kiebitzreihe und gegen Hohe Geest gespielt. Hier mussten wir uns nur Horst geschlagen gegeben. Die anderen Spiele konnten alle gewonnen werden.
Für diesen kleinen Kader war die spielerische Leistung schon sehr gut und hat sehr viel Spaß gemacht.
Auch neben dem Feld wurde einiges unternommen. Wir besuchten die Feldturniere in Fockbek, Schülp/Westerrönfeld und Weddingstedt, machten zusammen das Sportabzeichen und fuhren Schlittschuh auf dem Heider Weihnachtsmarkt. Als Abschlussfahrt wurde in Bredstedt LaserTag gespielt. Anschließend wurde in der Halle der Saisonabschluss gefeiert. Traditionell mit dem Spiel Kinder gegen Eltern, was wie immer viel Spaß gemacht hat und für uns Eltern immer schwieriger wird. ;-)
Die Mannschaft bestand aus folgenden Spielerinnen:
Anna-Lena, Asli, Carla, Chiara, Emily, Finja N., Finja S., Johanna, Lara, Melissa, Sophia.
Mit der gewonnenen Erfahrung der vorherigen Saison wurde mit hauptsächlich älterem Jahrgang in die neue Saison gestartet.
Durch die überwiegend harmonische Stimmung unter den Mädchen gab es auch auf dem Spielfeld gute Fortschritte bei jeder Spielerin. Dies führte dazu, dass die Saison als Kreismeister beendet wurde und wir uns lediglich Kremperheide geschlagen geben mussten.
Bei den zusätzlich gespielten Bestenturnieren kamen wir dann aber leistungsmässig an unsere Grenzen und uns wurden noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Aber von Turnier zu Turnier hat man gesehen, dass die Mädchen auch an dieser Erfahrung gewachsen sind und immer stärker wurden.
Die Saison ließen wir dann mit einer Übernachtung in der Heuherberge ausklingen, was allen Mädchen sehr gut gefallen hat und wo wieder einmal deutlich wurde, dass sich alle Mädchen untereinander sehr gut verstehen. Aufgrund dieser Tatsache macht mir meine Aufgabe als Trainerin auch so viel Spaß und natürlich die sportlichen Fortschritte der Mädchen zu verfolgen. ;-)
Melanie Bock
In der Saison 2016/2017 starteten wir ins Ungewisse, wir wussten nicht wo wir stehen. Wir spielten 4 Turniere um uns kennen zu lernen. Die Turniere liefen dann nicht so toll, aber wir haben viel probiert und wussten wo unser Leistungsstand ist.
Die Saison lief durchwachsen an, haben hohe Niederlagen kassiert, aber im Laufe der Saison zeichnete sich ab das viel Potential in der Mannschaft steckt.Die Mannschaft wurde von Spiel zu Spiel stärker. In der Rückrunde nahmen wir nur eine Niederlage und ein Unentschieden hin.
Das beste Spiel war das letzte der Saison, wo wir dem Meister noch 2 Punkte abnehmen konnten und wir in der Regionalliga einen sehr guten 3. Platz belegten.
Es spielten: Thies Flessau TW, Patrick Siepmann TW,Philipp Siepmann, Tom Steinberg, Linus Wetter, Niklas Jordan, Lukas Ewers, Jesse Marten, Ole Dreyer, Bennet Pycha, Birk Böge, Finn Habermann und Alexander Radler.
Zwote – IF Stjernen Flensborg
26:20 (11:7)
Nach zwei Niederlagen in Folge empfingen wir den Tabellenführer aus dem hohen Norden. Die kleine Negativserie hatten wir uns selber zu verdanken, da in den letzten Spielen jeweils die Anfangsphase komplett verschlafen wurde… um den entgegenzuwirken war uns klar, dass etwas geändert werden musste! Also hieß es: „No Risk, No Fun!“
Wir starteten von Beginn an mit dem 7. Feldspieler und hofften dadurch, die Anfangsflaute der vergangenen Spiele zu überwinden. Der Plan sollte zunächst nicht ganz aufgehen… wir kamen zwar zu guten Abschlüssen, doch noch scheiterten wir zu häufig. Gerade der Pfosten stand zum Spielauftakt häufiger im Weg. Die Abwehr und unser Torhüter Björn Buss, der an diesem Tag Bonusmeilen sammeln sollte, arbeiteten sehr gut und so fanden die Männer von IF Stjernen Flensborg kaum eine einfache Abschlussposition. Ab dem 7:7 nutzten wir unsere Überzahlsituation im Angriffsspiel endlich aus und zogen bis zum Pausenpfiff auf 11:7 davon. Unsere Gäste übertrieben es hier noch mit Abschlüssen auf unser leeres Tor. Wir fingen die Bälle ab oder das Spielgerät landete deutlich neben dem Tor. Will man sich einer neudeutschen Vokabel bedienen, könnte man sagen, dass unser „Matchplan“ in den ersten 30 Minuten aufgegangen ist.
Die zweite Hälfte startete sehr hektisch… wir kassierten unnötige Zeitstrafen und zeitweise standen wir nur noch mit drei Feldspielern auf dem Feld. Der Tabellenführer nutzte dies aus und führte in der 38. Spielminute plötzlich mit 15:13. Auszeit! Ruhe bewahren! Neu sammeln! Wir brachten erneut den zusätzlichen Feldspieler und wir drehten die Partie wieder zu unseren Gunsten. Ab unserer 19:16-Führung minimierten wir nun das Risiko und agierten in Gleichzahl. In dieser Phase kam Mathis Rathjens in das Tor und sorgte mit starken Paraden für den endgültigen Schub. In der Schlussphase tat sich vor allem unser Rechtsaußen Steven Christiansen als Torschütze hervor. Er erzielte blitzsaubere Treffer und trug entscheidend zum 26:20-Sieg bei.
Nun folgt ein spielfreies Wochenende. Als nächstes empfangen wir den TSV Erfde und hier wollen wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren!
Kader:
Rathjens, Buss – S. Christiansen (4), Hölk (4), Röder, Heiden (5), Schulz, Kröger (7/5), Böttcher, Brandes (2), M. Christiansen (1), Richter (1), Kaulen & Steinberg (2)
In der Saison 2016/2017 hatten wir in der S-H Liga Vorrunde mit Flensburg Handewitt, Tarp Wanderup, Treia 3 starke Mannschaften, die auch jetzt in der S-H Liga ganz vorne dabei sind. Die anderen 3 Spiele gegen Sieverstedt, Husum/Schobüll und Slesvig gingen knapp verloren. Leider ist dem ganzen auch etwas geschuldet, dass 2 wichtige Spieler die A Jugend unterstützen.
Im 2 Durchgang spielen wir im S-H B Pokal wo wir auf Grund vieler Spielverlegungen erst ein Spiel hatten, was wir aber gewinnen konnten.
Wir sind aber guter Dinge das wir hier noch mehr Punkte holen werden und eine gute Rolle spielen.
Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung in der S-H Liga zu melden, um einen Leistungsstarken Gegner zu haben und die Jungs auf ihre nächste Aufgabe vorzubereiten.
In der Saison 2016/2017 erlebten wir viele Höhen aber auch einige Tiefen. Obwohl wir 12 Jungs an Bord hatten, war die Trainingsbeteiligung sehr schwankend. Auch an den Spieltagen sah es häufig nicht besser aus, so dass wir auf die tatkräftige Unterstützung der E-Jugend angewiesen waren. Ohne deren Hilfe, hätten wir die Saison wohl nicht zu Ende gebracht.
In der Vorrunde wurde eine gemeinsame Staffel mit Steinburg gespielt. Von den neun Spielen konnten wir fünf Partien siegreich gestalten und erzielten damit einen sehr guten vierten Platz. Da wir die Mannschaften aus Dithmarschen alle schlagen konnten, erreichten wir sogar die Kreismeisterschaft. Die Freude über die Sieger-Shirts war entsprechend groß. Das Ende der Vorrunde wurde dann auf der Eisbahn in Brokdorf gefeiert.
Aufgrund des vierten Platzes hatten wir uns aber leider auch für den A-Pokal der stärksten Mannschaften aus den Kreisen Steinburg, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Neumünster qualifiziert. Da eine Rückstufung nicht möglich war, haben wir uns aber tapfer dem Schicksal gestellt. Erwartungsgemäß hatten wir gegen die spielstarken Mannschaften keine wirkliche Chance und mussten uns in allen 8 Spielen geschlagen geben.
Als Kreismeister stand zum Saisonabschluss dann auch noch die Vorrunde zur Landesbestenermittlung an. Wir spielten in Bad Segeberg gegen die HSG Kalkberg, den DHG Sandesneben und Hohe Geest. Und obwohl wir wieder auf 3 E-Jugendliche angewiesen waren, konnten wir trotz dreier Niederlagen zwischenzeitlich wirklich gut mithalten, so dass die Saison beim anschließenden Open-Air-Pizzaessen einen versöhnlichen Abschluss fand.
Die Saison began vorerst damit immer immer Zwerge in die Halle zu lotsen und sich auch dem Wettbewerb mit dem OSC zu stellen.Dies gelang uns großartig und wir konnten das ganze Jahr über die Anzahl unserer Spieler sicherlich verdoppeln.Es gibt viele 2006er,auf die der Verein große Stücke hält.
Wir hatten sowohl bei den Sommerturnieren,als auch in der Sasion großen Erfolg,so dass wir Kreismeister 20116/2017 wurden. Dies ermöglichte uns dann die Teilnahme bei den Besternturnieren, wo wir eine gute Rolle spielten. In der Punktrunde trafen wir auf die Steinburger Clubs,die uns noch 1-2 Monate voraus waren,aber im allerletzten Spiel bezwangen wir dann hochverdient die HSG Hohe Geest.
Wir hatten sehr viel Spaß mit diesen charakterstarken Jungs und bedanken und auch bei der Unterstützung der Eltern.
Sportliche Grüße,
Micky und Gersti
Die wJB trat in dieser Saison unter ihrem Trainergespann Lutz und Mattes Müller in der Regionsliga an.
Aufgrund der Vorbereitung mit teilweise Siegen gegen ambitionierte S/H-Ligisten hatten wir Ambitionen um die Meisterschaft mitzuspielen.
Es entwickelte zu Saisonbeginn zuerst ein Zweikampf zwischen uns und dem TSV Bredstedt, den wir letztlich doch klar für uns entscheiden konnten.
Mit 29:3 Punkten und 355:196 Toren wurden wir unangefochten Meister.
Wir spielten eine sehr starke Saison und waren den Gegnern meistens deutlich überlegen, weil wir uns permanent weiterentwickelt haben.
Zurückzuführen ist diese tolle Steigerung auf die überragende Trainingsbeteiligung aller (!) Spielerinnen.
Nach den zuletzt deutlichen Ergebnissen hatten wir heute einen Gegner vor uns, der uns alles abverlangte. Die letzten Ergebnisse waren so deutlich, dass wir heute zu sorgenfrei ins Spiel gingen. Unser Gegener hatte eine solide Abwehr, mit einem starken Torwart und im Angriff den Ball lange in ihren Reihen durchlaufen ließen. Das machte uns Probleme. Wir spielten in der Abwehr eigentlich ganz gut, mit einem soliden Torwart, Halbzeit: 7:6
Der Angriff war das Problem! Zu schnelle Abschlüsse, schlechte Entscheidungen, schlechte Torwürfe, zuwenig Laufbereitschaft und zu viele technische Fehler. Also ein Arbeitssieg! Einzig auf Tom konnten wir uns verlassen, der sich durch die Abwehr biss....
Bjarke TW
Linus 2
Philipp 2
Magnus 2
Lukas
Peer
Ole
Tom 10
Bennet
Alex 1
Birk 3
HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve – Preetzer TSV (7:8) 22:15
Was war denn in der ersten Hälfte los? Mit Handball schienen wir uns nur am Rande beschäftigt zu haben. Eher kümmerten wir uns um alles andere drum herum – Schiedsrichter, Gegenspieler… Sowohl auf der Bank, als auch auf der Platte.
Da können wir sehr zufrieden sein, dass wir nur mit einem 7:8 Rückstand die Seiten wechselten. Zu verdanken hatten wir das unserer Abwehr. Zumindest die funktionierte über 60 Minuten und hatte wenige Probleme mit den Schusterjungs. Allerdings waren unsere Gäste im Angriff, aufgrund fehlender Stammspieler, limitiert. Mehr ist zu dem ersten Durchgang auch nicht zu sagen.
In der Halbzeitansprache brachte unser Trainer, Nico Richter, uns wieder auf Kurs. Erinnerte an unseren Matchplan und appellierte an uns, sich ausschließlich auf unser Spiel zu konzentrieren. Dann würden wir auf jeden Fall den Platz als Sieger verlassen.
So kam es auch. Wir gingen jetzt wesentlich zielgerichteter in die Partie. Nach dem Ausgleich zum 9:9 in der 33. Spielminute durch Kai Thore Habermann brachte Leif Friedrichs unsere Farben durch einen Doppelschlag mit 11:9 in Führung. Von da an gaben wir die Führung nicht mehr ab. Nach unserem Treffer zum 15:11 in der 42. Spielminute legte der Gästecoach die grüne Karte.
Jetzt zeichnete sich ab, was unser Trainer angekündigt hatte. Zunehmend abbauende Preetzer konnten uns nicht mehr folgen. Über 19:12 strebten wir einen ungefährdeten Heimsieg an, in der der Druck in der ersten Hälfte unser größter Gegner war.
Eine Sache noch. Ihr – Publikum und Fans – seid ein ganz großes Faustpfand für uns. Ohne Eure Unterstützung hätten wir sicherlich weniger Punkte als die Tabelle ausweist. Dafür sind wir euch sehr dankbar. Auch die Unterstützung gegen Preetz, war wieder grandios und hat uns ungemein geholfen, diesen wichtigen Sieg einzufahren.
Ihr könnt sicher sein, dass jeder einzelne aus unserer Truppe, alles gibt, um Punkte zu holen und somit den Klassenerhalt zu schaffen. Wenn dann mal ein TG „verglitscht“, ist es nicht unbedingt förderlich, den Spieler verbal, in ziemlich ausdrucksstarker Art und Weise, darauf aufmerksam zu machen.
Das sind alles Emotionen – klar und soll auch nicht überbewertet werden. Manchmal ein „Komm, weiter geht’s“ wäre auch ausreichend. ïŠ
Eine solche Situation hatten wir gegen Preetz, als Lasse Finn Schmidtke einen TG vergab. Hier muss man ausdrücklich noch mal erwähnen, dass Bimmy ein herausragendes Spiel ablieferte. Der Bursche geht mit schmerzender Schulter in die Partie und leistete ein so enormes Pensum ab. Da hat man ein „Komm, weiter geht’s“ sicherlich verdient.
SV Fehmarn – wJC
Ergebnis: 18:19 (10:9)
Die Sterne standen diesmal nicht ganz so gut vor der Auswärtstour auf die Sonneninsel Fehmarn. Neben Lotte als Abwehrchefin, standen auch Somija und Sophia krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Stattdessen kam jetzt Sandra zu Ihrem ersten Einsatz in der C1.
In einer SCHÖN warmen Halle verpassten uns die Gastgeberinnen aber sehr freundlich erst einmal eine unangenehme kalte Dusche, da sie schnell mal mit 2:0 in Führung gingen. In Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, dass sehr von den Abwehrreihen dominiert wurde. Mit einer knappen Führung ging es für die Ostküstenmädels in die Kabine.-
Die zweite Halbzeit sah lange Zeit die Gastgeberinnen in Front (14:12, 15:13) und letztmalig 17:16 (44.Min.), ehe Fietsche unsere Westküstenmädels auf die Siegesstraße führte. Mit drei Toren in Folge waren die Kerzen auf der Siegestorte bereits angezündet (17:19, 47. Min.), ehe es durch einen unnötigen Ballverlust und anschließendem Ballverlust noch einmal eng wurde. (18:19, 48.Min.). Schlussendlich wurde ein glücklicher, aber auch nicht unverdienter Sieg eingefahren. Besonders positiv: eine mehr als starke kämpferische Leistung. Hier können sich alle Spielerinnen mal ein dickes Pluszeichen in ihre Fleißbüchlein schreiben!
Ein kleines Wort noch zu unserem Käpt’n Svea: Respekt und Anerkennung; Linksaußen, Rechtsaußen, Mitte oder Halblinks, jetzt auch noch der Not gehorchend am Kreis gespielt!! Da muss man schon wissen was man bei den jeweiligen Abläufen machen muss!
Torschützen: Maite, Nina – Jule (6), Ida (5), Fietsche (3), Johanna (3), Jette (2), Finja, Svea, Sandra;
TSV Glücksburg 09 – Zwote
32:29 (18:14)
Nach der Heimniederlage gegen den Eckernförder MTV sollte die nächste hohe Hürde auf uns warten. Nach einem durchwachsenen Saisonstart fing sich der TSV Glücksburg und hatte den Anschluss an die Tabellenspitze wieder hergestellt. Erneut ein Spitzenspiel, wir wollten von Beginn an da sein und ein enges Spiel erzwingen!
Wir starten jedoch denkbar schlecht in das Spiel… die Heimmannschaft war konsequent im Abschluss und wir ließen die notwendige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Bereits früh lagen wir beim 6:1-Spielstand im Hintertreffen! Wir taten uns vor allem im Angriffsspiel schwer und die „Silberadler“ nutzten unsere schwachen Abschlüsse und vermeidbaren Ballverluste zu Tempogegenstößen aus. Zu den einfachen Gegentoren gesellte sich ein rote Karte gegen den glücklosen Nils Heiden. Resultat war ein 18:14-Halbzeitrückstand. Das Spiel der Vorwoche sollte uns aber eines gezeigt haben, ein Handballspiel ist erst nach 60 Minuten vorbei und so wollten wir alles für die Wende tun!
Wir starten gut in den 2. Spielabschnitt und verkürzten auf 18:16. In dieser Phase hätten wir vielleicht den Bock umstoßen können, doch wir ließen die Möglichkeiten zum Verkürzen aus und die Gastgeber zogen auf 21:16 davon… im Mute der Verzweiflung wagten wir in den letzten 10 Minuten den Einsatz des 7. Feldspielers. Wir nutzten die Überzahl zwar aus und kamen zu unseren Toren, die entscheidende Wende sollte uns aber nicht mehr gelingen. Die Zeit lief für die Gastgeber und so mussten wir uns schlussendlich mit einer 32:29-Niederlage begnügen.
Erneut zeigt sich, dass man sich gegen die Topmannschaften dieser Liga keine langen Schwächephasen erlauben darf. Wir zahlen der anfänglichen Schlafmützigkeit Tribut und gehen erneut ohne Punkte aus einem Spiel. Wir müssen unbedingt wieder von Anfang an die richtige Einstellung an den Tag legen! Bereits am Wochenende steht das nächste Spitzenspiel an. Wir empfangen die Männer des IF Stjernen Flensborg.
Kader:
Rathjens, Buss – Heiden (1), Röder (5), Wriedt (6), Schulz (3), Kröger (9/4), Böttcher (1), Brandes, Ewudzie (2), Christiansen & Kaulen (2)
Es fing schon am Vortag gut an, zwei Absagen und am Spieltag dann noch zwei Absagen dazu. Wir waren nur noch 7 Spieler, was tun? Verstärkung kam aus der E-Jugend mit Jasper Pohlmann und aus der D-Jugend mit Emil Wartenberg. Viele Dank, das ihr so schnell eingesprungen seid.
Zum Spiel: Büsum konnte uns überhaupt nicht gefährlich werden.
schön war das sich unserer E und D Spieler nahtlos ins Team einfügten. Und Linus, der sage und schreibe 18 Tore erzielte! Vergessen wollen wir die Mitspieler nicht, die Linus immer wieder in Szene setzten. Super Jungs! Aber trotzdem in 50 Min. 18 Tore!!! Ansonsten eine geschlossene Mannschaftsleistung, incl. Aushilfen.
Bjarke TW
Linus 18
Philipp 4
Magnus 5
Tom 8
Jasper
Bennet 3
Emil 2
Birk 7
THW Kiel 2 – HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve (12:10) 25:17
Ohne unsere beiden Top-Torschützen, Luka Schmidtke und Leif Friedrichs, fuhren wir nach Altenholz zur U23 des THW. Hinzu kam der Ausfall unseres Abwehrrecken, Marco Schulz. Auch Jan Boldt konnte nach seiner Verletzung nur bedingt eingesetzt werden und machte quasi seine ersten „Gehversuche“.
Unter normalen Umständen wäre ein Punktgewinn schwierig, aber möglich. Denn die Spieler des THW sind alle super ausgebildet und individuell stark. Insofern haben wir uns unter den gegebenen Umständen ganz gut verkauft. Jetzt haben wir die drei Hockaräter weg und es zählt nicht mehr „gut verkauft“, sondern nur noch Punkte.
Kiel legte zum 4:2 vor, ehe wir in der 16. Spielminute zum 6:6 ausgleichen konnten. Lasse Finn Schmidtke zeichnete sich für diesen Treffer per Strafwurf verantwortlich. „Bimmy“ machte ein ganz starkes Spiel und gehörte mit Lasse Rathjens zu unseren besten Akteuren. Die beiden konnten natürlich auch nicht alles im Alleingang erledigen. Alle anderen machten Ihre Sache sehr gut und die Einstellung war absolut vorbildlich. Selbst unser Trainer, Nico Richter, zog, aufgrund der angespannten Personaldecke, ein Trikot über und half auf unserer linken Seite aus.
In der 22. Spielminute gelang Lasse sogar der 7:8 Führungstreffer. Die Gastgeber konterten zum 10:8, aber Marvin Hölk und erneut Lasse glichen zum 10:10 in der 27. Spielminute aus.
Kleine Fehler unsererseits sorgten dafür, dass die Bundesligareserve mit einer zwei Tore Führung in die Halbzeitpause ging.
Es war also noch alles drin. Wieder einmal war es die Anfangsphase der zweiten Hälfte, die uns vorentscheidend ins Hintertreffen geraten ließ. Wir hatten im Angriff Ladehemmungen und der THW schraubte das Ergebnis auf 17:12 in der 41. Spielminute.
Aufgeben tat sich bei uns keiner. Alle fighteten weiter, um zumindest ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Ab der 50. Spielminute wurde Henning Hinrichs, für den abbauenden Nils Wartenberg, ins Tor beordert. „OH1“ konnte sich gleich mit mehreren Paraden ins Spiel einbringen und sorgte so dafür, dass wir nicht komplett den Anschluss verloren. Unser Auftritt geht aufgrund der angesprochenen Probleme in Ordnung und folgerichtig behält der THW die Punkte verdientermaßen in der Landeshauptstadt.
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