TSV Ellerbek – TSV Weddingstedt 23:24 (13:12)
Wir wussten, dass für uns beim Spiel gegen den TSV Ellerbek alles auf dem Spiel stehen würde und nach der eklatant schlechten Trainingswoche vor dem Hürup-Spiel hielten wir in der vergangenen Woche die Konzentration beim Training dementsprechend hoch. So eine Leistung sollte gewiss nicht noch einmal vorkommen. Torben und Tim im Training sowie auch Gersti mit einem motivierenden Vortrag gaben noch einmal alles um uns gut vorzubereiten für dieses kleine „Endspiel“.
Leider mussten wir wie auch gegen Hürup neben dem langzeitverletzten Jan immer noch auf Henning, Malte und Andre verzichten. Luka war nur für die 7-Meter zuständig, seine Knieverletzung aus dem Kiel-Spiel verhinderte einen Einsatz im laufenden Spiel.
Das Spiel war von Anfang an sehr ausgeglichen, was sich auch bis zur 7. Minute am Spielstand widerspiegelte (4:4). In der Folge erarbeiteten sich die Gastgeber, die schon sehr früh auf den 7. Feldspieler umstellten und dies fast über die gesamte Spielzeit durchzogen, einen leichten Vorteil. Vor allem das Abräumen über die Halbrechte Position in Person von Yannick Giles bekamen wir nicht sauber verteidigt. Im Angriff hakte es bei uns bis zur 15. Minute dann gehörig, sodass wir nur auf ein Tor in knapp 8 Minuten kamen. Der TSV Ellerbek konnte sich somit einen ersten kleinen Vorsprung herausarbeiten und führte nach einer Viertelstunde mit 8:5. Allerdings blieben wir diesmal bei dem uns von den Trainern mit auf den Weg gegebenen und viel besagten Konzept. Wir ließen uns nicht verrückt machen und kamen, anders als in einigen Spielen zuvor, schnell wieder zum Ausgleich. Nach 20 gespielten Minuten nutzten wir eine doppelte Überzahl sogar zur 9:10 Führung durch den treffsicheren Pasi. Leider konnten wir einige freie Würfe auf das leere Tor der Ellerbeker nicht nutzen, sodass wir uns nicht weiter absetzen konnten. Der stetige Führungswechsel setzte sich fort, sodass wir mit einem 13:12 Rückstand zum Pausentee gehen mussten.
Wir wollen an dieser Stelle ein RIESEN DANKESCHÖN aussprechen an alle, die uns in diesem extrem wichtigen Spiel unterstützt haben!! Das war richtig stark! Die Stimmung von der Tribüne hat uns ungemein geholfen!!! DANKE!
Nach der Pause ging es munter weiter – Tor um Tor schenkten sich die beiden Mannschaften rein gar nichts. Das war wirklich ein Spiel auf Augenhöhe und zwar über die gesamten 60 Minuten. Unsere Abwehr um Sören, Marco, Marv und Tobi unterstützt von Maddi im Tor muss man besonders hervorheben, die Jungs machten einen Klasse Job und verteidigten wirklich fast die komplette Spielzeit gegen einen Mann mehr. Vorne war natürlich nicht alles Gold was glänzt, aber eine von den Coaches geforderte Marschroute setzten wir gut um – Disziplin im gebundenen Spiel. Nach 42 Minuten konnten sich die Gastgeber sich das erste Mal wieder einen 2-Tore-Vorsprung herausspielen, den wir aber durch eine Überzahlsituation umgehend egalisieren konnten. Auch ein ganz wichtiger Faktor zum Auswärtssieg – endlich konnten wir unsere Überzahlsituationen mal auf den Punkt ausspielen. Mal zusammengerechnet haben wir eine Spielzeit von 8 Minuten in Überzahl insgesamt mit 7:1 für uns entschieden. Das war in der laufenden Saison einfach zu häufig schlecht von uns genutzt worden. Es dauerte bis zur 56. Spielminute ehe wir mal wieder mit 2 Toren in Führung gehen konnten. Durch Treffer von Marv und Lasse lagen wir somit 4 Minuten vor dem Ende mit 2 Toren in Front. Mathis zeigte in dieser Phase einige starke Paraden und war somit ein großer Faktor auf dem Weg zum Sieg. Aber weil es natürlich viel zu einfach gewesen wäre diese Führung ins Ziel zu retten, ließen wir die ebenfalls kampfstarken Gastgeber noch einmal ausgleichen. Finn Lasse Finck erzielte eine Minute vor dem Ende den 23:23 Ausgleich. Die Spannung in der Halle war förmlich zu spüren und Torben nahm eine halbe Minute vor Schluss noch einmal eine Auszeit um die Mannschaft zu beruhigen und den finalen Spielzug zu besprechen. Pimpf sagte diesen in aller Ruhe an, der Ball fand über die Stationen Pasi und Lasse seinen Weg zu Bimmy und der zeigte keinerlei Nerven, ließ seinen Gegenspieler stehen und schloss um den Mann stark unten links ins Tornetz ab. Danach hieß es nur noch verteidigen, Sören kam nochmal für die Abwehr und hielt den Laden bis zum direkten Freiwurf in letzter Sekunde dicht. Wir kassierten noch eine berechtigte 2-Minuten-Strafe, weil wir in der Aufregung nach Abpfiff mit Marv noch einen größeren Spieler für den Block einwechseln wollten. Der Ellerbeker Schütze täuschte beim Freiwurf noch einmal an (ist das überhaupt erlaubt? :-D) Alles egal, das Ding landete im Block und der Jubel war riesig! Endlich die so lang ersehnten ersten 2 Auswärtspunkte. Vielen Dank an euch Fans und Unterstützer, dass ihr uns immer so treu begleitet habt zu den Spielen in der Fremde und die eine oder andere Schmach auf euch genommen habt.
Jetzt heißt es aber nächste Woche nachlegen. Denn es kommt mit der SG Wift Neumünster der nächste direkte Konkurrent im Abstiegskampf. Die Neumünsteraner konnten erst kürzlich auswärts beim THW II gewinnen und somit ein dickes Ausrufezeichen setzen. Wir sind also nicht nur aufgrund des blamablen Hinspiels gewarnt, als wir in Neumünster mit 18 Toren Unterschied untergingen. Wir haben natürlich auch allerhand wiedergutzumachen. Dass es dafür einer Top-Leistung bedarf wissen wir, zu mal Wift mit Sicherheit alle Kräfte bündeln wird um uns in diesem für beide Mannschaften extrem wichtigen Spiel zu schlagen. Für uns heißt es: Nächstes Endspiel, erneut verlieren verboten!
Kader: Mathis Rathjens, Lukas Hilberink – Tobias Giesecke (5), Lasse Rathjens (5), Lasse-Finn Schmidtke (5/1), Pascal FIsahn (3), Luka Schmidtke (3/3), Marvin Hölk (2), Marco Schulz (1), Sören Schacht, Stefan Pohlmann, Jörn Hauenstein, Steven Christiansen, Veith Steinberg.
TSV Hürup – TSV Weddingstedt 34:17 (18:11)
Ein Auswärtsspiel zum vergessen. Natürlich hatten wir uns alle mehr erhofft, gerade weil wir im Hinspiel gegen den TSV Hürup einen Punkt ergattern konnten. Das Unheil fing aber schon unter der Woche im Training an. Die Trainingswoche lief katastrophal was Beteiligung aber auch Leistung und Bereitschaft anging. Das wurde uns von unserem Trainerteam dann auch ganz sachlich mit auf den Weg gegeben 😉.
Wir kamen leider nie wirklich ins Spiel rein und lagen von Anfang an hinten. Es hört sich zwar etwas doof an, doch in den ersten 15 Minuten stand die Abwehr wirklich gut. Die Gastgeber hatten beinahe in jedem Angriff Zeitspiel. Zu unserem Leid schafften sie es aber wirklich immer ein Tor daraus zu erzielen. Einerseits machten die Hüruper um die starken Lasse Kurth und Mats Jensen es auch wirklich gut, andererseits waren wir dann im entscheidenden Moment nicht konzentriert genug oder es fehlte auch das Quäntchen Glück mal einen Abpraller zu bekommen.
Was wir allerdings in der Folge über die gesamte Partie ablieferten war schlicht und ergreifend schwach. In allen Mannschaftsteilen kam niemand an sein Leistungsniveau und der TSV Hürup spielte seinen Stiefel klar und gut herunter, sodass wir zur Halbzeit bereits mit 18:11 zurücklagen. Nach der Pause bekamen wir mit einem 8:1-Lauf in den ersten 12 Minuten gleich den endgültig vorentscheidenden Genickschlag verpasst, sodass jegliche Spannung aus dem Spiel heraus war. Nichtsdestotrotz dürfen wir uns im Abstiegskampf so nicht präsentieren. Am Ende verlieren wir auch in der Höhe hochverdient mit 34:17 und mussten uns für diese Leistung bei den mitgereisten Fans fast entschuldigen. Denn mit so einer Leistung, angefangen mit der Trainingswoche, bleibt man nicht in der Oberliga.
Jetzt gilt also für die nächste Trainingswoche vor dem Ellerbek Spiel: Voller Fokus und alles reinhauen was man hat – endlich den Abstiegskampf annehmen und dem Wort „Kampf“ gerecht werden.
Vielen Dank an alle Zuschauer, die uns in Hürup unterstützt haben – wir werden alles daran setzen, in Ellerbek endlich die ersten Auswärtspunkte zu holen.
Kader: Lukas Hilberink, Mathis Rathjens, Nils Wartenberg – Tobias Giesecke (5/2), Marco Schulz (3), Lasse Rathjens (3), Pascal Fisahn (2), Sören Schacht (2), Marvin Hölk (2), Lasse-Finn Schmidtke, Stefan Pohlmann, Steven Christiansen, Veith Steinberg, Jörn Hauenstein.
TSV Weddingstedt – THW Kiel 28:32 (10:16)
Wieder einmal begegnen wir dem Favoriten eine Halbzeit lang auf Augenhöhe. Leider reicht das einfach nicht für einen Sieg.
Wir kamen denkbar schlecht in die erste Hälfte und lagen bereits in der 6. Minute mit 1:5 hinten. Im Angriff bekamen wir nicht die gewünschte Leichtigkeit auf die Platte und kamen nicht oft genug zu guten Torchancen. Und wenn – dann scheiterten wir auch noch am starken Kieler Keeper Fynn Schröder. In der Abwehr bekamen wir die zweite Welle der Kieler gar nicht in den Griff und verloren anfangs auch noch die direkten 1 gg. 1 Duelle, sodass die Gäste verdient in Führung lagen. Bis zur 15. Minute konnten wir das Ergebnis bei dem 4-Tore Rückstand halten (5:9). Auch weil wir unsere Defensive stabilisieren konnten und sogar mal den Weg am Kieler Torwart vorbei fanden. Allerdings konnten sich die Kieler über gnadenlosen Tempohandball bis zur 26. Minute auf 8 Tore absetzen (7:15). Einige Zuschauer in der Halle hatten uns in diesem Moment mit Sicherheit schon abgehakt, was man an der (zurecht) eher ruhigen Halle auch merken konnte. Doch bis zur Pause konnten wir den Rückstand durch 2 Gegenstoß-Treffer von Pasi noch auf 6 Tore verkürzen. So gingen wir mit einem 10:16 in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit begann sehr ausgeglichen und das Ergebnis blieb für einige Zeit bei dem Abstand von 6-7 Toren. Bis zur 38. Minute konnte sich der THW sogar wieder auf 8 Tore absetzen und wir kamen nicht zu einfachen Toren, um mal ein wenig näher ranzukommen und das Spiel wieder spannender zu gestalten. Doch durch einen 4:1 Zwischenspurt bis zur 43. Minute konnten wir das erste Mal wieder auf 5 Tore herankommen (20:25). Dann wurde auch noch Philipp Stiller mit glatt rot vom Platz gestellt (sehr harte Entscheidung) und die Halle begann wieder dran zu glauben. Der THW schaffte es allerdings, trotz eines zweiten Platzverweises gegen Jannes Haack, durch ihre individuelle Klasse uns bis zur 52. Minute auf Abstand zu halten (24:29). Am meisten Probleme bereitete uns der an diesem Tage starke Jan-Ole Martin (15/7 Tore). Doch dann gelang uns ein erneuter Zwischenspurt, mit einem 4:1-Lauf waren wir in der 56. Spielminute sogar auf 2 Tore dran und es war wieder alles drin. Wir hatten sogar die Chance auf ein Tor heranzukommen, doch bei einer strittigen Szene bekamen wir keinen 7-Meter zugesprochen und im Gegenzug konnte natürlich Martin per 7 Meter das vorentscheidende 28:31 erzielen. Schade, was wäre wohl passiert, wenn wir den 7-Meter bekommen hätten … Hätte, hätte 😉.
Am Ende verlieren wir aufgrund der schwachen ersten Halbzeit verdient gegen Nicos Kieler, auch wenn wir vor allem in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, dass wir mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Wir müssen weiter auf den gezeigten Leistungen aufbauen und dann aber bald auch anfangen zu punkten. Auf jeden Fall ist eine deutliche Weiterentwicklung der Mannschaft zu erkennen und wir werden weitermachen!
Vielen Dank für die großartige Unterstützung zum Ende der Partie, das war Klasse!
Kader: Lukas Hilberink, Nils Wartenberg – Lasse Rathjens (7), Luka Schmidtke (7/2), Lasse-Finn Schmidtke (4), Tobias Giesecke (4), Pascal Fisahn (2), Sören Schacht (1), Marco Schulz (1), Marvin Hölk (1), Stefan Pohlmann (1), Jörn Hauenstein, Steven Christiansen, Veith Steinberg.
Huijuijui,
also nicht wg. dieses so großartig angekündigten Sturmes Sabine (an der WestKüste nennen wir sowas Wind), sondern wg. unseres Orkans in der Schönberger Halle (so sah übrigens die alte Halle 1-Heide Ost aus).
Hatten wir im Hinspiel noch so unsere Probleme und unterlagen mit einer Hütte und verloren wir vor 2 Jahren noch mit 5-10 Toren, so wurde diesmal dem zu erwartenden Tempo- und Kreiswechselspiel des TSVS erfolgreich Einhalt geboten. Beeindruckend dabei unsere sehr geringe Fehlerquote. Beeindruckend auch unsere Abwehr, die wir gerade seit 2 Wochen auf Vordermann bringen, nachdem wir ja den Angriff zuvor grundsaniert hatten.
So gewannen wir beide HZ klar und im Ergebnis mit +17 Toren sehr deutlich...
Die Serie hält...
Im B Pokal hatten wir den TSV Büsum zu Gast. Dieses Spiel gestaltete sich ziemlich ausgeglichen. Wir lagen das gesamte Spiel aber immer vorne und gaben nie die Führung ab. Leider fanden wir nie so wirklich zu unseren stärken und luden die Büsumer immer wieder zu leichten Tore ein. In der Abwehr standen wir auch nicht immer sicher und hinzu kamen noch die vielen Abspielfehler die die Büsumer immer wieder ins Spiel brachten. Nur Jan Neeve hatte heute im Tor einen richtig guten Tag erwischt der mindesten zehn 1000% der Büsumer legalisierte. Spieler des Tages auf jeden Fall Jan Neeve.
Für den TSV spielten: Jan 2, Theo 9, Tomme, Jannik 3, Hendrik, Sam, Justus 1, Rick 1, Eren 3, Leif
Vielen Dank an die zwei Damen die den Verkauf heute gemacht haben.
Heute kam der Tabellen 2. aus Horst/Kiebitzreihe zu uns in die Halle. Aufgrund eines Torschützen mehr gewinnen wir das Spiel knapp aber verdient.
Die letzten Wochen haben wir, das Trainer-Team und die Kids uns hoch motiviert auf dieses Spiel vorbereitet, und das zahlte sich heute besonders in der Abwehr aus. Die Abwehr stand heute richtig gut und und es wurde viel gearbeitet und so konnten die Haie ihr sehr gutes Angriffspiel nicht wie gewohnt spielen.
Im Spiel 3 gegen 3 konnten wir das Spiel offen gestalten die Führung wechselte ständig hin und her das sah im Hinspiel noch anders aus wo uns die Haie noch deutlich überlegen waren. So Stand es dann zur Pause 9 :11 für die Haie.
In der Kabine besprachen wir die 2. Halbzeit. Alles was wir besprochen hatten setzten wir auch super um und konnten erstmals in der 30. Min. in Führung gehen. Ab dahin spielten wir auf Augenhöhe mit den Haien und konnten in der 36. Min. ausgleichen. Die letzten Minuten gehörten uns und da hätten wir den Sack zu machen können da wir 2 mal frei vorm Tor den Ball nicht versenken konnten und so stand es dann am Ende 16:16. Wie schon oben erwähnt gehen die Punkte aber an uns da wir einen Torschützen mehr haben als die Haie.
Großes Lob an den Gegner die sehr Fair waren und auch wenn es ein wenig stressig war. Wir drücken euch die Daumen für eure nächsten Aufgaben. Und wir freuen uns schon in Herzhorn auf euch (vielleicht seid ihr denn ja da) und vielleicht habt ihr ja Lust dann dort mit uns ein wenig zu feiern egal wie die restlichen Spiele ausgehen.
Lieber Marvin du hast heute ein sehr schweres Spiel gepfiffen und wie ich finde hast du das sehr gut gemacht das haben auch die Gegner gesagt und das solltest du dir zu Herzen nehmen. Fehler machen wir alle da kann sich keiner raus reden also mach dir kein Kopf. Keiner von den Kids hat irgendwie gemeckert oder dich kritisiert im Gegenteil alle Kids waren der Meinung du hast deine Aufgabe richtig gut gemacht.
Für den TSV spielten: Jan Niklas 1, Theo 3, Till, Ryan 3, Finn-Ove 5, Mino 2, Mats, Hanjo, Jannis 2, Jan Anakin
TSV Weddingstedt – HSG Jörl/Doppeleiche Viöl 2
Ergebnis: 24:29 (11:16)
Ein gutes Landesligaspiel sahen die Zuschauer am Samstag in Weddingstedt.
In der ersten Viertelstunde war es vornehmlich Nele Nehmer die uns mit fünf Treffern im Spiel hielt (8:9), ehe wir gegen die die Torhüterin unserer Gäste Antonia Paulsen gerade von den Außenpositionen Schwierigkeiten hatten die Pille aus aussichtsreichen Wurfpositionen im Tor unterzubringen. Die Gästetorhüterin steht ansonsten bei der 1. Mannschaft Viöls in der 3. Liga mit im Tor, und kam nach der überraschenden Heimniederlage gegen den TV Oyten flugs mal nach Dithmarschen gesaust.-
Dadurch gerieten wir jetzt deutlich ins Hintertreffen, und basierend auf unserer Abschlussschwäche zog Viöl jetzt bis zur Halbzeit deutlich davon (11:16).
Mit einer Umstellung im Deckungsverband versuchten wir erst noch vergeblich eine Aufholjagd einzuläuten. (14:20, 39.Min.). Dann brachte die Einwechselung von Femke Moldenhauer neuen Schub, und innerhalb kürzester Zeit (18:20, 45.Min.) waren wir wieder auf Schlagdistanz. Auch beim 20:22 war noch alles drin, aber jetzt konnten wir wieder die Torchancen nicht nutzen, und die Nordfriesinnen zogen jetzt entscheidend (20:26. 54.Min.) davon.
Die beste Note verdiente sich auf unserer Seite sicherlich Torhüterin Ronja Steffen die eine überragende Leistung ablieferte.
Steffen, Erich - Nehmer (6), Papenfuß (4), F. Moldenhauer (3), B. Moldenhauer (3), Petter (2), Erdmann (2/1), N. Rothländer (2/2), Waltemathe (1), Schacht (1), Richter, Y. Rothländer;
Es ist uns nicht gelungen innerhalb einer Woche gemeinsam mit Fockbek einen neuen Spieltermin zu finden.
Schlussendlich hatten wir uns aber am heutigen Sonntag auf den Ostersamstag verständigt. Jetzt haut uns der HVSH die Beine weg.
DANKE dafür.
Wie auch immer: Noch einmal Danke an die HSG Fockbek/Nübbel für die Bereitschaft das Spiel zu verlegen.
Danke auch an die 1. Herren, 3. Herren und die Gymnastik Damen, die bereitwillig ihre Trainingszeiten für unsere Terminangebote zur Verfügung gestellt haben (Donnerstag 13.02., Freitag 14.02.2020). Das ist der TSV!!!
Spiel HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg 2 - wJC
Ergebnis 13:58 (6:29)
Zur besten Mittagszeit durften wir bei der 2. Mannschaft von HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg ran.
Wir zeigten heute von der ersten bis zur letzten Minute unsere wohl beste Angriffsleistung. Mit teilweise zwei Toren pro Minute erspielten wir uns mit vielen Tempogegenstößen, aber auch mit tollen Kombinationen über die 2. Welle viele schnelle Tore. Zur Halbstand stand es bereits 6:29.
Wer jetzt gedacht hätte, dass wir in der zweiten Halbzeit auch nur ein Prozent nachlassen würden, der wurde heute enttäuscht. Mit einem 9:0 Lauf begann die zweite Halbzeit, wo die Erste aufgehört hatte. Und so ging es bis zum Ende weiter. Endstand 13:58.
Wir haben eine Regelung für das 30. (heute Leonie) und das 40. Tor (heute Merle), dass in der nächsten Woche Kuchen ausgegeben wird. Beim 50. Tor, das wir bisher noch nie erreicht hatten, wurde immer gesagt, dass dann gegrillt wird. Umso mehr freuen wir uns, dass Emily sich heute ein Herz genommen hat und das 50. Tor
geworfen hat. ;-)
Insgesamt waren wir Trainer natürlich mit diesem Ergebnis super zufrieden. Allein die Aufteilung der Tore zeigt deutlich, dass das heute ein richtiger Mannschaftserfolg war. Dazu kam wieder eine ganz starke Torhüterleistung mit vielen tollen Paraden und diesem Mal 4 gehaltenen 7m. Jetzt noch ein Sieg aus den nächsten 3 Spielen und die Meisterschaft ist gesichert. Weiter so...
Es spielten Thordis (TW + 1 Tor) und Lena (TW); Leni und Merle (jeweils 11 Tore), Caithlin (8 Tore), Emily (7 Tore), Rike (6 Tore), Beeke (5 Tore), Mia (4 Tore), Leonie (3 Tore), Finja (2 Tore) und Leonora (gute Abwehrleistung)
HSG Kremperheide / Münsterdorf – TSV Weddingstedt
Ergebnis: 27:24 (16:11)
Verdiente, aber im Grunde völlig unnötige Niederlage!
Unsere schlechte Chancenverwertung in der Anfangsphase brachte der Heimmannschaft eine schnelle 6:2 Führung ein. Wir waren hier, aber leider auch im späteren Spielverlauf einfach zu ungeduldig und suchten zu schnell, und aus ungünstigen Wurfpositionen den Abschluss. Bis zur 25. Min. gelangen uns lediglich sechs Treffer (13:6). Es war schon ein bisschen peinlich. Erst in den Schlussminuten der 1. Hz. konnten wir etwas aufholen.-
In der zweiten Halbzeit zeigten wir uns zwar leicht verbessert (17:15, 35.Min.), aber immer wenn wir den Abstand auf eine Differenz von zwei Toren reduziert hatten, brachten uns eigene Fehler um die Chance auf eine Wende im Spiel (22:17,47.Min.; 22:20 , 50.Min.) In den letzten Minuten versuchten wir noch vergeblich durch schnelle Abschlüsse einen Punkt zu retten.
Ein Grund für die Niederlage ist sicherlich auf unsere vielen verletzten Spielerinnen zurück zu führen. Allerdings fehlte es uns heute eindeutig an Spieldisziplin. Zu ungeduldig im Spielaufbau, viel zu schnell im Torabschluss, zu schlecht vorbereitet mancher Torwurf.
TSV: Borchers, Steffen, Erich - Y. Rothländer (6/4), B. Moldenhauer (5), Erdmann (4/2), N. Rothländer (3), Nehmer (3), Petter (2), Papenfuß (1), Waltemathe, Richter, Schacht;
Kremperheide verzichtet auf das Spiel gegen uns.
In dem Spiel gegen die Mädels von Hohe Geest hatten wir in den ersten Minuten einige Startschwierigkeiten und konnten den Ball nicht ins Tor bringen. Es fielen also nur wenige Tore, doch durch unsere starke Abwehr und gute Leistungen der Torhüter, konnten wir uns zur Halbzeit mit 19:3 absetzen. Wie auch in der ersten Halbzeit kamen wir nur langsam in die zweite Hälfte der Partie und konnten 7 Minuten kein Tor erziehlen. Nach 10 Minuten haben wir uns wieder gefangen und konnten von da an viele Tempogegenstöße laufen, um einfache Tore zu erziehlen. Endstand war 34:8. Es war insgesamt ein gutes spiel, welches wir mit einer starken Abwehr und vielen schnellen Toren gewinnen konnten.
Es spielten Thordis und Lena (Tor), Leni (9 Tore), Emily und Merle (jeweils 7), Mia und Caithlin (jeweils 4), Rike, Finja und Leonie (jeweils 1), Leonora, Nane, Abygail und Jule.
Von Beeke
HSG Eider Harde – TSV Weddingstedt 26:20 (11:12)
Wir ärgern den Tabellenführer sehr lange und haben ihn am Rande einer Niederlage. Gegen die spielerisch starke Mannschaft von Trainer Hinrichsen halten wir 45 Minuten lang mit und machen eine starke Partie. Aber der Reihe nach.
Leider mussten wir auf Henning (Knie), Jan (Schulter) und Marv (Studium) verzichten, sodass Figger sich nochmal bereiterklärte uns in der Not zu helfen. Für ihn natürlich nochmal etwas ganz Besonderes in seiner alten handballerischen Heimat aufzulaufen (vor einem oder zwei Jahrzehnten muss es ungefähr gewesen sein, da lief Nils Wartenberg in seiner langen Karriere schon mal für Hohn in der 3. Und 4. Liga auf und sorgte dort für Furore - einige Kollegen von damals waren am Freitag auch in der Halle). Vielen Dank dafür Figger! Ein Update zu den verletzten Spielern gibt es noch einmal in einem gesonderten Beitrag.
Die Stimmung in der Werner-Kuhrt-Halle in Hohn war wie immer sehr gut, auch auf unserer Seite waren viele Weddingstedter dabei und machten sich lautstark bemerkbar. Es war also alles angerichtet für das „kleine Derby“. Natürlich gingen wir als klarer Außenseiter in die Partie, da Eider Harde ja auch gerade zu Hause eine Klasse für sich ist und wir auswärts bislang weniger glänzen konnten. Wir wollten es dem Tabellenführer allerdings über eine gute Deckungsarbeit und einen schnellen Rückzug so schwer wie möglich machen die 2 Punkte in Hohn zu behalten. Das gelang uns auch von Anfang an – in der Abwehr kämpften wir aufopferungsvoll um jeden Ball und schafften es somit die Hohner, um ihren Spielmacher Rohwer und die starken Außen Mumm und Fröhlich, vor Probleme zu stellen. Figger, der sogar im Tor anfangen durfte, war der erhofft starke Rückhalt und gab der Abwehr zusätzliche Sicherheit. Einige in der Halle fühlten sich sicherlich an alte Zeiten zurückerinnert, mit dem Unterschied, dass er diesmal die Würfe der eigenen Spieler entschärfte.
In unserem Angriffsspiel legten wir die nötige Geduld an den Tag und machten wenig technische Fehler, sodass Eider Harde nicht in das gefürchtete Tempospiel kam. Natürlich fehlt uns vorne teilweise etwas die Durchschlagskraft, was auch der Spielstand von 7:7 nach 23 Minuten eindrucksvoll bestätigt – Abwehr top, Angriff konzentriert, aber nicht torgefährlich genug um die starke Deckungsleistung in eine Führung umzumünzen. In den letzten 5 Minuten vor der Pause wurde es dann doch noch einmal torreich und wir drehten sogar ein 11:10 Rückstand kurz vor der Pause noch in eine 11:12 Pausenführung. Wenn vor der Partie jemand gesagt hätte, dass wir (auswärts beim Tabellenführer!!!) zur Halbzeit mit einem Tor führen würden, wäre er wahrscheinlich für verrückt erklärt worden. Ganz starke 1. Halbzeit von der gesamten Mannschaft!
Natürlich wussten wir auch, dass die zweite Halbzeit erst noch gespielt werden muss und der Tabellenführer wohl mit ordentlich Wut im Bauch aus der Kabine kommen würde, was er mit 2 schnellen Treffern und dem 13:12 nach 32 Minuten auch unter Beweis stellte. Doch, wie in der Halbzeit von unserem Trainerteam angesprochen, blieben wir ruhig, spielten unseren Stiefel weiter runter und waren vor allem weiterhin sehr aggressiv und leidenschaftlich in der Deckung. Das Spiel blieb ausgeglichen und es ging weiter immer Tor um Tor. Eider Harde versuchte alles, um Lücken in unserer Abwehr zu finden. Auch die Variante mit dem 7. Feldspieler hatten wir anfangs ganz gut im Griff. Bis zur 45. Spielminute waren wir also noch voll im Spiel und konnten sogar 2-mal einen Treffer vorlegen (15:16 und 16:17). Das sollte allerdings unsere letzte Führung in diesem Spiel gewesen sein. Denn ein 5-minütiger Blackout sollte die Chance auf mögliche Punkte kosten. Von der 45. Bis zur 50. Minute ließen wir auf einmal jegliche Tugenden vermissen, die uns im Spiel gehalten haben. Die Ruhe am Ball im Angriff war gar nicht mehr da und wir fabrizierten Fehlpässe en masse. Außerdem vernachlässigten wir die schnelle Beinarbeit gegen den 7. Feldspieler. Die Folge – einfache Gegentreffer über TG´s und Durchbrüche auf den Halbpositionen, die zu einem 4:0-Lauf des Tabellenführers führten (21:17 nach 50 Minuten). Von diesem Zwischenspurt erholten wir uns leider nicht mehr, wir kamen zwar noch zu guten Torgelegenheiten, doch diese ließen wir ungenutzt und Eider Harde spielte das Ergebnis dann sicher nach Hause. Am Ende verlieren wir dem Spielverlauf nach vielleicht einen Schnuff zu hoch, aber verdient beim Tabellenführer. Auch wenn alle unsere direkten Konkurrenten am Wochenende punkten konnten, können wir viel positives aus diesem Spiel ziehen. Wenn wir mit der Leidenschaft verteidigen und uns so diszipliniert an den Plan im Angriff halten wie in den ersten 45 Minuten gegen Eider Harde, dann können wir in dieser Saison noch einige Punkte holen und den Klassenerhalt schaffen. Es ist verglichen mit der Anfangsphase der Saison eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen und das Team ist gewillt gemeinsam die Aufholjagd zu starten und den Kampf um Platz 11 aufzunehmen!
In diesem Sinne – bis Sonntag in unserem Wohnzimmer! Der THW Kiel II und unser ehemaliger Coach Nico Richter sind zu Gast. Wir freuen uns drauf!
Kader: Nils Wartenberg, Lukas Hilberink – Tobias Giesecke (7), Luka Schmidtke (6/5), Lasse Rathjens (2), Lasse-Finn Schmidtke (2), Stefan Pohlmann (1), Jörn Hauenstein (1), Marco Schulz, Sören Schacht, Pascal Fisahn, Andre Nicolaisen, Steven Christiansen, Veith Steinberg.
Moin Leudde,
ich schreibe diesen Bereicht voller Stolz und Begeisterung, es wird zu berichten sein von einem TEAM, das gegen den Tabellendritten (bis Dato 4 Minuspunkte, das Hinspiel ging mit 9 verloren) die HGOKT antrat , um zu gewinnen. Dies war die klare Aussage der Jungs am letzten Mittwoch und sie haben es tatsächlich umgesetzt!!!
Arne und ich hatten vor dem Spiel lange gegrübelt und die Aufstellung auf unser Angriffsspiel und die Stärken der HG abgestimmt. Und, obwohl die 1. HZ von einem ständigen Hin und Her geprägt war, hatte ich niemals das Gefühl, irgendwann gegen den Gegner keine Lösungen mehr zu haben. So gingen wir mit 3 vor in die Pause.
Nach der Pause erwarteten wir Umstellungen bei der HG und es kam so. Zunächst hiervon leicht aus dem Konzept gebracht, stand es zu 35 Min. 2 vor für unsere Farben und es war eine Auszeit zur Neujustierung notwendig. In dieser müssen wir die richtigen Worte gefunden haben, denn von diesem Zeitpunkt an, rammten wir die HG mit dem Hammer in den Boden der altehrwürdigen Owschlager Halle und gewannen hochverdient mit 9 !!! Toren.
Und auch, wenn ich nur selten Spieler lobend erwähne , so will und muss ich Willem erwähnen, der sein allerbestes Spiel machte, seitdem sein Pass erstellt wurde und er nicht nur vorne 19 !! Hütten machte, sondern auch in der Abwehr gegen den sonst so starken 10 nichts anbrennen ließ und zu guter Letzt unseren KreisObelix Hansen in kongenialer Zusammenarbeit ständig frei spielte.
So, weiter machen, immer volle Pulle!!
Heute ging es für uns nach Hamdorf um gegen die Mädels der HSG Eider Harde zu spielen. Nach einem eher schwachem Start, kamen wir dann auch langsam ins Spiel. Bis zur 17 Minute waren beide Teams eher gleich auf (Stand 11:11). Danach ging es für uns aber bergauf und vor allem Thordis und Leni stachen mit wichtigen Paraden bzw. viel Laufarbeit heraus. Mit einem 12:18 für uns gingen wir in die Halbzeitpause. In die zweite Halbzeit starteten wir konzentrierter und mit mehr Freude an unserem Sport. Dank einer tollen Leistung von Lena Im Tor kassierten wir die letzten 7 Minuten kein Tor und konnten das Spiel mit dem 21:37 für uns beenden.
Es spielten: Lena(TW) - Thordis(TW) — Leni(10 Tore) - Emily(7) - Caithlin(7) - Mia(5) - Finja(4) - Merle(3) - Rike(1) - Leonora - Nane - Leonie - Abygail
Heute hatten wir den TSV Schülp zu Gast. Von Anfang an hatten wir den Gegner im Griff und setzten das um was wir in der Kabine besprochen haben. Heute hat jeder 150% gegeben und so konnten wir Schülp deutlich mit 27:5 besiegen. Besonders unsere 3 Mini Spieler machten ein tolles Spiel sie machten von den 27 Toren 11. Wenn ich heute einen herausheben würde dann ist das Jan Neeve der in der 1. Halbzeit nur ein Treffer zu ließ und in der 2. Halbzeit 5 Treffer erzielte. In der Abwehr kämpfte Jan wie ein Löwe und hatte immer ein Blick für den freien Mitspieler. Weiter so Jungs, langsam macht sich das harte Training bemerkbar und man sieht wie fleißig ihr seid.
Für den TSV spielten: Jan 5, Till 6, Justus 3, Hendrik 2, Jannik 2, Amir 3, Eren 4, Sam, Rick 2, Leif
SG Kollmar/Neuendorf – TSV Weddingstedt
Ergebnis: 31:26 (16:15)
Eigentlich ein ganz schönes Spiel welches die Zuschauer in der pickefreien Sporthalle Kollmar zu sehen bekamen. Leider mit einem nicht so schönen Endergebnis für uns.-
In einer ausgeglichen ersten Halbzeit wogte das Spiel mit wechselnden Führungen hin und her (3:1, 6:8, 12:10). Mangels des oben erwähnten Hartwachses streuten wir hier ein paar Fangfehler zu viel ein, so dass die Heimmannschaft einige TG laufen konnte.
In der zweiten Halbzeit machte sich nun langsam bemerkbar, dass wir nach einigen verletzungsbedingten Ausfällen im Rückraum (in dieser Saison bereits Femke Moldenhauer, Aenna Eckermann, Merle Jarasinski, Hanna Gutmann) jetzt nicht mehr konsequent durch wechseln können.
Zwar stand es in der 38. Min. noch Unentschieden (20:20), doch als sich unsere Spielmacherin Beke Moldenhauer nach einem Zusammenprall eine längere Auszeit nehmen musste gerieten wir auf die Verliererstraße (28:24, 53.Min.). Sechs Angriffe in Folge trafen wir zwar Pfosten oder Latte, gutgeschrieben auf der Anzeigetafel bekamen wir dafür aber nichts.- Zwar kamen wir noch einmal heran (28:26, 55.Min.) aber eine in dieser Phase harte 2-min. Strafe gegen Nele Nehmer besiegelte unsere Niederlage.
TSV: Ronja Steffen, Marie-Therese Borchers – B. Moldenhauer (5), Y. Rothländer (5), Nehmer (4), Erdmann (4/4), Papenfuß (3), Petter (2), N. Rothländer (2), Richter (1), S. Moldenhauer, Ohlen;
TSV Weddingstedt – AMTV Hamburg 26:24 (9:13)
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Endlich mal wieder 2 Punkte! Wir schlagen den Gast aus Hamburg nachdem wir quasi das gesamte Spiel einem Rückstand hinterhergelaufen sind am Ende mit 2 Toren.
In der ersten Hälfte war der AMTV Hamburg klar die tonangebende Mannschaft und erspielte sich schnell eine 3-Tore-Führung. Wir waren im Angriff viel zu harmlos und bekamen auch in der Deckung nicht wirklich Zugriff. Über 3:6 und 8:11 gingen wir völlig verdient mit einem 4 Tore Rückstand in die Kabine (9:13).
Im zweiten Durchgang standen wir in der Abwehr viel besser und unsere 5:1 Deckungsvariante klappte sehr gut. Auch die Torhüter waren besser im Spiel und konnten einige Bälle wegnehmen. Im Angriff waren wir nun auch viel zielorientierter und kamen zu besseren Torchancen, auch wenn wir diese teilweise kläglich liegenließen. Und somit kamen wir einfach nicht wirklich näher als 2-3 Tore heran. Erst in der 56. Minute kamen wir durch den starken Marco erstmals wieder zum Ausgleich. Luka und nochmal Marco packten dann sogar noch 2 Tore drauf (25:23). Die Schlussphase war dann nochmal dramatisch, wir warfen bei Manndeckung des AMTV noch einen Ball weg, die Hamburger taten es uns gleich und Luka traf mit dem Schlusspfiff zum umjubelten 26:24. HEIMSIEG!!
Auf dieser Leistung können wir aufbauen und das Selbstvertrauen können wir sehr gut gebrauchen für die kommenden schweren Aufgaben. Denn es wird mit Sicherheit nicht einfacher.
Kader: Henning Hinrichs, Lukas Hilberink - Luka Schmidtke (10/5), Veith Steinberg (3),Tobias Giesecke (2), Jan Boldt (6), Marco Schulz (3), Sören Schacht, Malte Klein, Marvin Hölk Lasse Rathjens (2), Andre Nicolaisen, Steven Christiansen, Jörn Hauenstein.
TSV Weddingstedt – SG Flensburg/Handewitt II 23:36 (11:18)
Nach einem sehr nervösen Beginn unsererseits lagen wir gegen die spielerisch beste Mannschaft der Liga schnell mit 2:7 im Hintertreffen. Über ihr schnelles Gegenstoßspiel bestraften sie unsere einfachen Fehler natürlich eiskalt. In der Folge steigerten wir uns allerdings und kamen Tor um Tor näher. In der Deckung waren wir nun viel präsenter und auch im Angriff stellten wir die zahlreichen Fehler ab und kamen so zu Torerfolgen. Nach 20 Minuten waren wir auf 8:10 dran. Der Flensburger Trainer sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen und seine junge Mannschaft neu einzustellen. Leider mit Erfolg – 3 schnelle Tore in Folge zum 8:13 und ein paar diskussionswürdige Schiedsrichterentscheidungen führten dazu, dass sich die Gäste bis zur Pause wieder vorentscheidend auf 11:18 absetzen konnten.
Nach der Pause verpassten wir es den Abstand gleich zu verkürzen, ganz im Gegenteil bekamen wir gleich wieder 2 schnelle Tore und das „Unheil“ nahm seinen Lauf. Jetzt war es natürlich ganz schwer für unsere Mannschaft noch etwas dagegenzusetzen, da wir aus dem Rückraum einfach nicht die Durchsetzungskraft an den Tag legten. Die Flensburger hatten ihrerseits vor allem mit dem Holländischen Nationalspieler Niels Versteijnen, der gerade in die 2. Liga zu VFL Lübeck/Schwartau gewechselt ist, gehörig Wurfkraft aus dem Rückraum. So setzten sich die Gäste aus Flensburg Tor um Tor ab und ließen uns keine Chance. Allerdings gaben wir uns nicht auf und versuchten weiter dagegenzuhalten. Am Ende verlieren wir auch die zweite Halbzeit mit 12:18, sodass am Ende ein Endstand von 23:36 auf der Anzeigetafel stand. Wir haben einfach zu viele einfache Fehler gemacht und zu viele Gegenstoßtore bekommen, um das Spiel hier länger offen zu halten. Das sind aber auch nicht die Spiele, in denen wir punkten müssen.
Kader: Henning Hinrichs, Lukas Hilberink – Tobias Giesecke (5), Lasse Rathjens (4), Luka Schmidtke (4/2), Jörn Hauenstein (3), Pascal Fisahn (3), Lasse-Finn Schmidtke (3/2), Marco Schulz (1), Jan Boldt, Marvin Hölk, Sören Schacht, Malte Klein.
TSV Weddingstedt - TSV Kronshagen 28:25 (11:10)
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Wir mussten leider kurzfristig auf Lukas verzichten, der die Woche über Fieber hatte und somit noch nicht fit genug war um am Samstag auf der Platte zu stehen, Figger erklärte sich kurzerhand bereit noch einmal einzuspringen - körperlich fit genug ist er ja allemal. Böse Zungen behaupten sogar er ist fitter als unsere drei jungen Keeper zusammen😉 - Vielen Dank dafür Figger! Außerdem konnte Jan auch nicht spielen, da sich seine anhaltenden Schulterprobleme nochmal verschlimmert haben. Ein MRT in der kommenden Woche soll Aufschluss darüber geben, wie lange wir auf Jan verzichten müssen. Wir drücken dir die Daumen, dass es nicht so schlimm ist wie befürchtet, Jani!
Nach der Schmach aus dem Hinspiel, als wir mit 19 (!!) Toren beim TSV Kronshagen untergingen, hatten wir uns natürlich vorgenommen von der ersten Minute an konzentriert und mit einer ganz anderen Körpersprache in die Partie zu gehen. Und das gelang uns auch - über eine bärenstarke Deckungsarbeit und einen sehr gut aufgelegten Henning im Tor lagen wir von Anfang an in Führung und schafften es, anders als noch im Hinspiel, die Partie offen zu gestalten. Im Angriff taten wir uns allerdings selbst ein wenig schwer und verwarfen auch gute Möglichkeiten, so stand es nach 6 Minuten lediglich 1:1. Unsere Deckung, ob in der 5:1- oder 6:0-Formation, um Sören und Marco stand in den ersten 20 Minuten wie zu SH-Liga Zeiten felsenfest. Wir kassierten bis zur 20. Minute lediglich 3 Tore - bärenstark. Zudem konnte Henning auch einige freie Würfe der Kronshagener wegnehmen. Leider lief es für uns im Angriff nur unwesentlich besser, sodass wir nach 20 Minuten lediglich 6 Treffer auf dem Konto hatten. Dieser 3-Tore-Vorsprung hatte dann auch bis zur 26.Minute gehalten (9:6), ehe wir durch Zeitstrafen und überhastete Abschlüsse die Gäste wieder ins Spiel holten. Sören konnte quasi mit dem Halbzeitpfiff das 11:10 erzielen und uns somit die verdiente Pausenführung sichern. Auf der einen Seite ein wenig ärgerlich, da wir unseren Vorsprung zu leichtfertig verspielt hatten, doch auf der anderen Seite hocherfreulich, denn wir waren voll im Spiel und wussten, dass an diesem Tage etwas gehen würde.
In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit schafften wir es an die gute Deckungsarbeit der ersten 25 Minuten anzuknüpfen und konnten uns somit auf 17:13 absetzen. Pasi, der ein sehr gutes Spiel machte, zeigte sich hier als sehr treffsicher im Gegenstoß. Kronshagen ließ es in der Folge aber nicht zu, dass wir uns weiter absetzten. Die Hereinnahme von Mathias Fischer und Fynn Harder brachte den Gästen neuen Schwung und so fanden sie zu unserem Leid wieder öfter Lücken in unserer Deckung. Allerdings hatten wir, auch wenn Crowntown wieder auf ein Tor dran war (18:17 nach 42 Minuten), die richtigen Antworten parat. Denn wir hatten ja auch noch Potenzial auf der Auswechselbank - und zwar unseren Opi Stefan "Pimpf" Pohlmann. Nach seiner Einwechslung nahm er im Angriff das Heft des Handelns in die Hand und strahlte auch selbst eine Agilität und Torgefahr aus, die an seine jugendliche Blütezeit erinnerten😜😀, sodass wir uns wieder auf 3 Tore absetzen konnten (23:20 nach 50 Minuten). Spaß beiseite - ganz starkes Spiel und ein ganz wichtiger Faktor zum Sieg, Pimpf!
Allerdings wurde es nochmal spannend, denn beim Stand von 25:24 nach 56 Minuten hatte Kronshagen gleich zweimal die Chance den Ausgleich zu erzielen, auch weil wir einen 7-Meter verwarfen und der Autor dieses Textes (dessen Name aufgrund des Datenschutzes geheim bleibt😜) einen technischen Fehler fabrizierte. Doch Henning konnte 2 mal parieren und hielt die wackelnde Führung fest - ganz wichtig zu diesem Zeitpunkt! Auch Henning zeigte eine insgesamt starke Leistung in der Kiste. Die Gäste schwächten sich im Anschluss durch eine Zeitstrafe wegen Meckerns selbst, sodass wir mit einem Mann mehr in die letzten zwei Spielminuten gingen. Das spielte uns natürlich in die Karten und so war es am Ende die Nervenstärke der Schmidtke-Brüder (in Fachkreisen Rot und Hellrot genannt), die uns diesem Sieg eintütete. Anderthalb Minuten vor dem Ende konnten wir zuerst Bimmy auf Linksaußen freispielen, der das 26:24 erzielen konnte und 40 Sekunden vor dem Schluss war es Luka, der einen 7-Meter zum vorentscheidenden 27:24 verwandelte. Der Jubel in der Halle war riesig. Am Ende gewinnen wir gegen den TSV Kronshagen verdient mit 28:25 und sammeln wichtige Punkte im Abstiegskampf. Ganz nebenbei können wir somit auch eine kleine Revanche für das so bittere Hinspiel nehmen.
Kader: Henning Hinrichs, Nils Wartenberg - Luka Schmidtke (6/1), Pascal Fisahn (5), Stefan Pohlmann (4), Lasse-Finn Schmidtke (4/3), Tobias Giesecke (2), Sören Schacht (2), Marco Schulz (1), Lasse Rathjens (1), Steven Christiansen (1), Jörn Hauenstein (1), Marvin Hölk (1), Veith Steinberg.
Der Start in die Rückrunde ist also schonmal geglückt und nun heißt es weiter als Team zusammenstehen (wie auf dem beigefügten Schnappschuss von Nicole - danke an dieser Stelle nochmal für die wie immer großartigen Bilder - eindrucksvoll dargestellt) und die nächsten Aufgaben mit voller Konzentration und genau dieser Einstellung angehen. Apropos nächste Aufgaben, einfacher wird es Gewiss nicht, denn am kommenden Freitag geht es für uns zum Tabellenführer, der HSG Eider Harde. Wir freuen uns drauf und werden versuchen die Mannschaft der Stunde mit eurer Unterstützung so lange es geht zu ärgern.
FC St. Pauli - TSV Weddingstedt 26:19 (13:9)
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St. Pauli einfach cleverer
Leider verlieren wir in Hamburg und müssen die 2 Punkte auf der Reeperbahn lassen. Gegen einen eigentlich ebenbürtigen Gegner kamen wir nie so richtig rein ins Spiel und liefen die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher.
Angefangen mit einem 4:1 nach 6 Minuten, nachdem wir schon einen Tempo-Gegenstoß liegenließen, zog es sich irgendwie durch das gesamte Spiel. Wie zu erwarten war das Spiel von den Abwehrreihen geprägt und der jeweilige Angriff kam wenig zur Geltung. St. Pauli kam überwiegend durch Einzelaktionen und Schlagwürfe zum Torerfolg, wo wir einfach zu passiv waren und das Zusammenspiel Abwehr/Torwart nicht passte. Im Angriff zeigten wir nur ganz selten das was wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Viel zu oft verrannten wir uns in Einzelaktionen und bissen uns am guten Innenblock der Heimmannschaft die Zähne aus. Leider hatten wir in unseren Einzelaktionen nicht die Clevernis und die Durchschlagskraft zu einfachen Toren zu kommen. Nach 16 Minuten waren wir immerhin nochmal auf ein Tor dran (6:5), doch zehn Minuten und nur ein mickriges eigenes Tor später waren es wieder 4 Tore Abstand (10:6 nach 25 Minuten). Bezeichnend für das ganze Spiel: Beim Stand von 12:9 für St. Pauli fingen wir kurz vor der Halbzeit nochmal den Ball ab, verfehlten allerdings das aufgrund des 6. Feldspielers verwaiste Hamburger Tor deutlich. Im Gegenzug - na klar - traf St. Pauli 3 Sekunden vor der Halbzeit zum 13:9 Pausenstand. Extrem bitter, da wir anstatt mit minus 2 mit minus 4 in die Pause gingen und keiner wusste so wirklich wie das passieren konnte.
Wir starteten dann wie so oft auch denkbar ungünstig in die zweite Hälfte mit zwei schnellen Gegentreffern (15:9), konnten dies aber durch doppelte Manndeckung und einen Doppelpack von Tobi bis zur 40. Minute wieder relativieren (16:13). Doch die Partie blieb bis zur 50. Minute sehr torarm und wir vergaben mehrfach die Chance nochmal näher heranzukommen, weil wir auch einfach die Kiste nicht trafen und uns viel zu oft festrannten. Das Torhüter-Duell ging am vergangenen Sonntag klar an St. Pauli und Pepe Kraul, was natürlich auch daran lag, dass wir katastrophal im Torabschluss waren. Beim Stand von 19:15 in der 50. Minute wollten wir dann nochmal alles versuchen und mit schnellen Abschlüssen evtl. noch einmal näher herankommen, was allerdings in die Hose ging. Unsere frühen Abschlüsse wurden direkt in Gegentore umgemünzt und Pauli setzte sich vorentscheidend auf 23:15 (54. Minute) ab - im ungünstigsten Moment unsere schlechteste Phase im Spiel.
Am Ende verlieren wir verdient, weil zu ineffizient, mit 26:19 beim FC St. Pauli.
Trotzdem vielen Dank für die Unterstützung der zahlreich mitgereisten Zuschauer, die uns bis zum Ende lautstark unterstützten! Wir werden uns weiterhin gegen unseren Negativlauf stemmen und versuchen wieder Punkte zu holen. Am Samstag geht es weiter im Heimspiel gegen den AMTV Hamburg, die in dieser Saison in vielen Spielen eine gute Figur machten, aber lediglich 6 Punkte auf dem Konto haben.
Kader: Henning Hinrichs, Lukas Hilberink - Tobias Giesecke (6/2), Pascal Fisahn (5), Marco Schulz (2), Andre Nicolaisen (2), Jan Boldt (2/1), Lasse Rathjens (1), Stefan Pohlmann (1), Veith Steinberg, Marvin Hölk, Steven Christiansen, Jörn Hauenstein, Sören Schacht.
DHK Flensborg - TSV Weddingstedt 32:29 (12:15)
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Wir belohnen uns leider nicht für unsere bislang beste Saisonleistung in der Fremde. Nach 55 Minuten bärenstarker Leistung fehlen uns am Ende einfach die Körner und somit ein Stück weit auch die Clevernis in den entscheidenden Situationen.
Wir starteten sehr konzentriert in die Partie und konnten immer wieder ein Tor vorlegen. Einzig beim 5:4 in der 9. Spielminute hat es eine Führung für die Hausherren gegeben, ansonsten bestimmten wir das Spielgeschehen. Aus einer guten 5:1-Deckung heraus schafften wir es auch im Angriff immer wieder teilweise auch gut herausgespielte Treffer zu erzielen und somit den Favoriten aus Flensborg zu ärgern. Ein Treffer vom in der Abwehr erneut sackstarken Sören ins verwaiste Tor der Gastgeber brachte uns in der 21. Spielminute die erste 2-Tore-Führung (8:10). Vor allem Tobi zeigte sich als besonders treffsicher und konnte uns mit seinen Toren aus dem Rückraum ungemein helfen. Kurz vor der Pause brachte Luka uns sogar mit 4 Toren in Front, der sprunggewaltige von Eitzen konnte mit dem Halbzeitpfiff allerdings wieder auf 12:15 aus Sicht der Gastgeber verkürzen.
Nach der Pause war es ein offener Schlagabtausch, in dem DHK immer mal wieder auf ein Tor heran kam, wir aber trotzdem die richtige Antwort fanden und wieder auf 2-3 Tore davonziehen konnten. Bis zum 25:28 durch Tobi in der 53. Minute sah das auch alles noch sehr gut aus und wir machten wirklich ein starkes Spiel. Doch eine doppelte Zeitstrafe sowie zu viele Fehler brachten den DHK wieder voll mit ins Geschäft und die Jungs von Trainer Kai Nielsen drehten das Spiel mit einem 5:0-Lauf zum 30:28. Wir verkürzten zwei Minuten vor dem Ende noch einmal auf 30:29, doch von Eitzen und Desler setzten in diesem immer spannenden Duell den Schlusspunkt. Am Ende verlieren wir wirklich unglücklich mit 32:29. Nach dieser starken kämpferischen Leistung und 50-minütiger Führung hätten wir mit Sicherheit mindestens einen Punkt verdient gehabt - aber das ist eben Handball. Letztes Wochenende haben wir das ganze Spiel hinten gelegen und noch gewonnen und diesmal war es halt andersherum. Glückwunsch an den DHK Flensborg, es hat Spaß gemacht bei und gegen Euch zu spielen!
Kader: Henning Hinrichs, Lukas Hilberink - Tobias Giesecke (9), Luka Schmidtke (6/1), Lasse Rathjens (4), Jan Boldt (4), Pascal Fisahn (3), Sören Schacht (2), Steven Christiansen (1), Marco Schulz, Andre Nicolaisen, Marvin Hölk, Veith Steinberg, Stefan Pohlmann
TSV Weddingstedt - TV Fischbek 31:32 (16:13)
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Aus gegebenem Anlass möchten wir, bevor wir auf das Sportliche eingehen, hiermit erstmal Stellung beziehen zu den Vorfällen, die sich am vergangenen Samstag bei unserem Heimspiel gegen den TV Fischbek abgespielt haben. Glaubt man dort dem Facebook-Bericht der Gäste könnte dort einiges falsch verstanden werden, daher würden wir gerne unsere Sichtweise der Dinge darstellen. Wir melden uns erst mit einer Woche Verzug, da wir den Gästen die Möglichkeit gegeben haben ihren Bericht richtigzustellen, doch da dies nicht geschehen ist sehen wir uns gezwungen eine Stellungnahme dazu abzugeben.
Die rote bzw. blaue Karte für den Rechtsaußen der Fischbeker war eine ganz klare Tätlichkeit gegen unseren Trainer, was auch auf dem beigefügten Fotomaterial klar zu erkennen ist. Vorangegangen war ein 2-Minuten würdiges Foul unserer Nr. 27 Jan Boldt, allerdings mit einem Hauch Theatralik des Gegenspielers, der daraufhin aufstand und unserem Coach nach kurzem Austausch von ein paar Worten einen Schlag in die Weichteile verpasste. Dass dies eine Tätlichkeit war und keine unglückliche Aktion, bestätigt auch die Entschuldigung des Fischbeker Spielers nach dem Spiel, der sich aufrichtig bei unserem Trainer entschuldigte. Damit war die Sache für uns auch eigentlich abgehakt, allerdings möchten wir verhindern, dass wir durch Falschaussagen in ein schlechtes Licht gerückt werden.
Die Polizei wurde nicht wegen der Aktion des Fischbeker Spielers gerufen und schon gar nicht von uns. Sie wurde aus dem Fischbeker Fanlager zur Halle bestellt. Wir möchten an dieser Stelle nur sagen, dass wir 100%ig hinter unseren Ordnern und unseren Ersatzspielern stehen, die sich in dieser Situation nichts zu Schaden haben kommen lassen. Damit sollte es dann auch genug sein.
Also kommen wir endlich zum wirklich wichtigen - dem Sportlichen.
Die Fischbeker kamen etwas besser ins Spiel und führten nach 8 Minuten mit 3:5. Wir standen in der Deckung noch nicht sicher und machten es den Gästen zu leicht zum Torerfolg zu kommen. In der Folge stabilisierten wir uns allerdings in der Abwehr deutlich und bekamen im Angriff immer wieder die klaren Chancen, die oftmals Luka sehr gut abschloss. Mit einem 8:0 Lauf konnten wir in der 20. Minute mit 11:5 in Führung gehen. Das war eine richtig starke Phase von uns. Leider konnten wir diesen Lauf nicht mit in die Halbzeit nehmen und die Gäste verkürzten nochmal auf 3 Tore. Mit einem 16:13 ging es in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit nahm Fischbek Luka auf Manndeckung und wir brauchten erstmal eine Zeit um uns daran zu gewöhnen. Trotz der sich bietenden Lücken taten wir uns schwer diese auszunutzen. Bereits in der 38. Minute konnten die Gäste erstmals wieder ausgleichen. Wir schafften es gleich zwei Mal wieder auf 3 Tore wegzugehen (23:20 und 26:23), doch wir gaben diese Führungen einfach viel zu schnell wieder her und agierten einfach nicht clever genug. Unsere Abwehr im Zusammenspiel mit den Torhütern funktionierte nur teilweise, sodass die Schützen der Fischbeker immer wieder zu einfachen Treffern kamen. Nach 52 gespielten Minuten war es dann soweit, der erste Rückstand seit der 10. Spielminute (27:28). Und den haben wir uns selbst zuzuschreiben, nur uns selbst. Wir schafften es sogar noch zweimal in Führung zu gehen (29:28 und 30:29) aber selbst diese Führungen gaben wir wieder her und scheiterten beim Stand von 30:31 für Fischbek mit dem entscheidenden Wurf am Keeper der Gäste, sodass wir am Ende als Verlierer vom Platz gehen. In einem Spiel, dass wir niemals verlieren dürfen, vor allem nach dem Spielverlauf mit fast dauerhafter Führung und sehr guten ersten 25 Minuten.
Für uns kann es ab jetzt nur noch heißen: Klappe halten und arbeiten. Wir machen weiter! Und wer weiß, Totgesagte leben ja bekanntlich länger! ;-)
Kader: Henning Hinrichs, Lukas Hilberink - Luka Schmidtke (9/4), Jörn Hauenstein (6), Tobias Giesecke (4), Marco Schulz (3), Pascal Fisahn (3), Stefan Pohlmann (2), Sören Schacht (1), Andre Nicolaisen (1), Jan Boldt (1), Lasse Rathjens (1), Veith Steinberg, Marvin Hölk.
HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg - TSV Weddingstedt 37:23 (19:10)
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Wir bekommen es auswärts einfach nicht auf die Platte... Schon wieder gibt es gehörig einen auf die Nuss vom direkten Tabellennachbarn aus Rendsburg.
Gleich zu Beginn liegen wir nach einer schnellen Zeitstrafe mit 4:0 im Hintertreffen. Wir waren noch gar nicht ganz da und liefen doch schon hinterher. Bis zur 11. Minute arbeiteten wir uns wieder einigermaßen rein ins Spiel und konnten durch einen Treffer von Jan auf 7:5 verkürzen. Doch 10 Minuten und einen 7:1 Lauf der Schülper weiter sah die Welt schon wieder ganz anders aus (14:6). Natürlich hatte Schülp in Dau und Ranft zwei an diesem Tag sehr gut aufgelegte Schützen, doch es war nichts worauf wir uns nicht vorbereitet hatten. Leider hielt sich kein Spieler an den vorgegebenen Matchplan und auch die Rückwärtsbewegung ließ zu wünschen übrig. Bis zur Pause waren es dann 9 Tore Rückstand (19:10).
Die zweite Halbzeit startete genau wie die erste... mit einem 4:0-Lauf der Schülper war auch der letzte Funken Hoffnung verflogen. Zu der zweiten Halbzeit ist eigentlich nicht viel zu sagen. Wir liefen dem Geschehen weiterhin hinterher und ließen die Gastgeber Schalten und Walten wie sie lustig waren. Wir probierten über eine offensive Abwehr nochmal ein paar Bälle zu klauen, aber es klappte wieder einmal gar nichts in der Fremde. Ich kann es mir nicht erklären, warum wir auswärts einfach keinen Fuß auf den Boden bekommen und uns so aus der Halle schießen lassen. Da können einem die mitgereisten Zuschauer einfach nur Leid tun. Am Ende verlieren wir in der Höhe verdient mit 37:23 in einem für uns enttäuschenden Spiel, da wir eigentlich die Euphorie aus dem ersten Saisonsieg mitnehmen wollten.
Nun heißt es am nächsten Wochenende gegen die kampfstarken Fischbeker voll dagegenhalten und wenigstens zu Hause Leistung zu zeigen - verlieren verboten!
Kader: Henning Hinrichs, Lukas Hilberink - Luka Schmidtke (6/3), Andre Nicolaisen (4), Tobias Giesecke (4), Jan Boldt (3), Jörn Hauenstein (2), Pascal Fisahn (2), Lasse Rathjens (1), Malte Klein (1), Marco Schulz, Sören Schacht, Stefan Pohlmann, Marvin Hölk
TSV Weddingstedt - SG Hamburg Nord 27:26 (14:15)
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Puuuh… nach dem Spiel mussten alle erstmal gehörig durchatmen. Kurz nach dem Abpfiff hatten wir dafür aber keine Zeit. Aber der Reihe nach.
Das Spiel stand ja unter besonderen Voraussetzungen, da wir mit Jörn und Lasse zwei Comebacks nach langer Verletzung und mit Lukas einen Einstand feiern konnten. Andre ist leider erst nächstes Wochenende spielberechtigt und konnte dementsprechend nicht mit dabei sein.
Die Gäste waren nach dem Sieg gegen den TSV Hürup mit ordentlich Selbstbewusstsein ins wunderschöne Dithmarschen gereist und hatten sich laut eigener Aussage schon auf die Fressbuden und den Bierpils nach dem Spiel gefreut (Sorry Jungs, nächstes Mal sind die wieder am Start).
Das Spiel begann sehr rasant auf beiden Seiten - nach 5 Minuten waren bereits 7 Tore gefallen, wir führten mit 4:3. Angeführt von einem vor allem aus der zweiten Welle heraus stark aufspielenden Tobi kamen wir viel besser in die Partie als noch am vergangenen Wochenende in Neumünster - der erste Schritt war gemacht. Leider erlebten wir in der Folge ein kleines "down", sodass die Gäste sich bis zur 18. Minute leicht absetzen konnten (7:11). Vor allem die Außen bekamen wir in dieser Phase nicht in den Griff. Unsere Trainer Torben und Tim sahen sich zu einer Auszeit gezwungen, die uns wieder in die richtige Bahn lenken sollte - mit Erfolg. Die drei Debütanten Jörn, Lukas und Lasse verzeichneten ihre ersten gelungenen Aktionen, was dem Team nochmal einen "push" gab. Wir kamen vermehrt auch über Jan am Kreis zum Torerfolg, der trotz anhaltender Schulterprobleme seit Saisonbeginn anscheinend seine Abschlussstärke wiedergefunden hat. Bis 3 Minuten vor der Halbzeit blieb allerdings ein 3-Tore Rückstand bestehen und wir wussten, dass es ganz wichtig für die zweite Halbzeit wäre, den Rückstand noch einmal zu verkürzen. Und so kam es auch (für mich ganz wichtige Minuten für den weiteren Spielverlauf). Erneut brachten uns die starken Tobi und Jan tatsächlich auf ein Tor heran, dazu kam die Disqualifikation für den Haupttorschützen der Gäste Marten Most, nachdem er den letzten Freiwurf nach Halbzeitpfiff ins Gesicht von Marco warf. Also gingen wir mit nur einem Tor Rückstand in die Pause - alles war offen!
Nach dem Seitenwechsel konnten wir in Überzahl den Ausgleich erzielen, gerieten aber nach eigener Unterzahl auch schnell wieder mit 2 Toren in Rückstand. Pimpf gelang ein wichtiges Tor in Unterzahl und wenig später auch wieder der Ausgleich zum 18:18 (37. Minute). Dann war es Lukas, der sich zum Spieler der zweiten Halbzeit entwickelte, angefangen mit einem gehaltenen 7-Meter in Unterzahl brachte er die Hamburger Schützen immer mehr zur Verzweiflung. Die starke Deckung um Sören, Marco, Jan und Tobi half ihm dabei mit allem was sie hatte. Im Rückraum wechselten wir viel durch und sorgten somit immer wieder für Entlastung, was angesichts der hohen Intensität des Spiels auch von Nöten war. Diese machte sich auch an der Beschaffenheit des Bodens bemerkbar, der überhaupt nicht mehr vom Schweiß zu befreien war - die Folge: etliche Unterbrechungen wegen Wischens, zu gefährlich waren die nassen Flecken auf dem Hallenboden. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere beiden Wischermädels Hanna und Svea, ihr habt einen super Job gemacht!!
Das Spiel entwickelte sich immer mehr zur Abwehrschlacht, auch die Deckung der Gäste um Fischer und Samusch machte einen guten Job und war schwer zu überwinden. Zum Glück hatten wir in Luka bis auf eine Ausnahme einen sicheren 7-Meter-Schützen, der vor allem in der hitzigen Schlussphase einen kühlen Kopf bewahrte. Beim Stand von 21:22 aus unserer Sicht eine Viertelstunde vor dem Ende, gelang es uns die Jungs von Trainer Adrian Wagner 7 Minuten lang ohne Treffer zu halten - Lukas vernagelte kurzerhand seinen Kasten und konnte ein ums andere Mal parieren. Jörn konnte mit seinem zweiten Treffer für den TSV nach langer Pause den Ausgleich erzielen und nach zwischenzeitlichen Treffern von Pascal und Jan, holte Sören mit einem Kraftakt vorne einen 7-Meter heraus, den Luka zur 25:22 Führung verwandelte - die Halle stand Kopf und man konnte die Lust auf die ersten 2 Punkte förmlich spüren. Allerdings bekamen wir es auch hin von der 49. bis zur 55. Minute kein Tor zu erzielen, sodass der für Marten Most ins Spiel gekommene Lennard Steen auf 25:24 verkürzen konnte (54. Minute). Luka unterbrach den Negativlauf mit einer Energieleistung nach einem starken Angriff mit dem 26:24, ehe die Hamburger mit einem Doppelschlag in der 57. Minute den erneuten Ausgleich erzielen konnten. Also hieß es 26:26, wir hatten nach einem langen Angriff schon Zeitspiel angezeigt und nicht mehr viele Pässe übrig, die komfortable Führung von 3 Toren war passé und das Momentum nicht mehr auf unserer Seite. Da war es erneut der starke Tobi, der aus der Not heraus den eingelaufenen Pasi frei am Kreis entdeckte, der den Ball eiskalt verwandelte - ganz stark und vor allem enorm wichtig! In den letzten 3 Minuten wechselte noch 2 Mal der Ballbesitz, wir bekamen ein schnelles Zeitspiel gegen uns und somit hatten die Gäste mit einem letzten Angriff noch die Chance auf den Ausgleich. Und natürlich wurde es noch einmal dramatisch - nach einem Fehlpass an den Kreis rettete Jörn den Ball vor dem Außen und spielte den Ball zu Marco, der das Ding 4 Sekunden vor dem Ende einfach nur noch in die andere Ecke der Halle holzte. Was er allerdings überhört hatte, die beiden ansonsten guten Schiedsrichter, hatten Jörn bei der Rettungsaktion im Kreis gesehen und auf Freiwurf für Hamburg entschieden. Die Folge: Marco bekam 2-Minuten und wusste gar nicht wie ihm geschah, Hamburg Nord 2 Sekunden vor dem Ende einen Freiwurf von der Außenposition. Wie der ausging, seht ihr im Video!!!
Der fade Beigeschmack: Hamburg Nord hat nach dem Spiel Protest eingelegt, da eine rote Karte für Marco und 7-Meter gefordert wurde. Davon lassen wir uns aber nicht verrückt machen, da schon der Freiwurf fragwürdig und es somit eine Tatsachenentscheidung war. Vor allem wenn man sieht, welche Einsprüche unsererseits bereits alle abgelehnt wurden. Wir freuen uns über die 2 Punkte, die wir uns über die Woche hart erarbeitet und am Wochenende hart erkämpft haben. Sicherlich hätten wir uns auch über ein Unentschieden nicht beschweren können, da es ein Spiel auf Augenhöhe war, aber aufgrund der kämpferischen Leistung haben wir uns diesen ersten Sieg in dieser Saison auch verdient!
Vielen Dank an die Zuschauer in der Halle - es war wieder mal unglaublich!
Kader: Henning Hinrichs, Lukas Hilberink - Tobias Giesecke (7), Luka Schmidtke (6/4), Jan Boldt (5), Pascal Fisahn (3), Jörn Hauenstein (2), Stefan Pohlmann (2), Steven Christiansen (2), Sören Schacht, Marco Schulz, Lasse Rathjens, Marvin Hölk, Malte Klein.
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