HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve - Büdelsdorfer TSV (15:7) 33:20
Luka Schmidtke und Tobias Giesecke konnten beide verletzungsbedingt nicht an dieser Partie mitwirken. Insofern hatten wir ein mulmiges Gefühl. Schließlich hatte unser Gast aus dem Rendsburger Umland schon einige überraschende Ergebnisse erzielt.
Dieses Gefühl sollte sich glücklicherweise nicht bestätigen. Von Anfang an waren wir völlig ungefährdet, gegen einen überforderten Gegner.
Basierend auf einer tollen Einstellung legten wir bis zur 20. Spielminute ein 13:2 vor. Bereits da hatten wir den Deckel auf die Partie gesetzt. Einen riesigen Anteil an dieser Führung hatte Henning Hinrichs in unserem Tor. Er kaufte den Büdelsdorfern reihenweise die Bälle ab und das teilweise in spektakulärer Manier.
Während sich auf Büdelsdorfer Seite Patrik Möller als herausragenden Akteur zeigte, waren bei uns die Spielanteile und Tore sehr schön verteilt. Ein Zeichen dafür, dass wir Ausfälle kompensieren können und mittlerweile eine homogene Truppe bilden.
Das kann sich unser Trainer, Nico Richter, auf die Fahne schreiben, der jetzt viel wechselte und verschiedene Spielsysteme ausprobierte.
Dadurch und aufgrund von einigen dummen Zeitstrafen, fiel das Ergebnis nicht höher aus.
Unser gesamtes Spiel funktionierte, zugegeben - gegen einen nicht ganz auf Augenhöhe agierenden Gegner, gut. Das Wichtigste war, dass wir sofort die richtige Einstellung zum Match gefunden haben. Wenn wir darauf aufbauen, ist es hoffentlich möglich, auch aus dem nächsten schweren Auswärtsspiel in Lübeck etwas mitzunehmen.
Ein großer Dank geht mal wieder an die Unterstützung der heimischen Fans - ihr seid super!
Ergebnis: 20:24 (9:11)
Das sah ja erst einmal gut aus. Wir gingen gleich 1:0 in Führung. Aber der Wunsch ist der Vater des Gedankens. Dann haben wir das Tore werfen eingestellt. Wir haben viele 100%ige Chancen nicht genutzt und haben Bramstedt davonziehen lassen. Schnell lagen wir mit 1:7 hinten. Wir haben im Angriff immer wieder zu schnell und unkonzentriert abgeschlossen und somit Bramstedt unnötig stark gemacht. Erst zum Ende der 1. Hälfte trafen wir besser und konnten durch 4 Treffer in Folge auf den Halbzeitstand verkürzen. Wenn wir unsere 100%igen reingemacht hätten,…. Na ja, wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wäre.
In der 2. Hälfte ging das lustige Pfosten treffen weiter. Auch wenn wir in Unterzahl waren, haben wir viel zu schnell, und dann auch noch meist sehr unkonzentriert, abgeschlossen. Bramstedt konnte dadurch den Abstand bis kurz vor dem Ende sogar einmal auf 7 Tore ausbauen. So gesehen, können wir mit dem Endergebnis noch froh sein.
Unser Aufgebot: Lasse (TW), Patrick (TW), Merten 3,Enno 3, Marvin 1, Till 1, Mattes, Enrico 2, Florian 5, Niklas 2, Siggi 2, Tobias 1
Bramstedter TSÂ I - mJB 30:19 (13:10)
Mit der Bramstedter Turnerschaft hatten wir einen ebenbürtigen Gegner vor uns. Wir gingen gleich 0:1 in Führung und haben das Spiel bis zum 9:9 recht ausgeglichen gestaltet. Wir haben im Angriff richtig gut gespielt und auch in der Abwehr wurde gut gearbeitet. Dann wurden wir etwas unkonzentriert und haben Bälle leichtfertig verschenkt. Bramstedt hat dies dann konsequent ausgenutzt und ging mit einer 3 Tore-Führung in die Halbzeit. Wenn Lasse nicht so viele Bälle gehalten hätte, wäre die Bramstedter Führung sicherlich höher ausgefallen.
In der 2. Halbzeit haben wir dann unsere spielerischen Möglichkeiten lieber in der Kabine gelassen. Wir kamen überhaupt nicht mehr ins Spiel. Bramstedt hatte die Abwehr umgestellt und ließen überhaupt kein Spiel mehr zu. Die offensive Deckung lag uns gar nicht. In der Abwehr gingen wir dann auch etwas unkontrolliert zu Werke und bekamen als Quittung Zeitstrafen. Insgesamt haben wir 10 Minuten in Unterzahl gespielt. Den Abstand konnten wir zwar noch bis zum 20:17 halten und das Spielergebnis wäre auch noch bis zum 23:19 einigermaßen gerecht gewesen, aber dann hat Bramstedt uns bis zum Endstand abgeschossen.
Bramstedt war die bessere Mannschaft und hat auch verdient gewonnen, jedoch sind 11 Tore etwas viel.
Unsere Tore: Enno (8/2), Lasse 4, Flo 4, Till 2,Felix 1
1. Damen – THW Kiel II
34:28 (15:15)
Auf dem Weg zum Relegationsplatz zählen nur Siege und solch einer wurde auch in diesem Spiel eingefahren. Wir empfingen die Reserve des THW Kiel und aufgrund des Hinspiels wussten wir, dass wir die richtige Einstellung zeigen müssen, damit die Punkte in eigener Halle bleiben konnten.
Wir kamen gut in die Partie und erzielten durch Ballgewinne in der Abwehr die oft zitierten „einfachen“ Tore. Bis zum 12:8 zeigten wir eine solide Leistung, doch es kam zu einem unnötigen Bruch in unserem Spiel. Ohne Grund ließen wir nun die Kielerinnen gewähren und kassierten folgerichtig die Gegentore. Im Angriff verzettelten wir uns in eigenwilligen Aktionen und stärkten somit zusätzlich die Gäste. 15:15-Pausenstand… neu sortieren und volle Konzentration auf den 2. Durchgang.
Wir agierten nun wieder etwas organisierter und konnten uns bis zum 23:20 einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Jetzt galt es für uns aber einen Schreckmoment zu verdauen! Birge von Engelhardt verletzte sich am Finger und wir mussten uns danach erstmal sammeln. Der THW II konnte zwar noch auf 23:22 verkürzen, nun schafften wir aber endgültig Klarheit. Bis zum 33:25 sollte sich unser Vorsprung erhöhen und zum Schluss konnten wir mit dem 34:28-Endstand die nächste Punkte einfahren. Heute muss vor allem Marie Schreiber erwähnt werden. Sie ackerte an allen Enden des Spielfelds und hatte somit einen maßgeblichen Anteil am Erfolg.
Für uns gilt es nun weiterhin den 2. Tabellenplatz zu festigen. Hierfür treten wir als nächstes bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg an.
Kader:
Schlüter – Petter (2), Mohr (9/5), Jarasinski (7), Schreiber (6), von Engelhardt (1), Schoppe, F. Moldenhauer (2), Frahm & Y. Rothländer (7)
Sieg und Platz 3 gesichert, Ziel erreicht!
Das das Spiel heute kein selbst gänger werden würde war von vorherein klar. Da wir auf Tom verzichten mussten.
1. Halbzeit: Eigentlich kamen wir ordentlich ins Spiel. Abwehr stand gut, aber vorne machten wir den Ball einfach nicht rein. So konnte Sleswig sich davonschleichen. Es kamen immer mehr technische Fehler dazu, trotzdem ließen wir uns nicht abschütteln. Unentschieden zur Pause.
2. Halbzeit: Jetzt kam unsere beste Phase, wir arbeiteten uns auf 4 Tor Vorsprung vor, der bis zum Schluss Bestand haben sollte.Erwähnt werden sollte Lukas, so starkt habe ich ihn noch nie gesehen!!!
Patrick TW
Thies TW
Bennet 1
Niklas 1
Ole
Birk 1
Finn 2
Linus 4
Lukas 6
Alex 5
Philipp 5
Letztes Heimspiel gegen die HSG Herzhorn/Kolmar/Neuendorf.
Ohne Melissa und mit einer angeschlagenen Emily ging es in unser letztes Heimspiel. Die ersten acht Minuten war die Partie noch recht ausgeglichen, wobei wir stets vorlegten. Dann wurde die Abwehr auf eine sehr offensive Abwehr umgestellt. Von 7:7 konnten wir uns bis zur Pause auf 12:8 absetzen. Auch in der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung kontinuierlich weiter ausgebaut. Letztendlich gewannen wir recht deutlich mit 23:15. Der Grundstock war eine sehr wache Abwehr, wo Johanna aber auch das Zusammenspiel von Sophia und Chiara herausragten. Im Angriff ragten Finja und Johanna mit tollen Anspielen und schönen Toren heraus.
Auch das Schiedsrichtergespann um Mattes und Niklas zeigten eine souveräne Leistung.
Die Tore warfen heute:
Johanna 10, Finja 6, Sophia 3, Lara 2, Chiara und Emily 1
Eckernförder MTV – mJA
Ergebnis: 27:23 (14:14)
Mit einer verdienten Niederlage im Gepäck traten wir unsere Rückreise aus Eckernförde an.
Im Gegensatz zum Spiel letzte Woche in Weddingstedt behielten diesmal unsere Gastgeber die Kontrolle über das Spiel. Zwar konnten wir zunächst in Führung gehen (4:5, 11.Min.) aber danach bekamen wir in der Abwehr keinen vernünftigen Zugriff mehr auf unsere Gegenspieler. Teilweise schöne Aktionen im Angriff machten wir mit einer suboptimalen Deckungsarbeit (man könnte hier auch ein frei wählbares Schimpfwort verwenden) wieder zunichte. 10:7 und 13:11 zurück, aber wenigstens noch ein Remis mit in die Pause genommen,
In der Pause waren wir noch bester Dinge, da wir mit einer Überzahl und eigenen Ballbesitz in Halbzeit 2 starteten. Leider bekamen wir jetzt überhaupt nichts mehr auf die Kette. In den ersten zwölf Minuten konnten wir kein Tor erzielen, und die MTVer konnten mit 20:14 in Führung gehen. Obwohl wir an verschiedenen Schrauben drehten, konnten wir dem Spiel keine Wendung geben. Oftmals wurden aus besten Positionen dem Torwart einige dankbare Bälle zugeworfen, oder noch schlimmer, immer wieder die nicht allzu schöne Architektur des Gebäudes hoch über dem Tor beworfen. Und die konnte rein gar nichts für die abgelieferte Leistung. Als in der 54. Min. der Rückstand auf erkleckliche sieben Tore (18:25)angewachsen war, sah es trübe aus für den weiteren Verlauf dieser Halbfinalserie. Immerhin konnten wir noch ein paar Tore vom Rückstand abknapsen, so dass wir im Rückspiel nächsten Sonntag in Weddingstedt noch alle Chancen auf ein Weiterkommen haben. Allerdings muss hier eine deutliche Leistungssteigerung her.
Heute konnten Lennart und Oliver nach langer Verletzungspause wieder erste Spielpraxis sammeln, Hannes konnte heute sein erstes Tor in der SH-Liga mJA erzielen.
mJA: Mathis Rathjens, Lasse Radmer – Jan –Luca Thomssen (9), Magnus Reinhardt (6), Oliver Fuchs (3), Enno Besmehn (2), Joon Lorenzen (1), Felix Trieloff (1), Hannes Rogge (1), Lennart Erich, Philipp Glauß, Jonas Krupp, Steven Christiansen;
Endspiel um die Meisterschaft.
Und wir waren auf den Punkt topfit!
Mit der absolut stärksten Saisonleistung spielten wir die Mädels aus Bredstedt in der ersten Hälfte gegen die Wand. Wir zeigten eine sehr, sehr starke Abwehrleistung und liessen niemals einen Ansatz zu, dass die Punkte nicht in Weddingstedt bleiben würden. Ständig in Führung gingen wir mit unglaublichen 14:5 Toren in die Pause. Das war wirklich eine konzentrierte Leistung.
Nach diversen Wechseln in beiden Hälften kam Bredstedt zwar einmal auf 5 Tore heran. Beim Stande von 21:10 war der Sieg jedoch lange klar.
Nach einem insgesamt mehr als deutlichem Spielverlauf siegten wir letztlich mit 21:14.
Meisterschaft perfekt!
Nach dem wichtigen Sieg gegen Bredstedt vergangenene Woche (hätte Bredstedt gewonnen, wären sie "durch" gewesen), fehlte uns ein Punkt aus den letzten beiden Spielen zur Meisterschaft.
Mit dem gestrigen 16:10 Sieg gegen den Tabellendritten aus Erfde fuhren wir den Titel einen Spieltag vor Saisonende ein.
Es war aber ein hartes Stück Arbeit gegen unvorsehbare Widerstände.
Wir führten schnell mit 4:0 Toren und hatten das Spiel fest im Griff.
Salomonisch ausgedrückt, was danach passierte:
Es wurden Kreiseintritte abgepfiffen, die sich im zweistelligen (!!) Bereich bewegten! Zudem wurden nahezu alle Angriffsbemühungen bei uns sofort unterbunden, so dass wir kaum Chancen in den Eins-gegen-Eins Aktionen hatten.
Erfde kam Tor um Tor heran, so dass wir nur mit 7:6 in die Pause gingen.
In der zweiten Hälfte drohte das Spiel aus obigen Gründen sogar zu kippen. Wir lagen 10 Minuten vor Ende des Spiels mit 9:10 hinten.
Jetzt zeigten unsere Mädchen, warum sie verdienter Meister sind. Sie behielten die Ruhe und kämpften in der Abwehr aufopferungsvoll.
Wir ließen kein einziges Tor mehr zu und konnten die Führung wiedergewinnen.
Als Ergebnis stand dann ein doch deutliches 16:10 für uns, welches durch den festen Siegeswillen zustande kam.
Heute empfingen wir die 3 platzierte HSG Horst/ Kiebitzreihe 2. Aus dem
Hinspiel wussten wir , das wir konzentriert spielen mussten, da die
Gäste eine gute Abwehr und einen starken Tempogegenstoß spielen können.
Somit stand die Devise fest, sicherer Angriffe spielen und hinten
sortiert spielen. Dies gelang uns in den ersten Minuten recht gut, es
wurden tollte Angriffe gespielt und wir nutzten unsere Chancen. Die
Gäste hingegen machten viele technische Fehler und vergaben auch so
manchen Tempogegenstoß. Sie nahmen eine frühe Auszeit. Es ging weiter
und unsere Gegner wurden sicherer. Wir zogen unser Spiel weiter durch
und kamen sogar zu einer 3 Tore Führung in der 25 Spielminute, dann riss
etwas der Faden und Kiebitzreihe machte 5 Tore in folge werfen und man
ging mit einem 2 Tore Rückstandt ( 13:15) in die Halbzeit. Ja und genau
diese dürfen wir wohl nicht mehr bekommen. Kiebitzreihe machte dort
weiter, wo sie aufgehalten hatten. Wir hingen machten Fehler ohne Ende,
Pässe die nicht ankamen, unnötige Ballverluste im Mittelfeld und und
und. Deis wurde konzequent genuzt von unseren Gegnern und diese zogen
schnell auf 5-6 Tore davon. Sünje die in der 2. Halbzeit ihr 1. Spiel
bei den Damen machte wurde oft im Stich gelassen, schön das sie auch
gleich ein Paar sieben Meter halten konnte und die Nervosität ablegen
konnte. Im weiteren Spielverlauf fanden wir zu keinem Zeitpunkt richtig
ins Spiel und selbst wenn wir mal duchkamen stand da ja auch noch die
Torfrauf der Gegner wo wir dann dran scheiterten. Somit ist das
Endergebnis von 21:36 für Kiebitzreihe auch voll in Ordnung. Vielen Dank
auch noch an unserer A-Jugend Spielerinnen Nele, Shannon, Sünje und
Christine.
Kader: Tanja, Sünje, Ani(1) , Nadine(4), Kadi(3), Wiebke(2), Anna(1),
Uta(2), Fenke, Shannon(6) , Christine(1) und Nele(1)
So, nach 5 Wochen endlich wieder ein Punktspiel.
Diesmal waren wir bei den Mädels von der TSV Erfde zu Gast und durften unseren Pausentee mit einen
5 : 11 Rückstand zu uns nehmen.
Letzten Endes haben das Spiel sicher mit 21 : 20
gewonnen, wobei der Spielverlauf in der zweiten Halbzeit deutlicher war, als das das Ergebnis hergibt.4 Minuten vor Ende waren wir mit 21 : 17
in Front und im Gefühl des sicheren Sieges wurde leider das Handballspielen eingestellt und es Erfde erlaubt das Spiel nochmal spannend zu machen.
In der ersten Halbzeit war noch ordentlich Sand im Getriebe, was sicher auch der mangelnden Wettkampfpraxis geschuldet war.Etliche Übertritte und vergebene 7 Meter haben uns das Leben schwer gemacht.
Mo mußte nach einen Griff in den Wurfarm sich auf der Bank erholen, konnte zum Glück aber weitermachen.
Maite hat sich im Tor bei einer Abwehraktion am Fuß so sehr verletzte, das ein weitermachen ausgeschlossen war. Anni und Somi konnten erst garnicht mitspielen.
Es lief also nicht Rund und es dauerte bis zur Pause bis sich ALLE Spielerinnen auf den Gegner eingestellt haben.
Nach dem Pausentee wurde dann richtig Gas gegeben.
Dana im Tor bekam endlich die Würfe zu packen, die Abwehr konnte soviel Druck aufbauen,
sodass wir zu vielen einfachen Ballgewinnen kamen und im Angriff lief es im gebundenen Spiel auch deutlich besser.
Das hat wirklich Spass gemacht und das bessere Ende war verdient auf unserer Seite.
TSV Mildstedt - HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve (17:18) 33:33
Unser letzter Auswärtsauftritt führte uns zum TSV Mario Petersen, äh... TSV Mildstedt. Man konnte aber den Endruck gewinnen, dass wir gegen "Maui" spielten. Das Spiel der Mildstedter glich in weiten Phasen einer One-Man-Show. Der Zweitliga erfahrene Halbrechte schraubte nicht weniger als 15 Dinger in unser Gehäuse.
Die Höhe des Ergebnisses lässt auch durchblicken, dass weder die Abwehrreihen noch die Torhüter das Spiel dominierten.
Während auf Seiten der Friesen Thore Jess und der erwähnte Petersen die meisten Tore erzielten, zeichneten sich auf unserer Seite Lasse Rathjens und die Schmidtke-Brüder als Haupttorschützen aus.
Im Angriff lief es gut. Ein Glück, sonst gelingen uns eher selten mehr als 30 eigene Tore, was häufig ausreicht um zu gewinnen, da wir in der Regel deutlich weniger als 30 Gegentore kassieren.
Hier wird auch deutlich, was in diesem Spiel unser Problem war. Die Abwehr! Nie bekamen wir richtigen Zugriff - waren im letzten Schritt zu passiv und ließen immer wieder Abschlüsse zu, bei denen Nils Wartenberg im Tor auch nicht gerade gut aussah.
Am Ende ein typisches Unentschieden-Spiel. Neun Minuten vor Schluss hätten wir den Sack zumachen müssen. Auf der Anzeigetafel stand ein 26:30. Doch statt jetzt nachzusetzen konterte der Gastgeber mit einem 5:0 Lauf. 31:30 - jetzt hätten wir die Partie auch ganz aus der Hand geben können.
Am Ende hatte Mildstedt noch mal Ballbesitz, konnte aber nur noch nach Ablauf der Zeit den Pfosten treffen.
Wie so oft bei einem Remis, bleibt die Schlussfolgerung: Ein gerechtes Unentschieden.
Da war er, DER Schalter, gepackt, umgelegt und hochverdient eine starke HSG Hohe Geest besiegt. Die Art und Weise, dieser sich offenbarende Stil des ganzen Projektes, es ist so weit, alles ist erkennbar.
Und auch, wenn das alles NUR Kinderhandball sein soll, so bleibt eines festzustellen:
Spaß macht es vor allem Dingen dann, wenn man gewinnt und dann auch noch so stark spielt.
Von Gersti perfekt eingestellt, spielten wir im 3:3 vorne konsequent die Abläufe. Peer, Mats und Morten hatten dabei wenige technische Fehler, spielten und liefen sich immer wieder fein frei und glaubten an sich beim Abschluß.
In der Abwehr rackerten Paul, Jasper und Linus mit dem Messer quer zwischen den Zähnen für IHR Team und Ture hat sich den früheren Spitznamen seines Bruders verdient: THE WALL.
Die 1.HZ lagen wir mit 10:4 vorne und dann kam ja noch UNSERE HZ, das 6:6 und nun begann es, fein zu werden. Alle Ansagen wurden konsequent umgesetzt, Doppelpässe, Blick für den freien Mann, gute Abschlußquote, hinten mit der richtigen Portion Härte, so gewinnt man solche Spiele.
Wir sind stolz auch Euch JUNGS!!
Schön auch, dass alle zum Einsatz kommen konnten und zu diesem tollen Erlebnis ihr Puzzle-Teil mit einbringen konnten.
Nun möchte ich auch auf diesem Wege Dank sagen an alle Beteiligten dieser tollen Saison:
In alphabetischer Reihenfolge:
Albrecht, Bendix: Hans-Dampf in allen Gassen
Albrecht, John: Nachwuchskeeper mit guten Anlagen, macht zumindest im Training selten Blödsinn
Albrecht, Linus: Abwehrkante mit Neigung zum rückgelehnten Sprungwurf
Arndt, Peer: Wurfgranate mit zeitweiligen Problemchen bei der Feinjustierung, klappt aber immer besser
Cenzolo, Nicolas: Enkelsohn des besten Lateinlehrers und teilweise zu schnell für Gegner und Ball
Dreyer, Hark: Gute Laune Bär(chen), bestes Beispiel dafür, dass auf Rechtsaussen nicht unbedingt die schlechtesten spielen...
Eltern, alle: Vielen Dank für die Zeit, die ihr mit dem Team verbringt und Danke für die Unterstützung, die wir als Trainer immer erhalten haben
Gerstenberg, Mats: Unser modebewusstester Boy, mit dem geilsten Undercut und die Maschine am Kreis
Herrmann, Lasse: Unser ruhiger Vertreter, unermüdlich dabei
Kahl, Ture: The Wall, mehr gibt es einfach nicht zu sagen..immer fleißig und ehrgeizig
Koloska, Björn: Stummel hat es geschafft, das letzte Mittwochstraining mit geschlossenen Schnürsenkel zu beginnen und auch zu beenden. Für unser Team als Knuddelbär unersetzlich und hat am richtigen Tag Geburtstag
Koloska, Phill: Unterstützer-Betreuer, Kampfgericht, Auf-und Abbauer, Vielen Dank Phill
Munsche, Jakob: Das mit den vielen Linien bringen wir dir auch noch bei....
Neeve, Claudia: Catering-Queen, starke Unterstützerin des Teams, vielen Dank
Neeve, Michael: Immer wieder als Hilfe beim Training, während der Fahrten, als ErsatzSchirie und Kampfgericht, Vielen Dank Navy
Neeve, Morten: Technisch beim Spitzenpersonal angesiedelt...
...mal gucken, ob Micky sieht, dass ich eine Liegestütz weniger....Shit erwischt
Peters, Mads: Beginner, Durchstarter, gib weiter Gas
Ohlen, Paul: Genieblitze überwiegen deutlich, sehr mannschaftsdienlich .... und sach mal Mats, was gibt´s eigentlich Neues?
Pohlmann, Jasper: Unser Turbo, so sind auch manchmal die Gedanken schneller, als der Wurfarm...doch wenn die Fackel kommt...
Schild, Ben: St.-Pauli Fan und am 21.10.geboren, mehr geht nicht! Mach weiter so.
Schilly, Kevin: The Clock-Man, ständiger Helfer unermüdliches KG und in 17/18 Trainer der MJE, Vielen Dank Kevin..
Schilly, Marten: Unser zweiter Kandidat mit Schnürsenkeldefiziten, Flitzkittel vor dem Herren und deutlich schneller, als sein Vater....
Wartenberg, Willem: Unser Hybridspieler, kann sehr gut in der Box stehen, aber hat im wahrsten Sinne des Wortes "Riesen"talent am Kreis und hört im Gegensatz zu seinem werten Vadder häufig auf das, was der Trainer sagt...
Wellingdorfer TV – 1. Damen
24:30 (11:16)
Unser Weg führte uns mal wieder nach Kiel und wir traten zum Spitzenspiel beim Wellingdorfer TV an. Um uns etwas Luft im Kampf um die Vizemeisterschaft zu verschaffen war klar, dass nur ein Sieg helfen würde. Die aktuelle Verletzungsmisere warf im Vorfeld schon einen Schatten auf die Partie, doch es galt sich nicht in Ausreden zu flüchten. Aus unserer 2. Damen sprangen Anika Frahm, Nina Groth und Nadine Rothländer ein und sie sollten für wichtige Entlastung sorgen. Zudem meldete sich Merle Jarasinski noch kurzfristig spielbereit, was uns mit einem gutem Gefühl in das Spiel starten ließ.
Die Anfangsphase lag dann auch gleich in unseren Händen. Vor allem in der Abwehr arbeiteten wir gut und ließen kaum etwas zu. Im Angriffsspiel zeigten wir uns zwar noch etwas umständlich, doch auch hier kamen wir zu Toren und zwangen die Gastgeberinnen zu einer Auszeit. Unsere höchste Führung in der 1. Hälfte war bei einer 11:4-Führung erreicht. Zwar knabberten die Damen des Wellingdorfer TV ein paar Tore unseres Polsters ab, weiterhin gingen wir aber mit einem beruhigendem 16:11-Zwischenstand zum Pausentee.
Im 2. Spielabschnitt sorgten wir dann relativ schnell für eine Vorentscheidung. Die Gastgeberinnen versuchten vieles, wir jedoch bauten unseren Vorsprung Tor um Tor aus. Nach 48 Spielminuten zeigte die Anzeigetafel eine 28:18-Führung an und keiner hatte mehr Zweifel an unserem Auswärtssieg. Ab diesem Zeitpunkt schalteten wir dann aber leider auch weitestgehend ab… die Damen des Wellingdorfer TV ließen sich nicht hängen und betrieben etwas Ergebniskosmetik. Sicherlich gilt es die letzten Minuten kritisch zu betrachten, aber man muss stets bedenken, dass bei einer Führung von 10 Toren die letzte Entschlossenheit vielleicht dann doch mal fehlen kann. Wie könnte man sagen: „Nicht schön, doch absolut menschlich!“ Aus einer insgesamt soliden Mannschaftsleistung muss hier aber noch Yvonne Rothländer hervorgehoben werden. Die gastgebende Mannschaft bekam unsere Rechtsaußen nie in den Griff und somit avancierte sie zur personifizierten Torgarantie an diesem Tag.
Wir wollen jetzt überhaupt nicht nachlassen und unsere Position festigen! Hierfür empfangen wir als nächstes den THW Kiel II in heimischer Halle.
Kader:
Schlüter – Petter, Mohr (4), Groth, Jarasinski (2), Schreiber (4), von Engelhardt (2), Nadine Rothländer, F. Moldenhauer (4), Frahm & Y. Rothländer (14/1)
mJA – Eckernförder MTV
Ergebnis: 27:24 (14:10)
Schlussendlich konnten wir mit einem deutlichen Sieg unsere heutigen Gäste von der Ostsee wieder auf die Heimreise schicken. –
Nur in der Anfangsphase gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Hier konnte sich Henrik Hamann auf Seiten des MTV hervortun, während auf unserer Seite Magnus Reinhardt Mann der ersten Viertelstunde war. Nach einem frühen 1:2 (4.Min.) rissen wir das Spiel an uns, und konnten in der 18.Min. mit 11:5 bereits eine deutliche Führung herauswerfen. Bis zur Pause konnte der Vorsprung nicht mehr ausgebaut werden, da wir einerseits etwas flusig im Angriffsspiel agierten, andererseits die Eckernförder nun auch nicht gerade zur Laufkundschaft unserer Liga gehören, und damit auch wissen wie man Tore erzielt.
In Halbzeit 2 lief es jetzt aber rund für uns. Obwohl wir einige Zeitstrafen einstecken mussten, konnten wir gestützt auf einen Mathis Rathjens in unserer Hütte, der einige „Unhaltbare“ irgendwie entschärfen konnte das Spiel jederzeit bis zur 57. Minute und schlappen 30 Sekunden komplett kontrollieren. (19:13, 40.Min.; 24:17, 50.Min.;27:20 57:31 Min.). In den letzten 150 Sekunden schmissen wir dann einfach die Bälle weg, und Eckernförde konnte mit ( kurz noch mal nachzählen) vier Treffern in Folge noch eine schöne Ergebniskosmetik betreiben.
Letztendlich jetzt nicht dramatisch, aber vor einer stattlichen Zuschauerkulisse hätte uns ein etwas deutlicherer Sieg auch nicht schlecht zu Gesichte gestanden.
Wir werden jetzt im Halbfinale des SH-Pokals wieder auf die Eckernförder treffen. Am Wochenende 25./26.03. in Eckernförde. Das Rückspiel wird dann am 02.04.2017 in Weddingstedt angepfiffen.
Torschützen: Mathis Rathjens, Lasse Radmer, Kevin Carstens - Enno Besmehn (6), Magnus Reinhardt (5), Liam Suhr (5), Steven Christiansen (3), Joon Lorenzen (3), Felix Trieloff (2), Jan-Luca Thomssen (2), Jonas Krupp (1), Philipp Glauß, Hannes Rogge; Olli erstmals nach langer Verletzungspause wieder mit auf der Bank.
HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve - HSG Nord-NF (14:12) 28:22
Mit der HSG aus Nordfriesland sind wir letzte Saison in die SH-Liga aufgestiegen. Die Gäste sind direkt aufgestiegen und schickten uns in das Relagationsturnier, über welches wir schlussendlich aufgestiegen sind. Im Hinspiel konnten wir uns nach einer grandiosen Anfangsphase am Ende eher knapp durchsetzen. Zuletzt spielten die Nordmänner unentschieden gegen den TSV Kronshagen. Wir waren also gewarnt. Außerdem machen Verletzungen und Krankheit auch vor uns nicht halt und über die Woche konnten wir nur mit einem reduzierten Kader trainieren.
Tobias Giesecke laborierte an einer Wadenverletzung und konnte nicht eingesetzt werden. Seinen Part im rechten Rückraum übernahmen Lasse Rathjens und Mirko Nimz. Und die beiden machten ihre Sache richtig gut.
Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen. Jan-Luca Thomssen, vorher noch für unsere A-Jugend aktiv, erzielte, flinken Fußes, die 5:4 Führung. Sehr gut! Dann ging es weiter über 10:10, bis wir uns zur Halbzeit auf 14:12 in Führung bringen konnten.
Direkt nach der Pause erwischten wir den besseren Start. Unsere Abwehr fand zu mehr Stabilität und die daraus resultierenden Ballgewinne nutzten wir zu schnellen Toren. So setzten wir uns auf 18:13 ab. Gelutscht war der Drops damit aber noch nicht. NF kam noch mal auf 22:19 heran, aber mit Mirkos Treffer zum 23:19 bogen wir endgültig auf die Siegerstrasse ein und gewannen am Ende verdient und ungefährdet mit 28:22. Eine Dank geht wieder an die tolle Kulisse und Eure Unterstützung in unserem "Wohnzimmer".
Nach den letzen schwachen Spiel, sollte alles gegen Eider Harde 2 besser werden!!!
1. Halbzeit: Wir kamen nicht ins Spiel, viel zu ängstlich und wahrscheinlich auch noch gebeutelt vom letzten Spiel. Eider Harde führte schnell mit 2:0 und 4:1. So langsam kamen wir in Tritt, 3:5 und 5:5, kamen wir zu einer Pausen Führung von 8:5.
2. Halbzeit: Eider Harde warf das eine Tor zum 8:6, danach war Schluss. Wir zogen über 9:6 bis hin zum 21:6 davon, gestützt von einer starken Torwart Leistung, zum Endstand. Eider Harde gelang in der zweiten Hälfte nur ein Tor.
Patrick TW
Thies TW
Philipp 4
Finn 3
Niklas
Ole 1
Tom 7
Bennet
Alex 6
Birk
SG Pahlhude/Tellingstedt – 1. Damen
13:26 (6:14)
Über manche Spiele sollte man nicht zu viele Worte verlieren… dieses Derby gehört wohl dazu…
Der Spielverlauf soll an dieser Stelle kurz skizziert werden, damit deutlich wird, dass ein Sieg niemals in Gefahr gewesen ist. Über einen 5:0-Start ging es bis zur 14:6-Halbzeitführung. Im 2. Spielabschnitt ging es über einen zwischenzeitlichen 18:11-Stand bis zum Endergebnis von 26:13.
Was gilt es festzuhalten? Über 13 zugelassene Treffer kann man wirklich nicht meckern, doch die katastrophale Wurfausbeute sorgte für einige Schmunzler auf beiden Seiten. Wir beförderten das Spielgerät aus freien Positionen so oft an die Hallenwand, dass ab einem gewissen Zeitpunkt schon gar nicht mehr mitgezählt worden ist.
Die 2 Punkte stehen dennoch auf der Habenseite. Es gilt aber zu bedenken, dass in den folgenden Aufgaben mehr Konzentration gefragt ist. Solch ein irrwitziges Fehlwurffestival kann ebenso in die Hose gehen!
Kader:
Schlüter – Petter (1), Eckermann (3), Mohr (8/7), Jarasinski, Schreiber (4), von Engelhardt (2), Schoppe (5), F. Moldenhauer, S. Moldenhauer (1), B. Moldenhauer (2) & Y. Rothländer
Sooo, das vorletzte Spiel in dieser Saison fand in Meldorf statt. Die gastgebende TuRa zeigte dabei im 3:3 eine starke Leistung. Wir hatten zwar etwas ungewöhnlich aufgestellt, aber nichtsdestotrotz fanden die TuRaner in unserer Abwehr oftmals Lücken. Allerdings hielt unser Neukeeper John hinten, was ging, gut gemacht John!!
Vorne quietschte die Bartwickelmaschine im Keller, so oft frei vor der Hütte und dann ins Nirwana oder an die Greten vom guten TuRaner Keeper.
Hier auch mal ein paar Worte an Toddy: Es ist schön, wenn Trainer nicht immer bei einem handballtypischen Foul auf dem Gegner rumhacken, vielen Dank, es ist Handball und nicht Volleyball!!
Also weiter, HZ2....wir spielten wunderbar über den Kreis, Willem und Mats konnten wiederholt netzen nach klasse Anspielen von Peer und Paul, das war richtig Handball und natürlich geht einem Kreisläufer dann das Herz auf.
Endstand 17:14 für uns in einem guten Spiel mit einer guten Schiedsrichterin.
mJA – Lauenburger SV
Ergebnis: 29:23 (11:9)
Uns Dithmarschern wird ja oft und gerne nachgesagt mit einer großen Sturheit ausgestattet zu sein. Man weiß es ja nicht, aber die Menschen im Herzogtum Lauenburg haben sich wohl eine schier übermenschliche Geduld auf ihre Fahnen geschrieben.-
JEDER Angriff wurde unglaublich lange ausgespielt, wobei sie es sogar schafften eine komplette zweiminütige Unterzahl in Hz 1 herunterzuspielen. Das Problem war jetzt für uns, dass immer wenn dann mal ein Zeitspiel angezeigt wurde, unsere Spieler abschalteten, und die Lauenburger dann des Öfteren noch zum Torerfolg kamen.
Das Spiel selbst begann erst einmal gar nicht so schlecht. 3:1 (5.Min.) Anschließend begann dann der LSV mit dem kontrollierten Zeitspiel (siehe auch 3.Herren Weddingstedt), wogegen wir doch jetzt den einen oder anderen technischen Fehler zu viel einstreuten, oder einige gute Torchancen etwas leichtfertig vergaben. Unsere Gäste drehten das Spiel (5:6, 14.Min.), eher wir nach einer Auszeit die Mannschaft neu justierten. Mit fünf Toren in Folge erspielten wir eine 10:6 (21.Min.) Führung. Beim ertönen des Halbzeitpfiffes erfreuten wir uns einer gefühlten zehn Tore Führung. Der Blick auf die Anzeigetafel zeigte aber überraschender Weise lediglich ein 11:9 an. Ärgerlich im Quadrat!!
Anfangs der 2. Spielhälfte dann das gleiche Bild. Lauenburg spielte die Angriffe eeeeennndlos aus, wir dagegen waren dagegen eher kurzentschlossen. Bis zur 41. Minute (19:17) kamen beide Mannschaften mit dem jeweiligen Konzept zu ihren Toren. Erst nachdem wir unsere Abwehr umstellten konnten wir uns vom Gegner absetzen (24:17, 49.Min.). Unsere Gäste hatten ihr Pulver verschossen, und konnten bis zum Schlusspfiff nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.
Neben einem überragenden Mathis Rathjens im Tor, konnten sich im Angriff Felix, Enno, Joon und Magnus die besten Noten verdienen.
Torschützen: Mathis Rathjens, Lasse Radmer – Felix Trieloff (7), Enno Besmehn (7), Magnus Reinhardt (4), Jan-Luca Thomssen (4), Joon Lorenzen (4), Philipp Glauß (1), Jonas Krupp (1),Liam Suhr (1), Steven Christiansen;
Ergebnis: 25:23 (12:11)
Das war ´mal ein richtig guter Start. Wir legten gleich vor und gingen bis zur 5 Minute mit 5:2 in Führung. Erst da kam Fockbek besser ins Spiel und konnte den Spielstand sogar drehen. Wir blieben durch eine bärenstarke Abwehrarbeit aber immer in Schlagdistanz. Die im Angriff vergebenen Chancen haben wir uns in der Abwehr zurückgeholt. Zum Ende der ersten Hälfte konnte sich Fockbek dann mit 2 Treffern auf 9:11 absetzen. Jetzt war unser Kampfgeist gefragt. Durch unsere Abwehrarbeit zwangen wir Fockbek zu schlechten Torabschlüssen und wir konnten uns wieder auf 11:11 herankämpfen. Bruchteile vor dem Halbzeitpfiff konnten wir dann noch einen TG laufen. Jonas hat den Ball dann am 6m-Kreis trotz Fouls noch zu Siggi spielen können und Siggi konnte dann zum 12:11 Pausenstand einnetzen. In dem Moment war die Freude natürlich riesig und es ist erst dann aufgefallen,das Jonas noch immer im Torraum lag.
Jonas hat sich bei dieser Aktion eine richtig fette Prellung der Lendenwirbel zugezogen und bleibt wohl für den Rest der Saison außer Gefecht. Das ist natürlich ein heftiger Schlag für uns. Gute Besserung, Jonas!
In der 2. Hälfte wollten wir genauso weitermachen. Jetzt erst recht! Fockbek kam nie richtig gut ins Spiel und unsere Torleute haben ihnen so manches mal den Schneid abgekauft. Bis zum 21:21 konnten wir das Spiel recht ausgeglichen gestalten und wir konnten uns erst dann durch 3 Treffer in Folge etwas Luft verschaffen. Durch leichtfertig vergebene Chancen brachten wir wiederum Fockbek immer besser ins Spiel. Jetzt aber kam die große Stunde von Patrick. Mit 2 Glanzparaden hielt er den 2 Tore Abstand bis zum Abpfiff. Das war ganz groß!
Dieses Spiel hat ´mal wieder gezeigt, dass Spiele in der Abwehr gewonnen werden. Wir haben super gekämpft und den Zuschauern ein sehenswertes Handballspiel geboten.
Unser Aufgebot: Lasse (TW), Patrick (TW),Merten 2, Jonas 1, Tobias 2, Enno 9, Enrico 1, Florian 3, Till 4/2, Marvin, Lasse 1, Mattes, Niklas 2
Mit nur 8 Spielerinnen ging es in unser vorletztes Heimspiel gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf 2.
Doch um es vorweg zu nehmen, war es eines der schönsten Spiele dieser Saison. Die Abwehr unterstüzte sich gegenseitig und verhinderte viele Torwürfe, und Asli im Tor steigerte sich wirklich von Spiel zu Spiel. Im Angriff kamen wir zuerst mit der sehr offensiven Abwehr nicht so zurecht, merkten dann aber doch, dass wir gerade dadurch mit Bewegung zu vielen Torwürfen kamen. Gerade das Anspiel an Lara am Kreis funktionierte heute super, so dass sie 5 tolle Tore machen.
Wir konnten uns schnell über 4:1 auf 8:4 absetzen. Durch einige technische Fehler in der Schlussphase konnten die Steinburgerinnen doch noch verkürzen. Halbzeitstand 9:8
Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Durch tolle Wechsel im Angriff bekamen wir den Raum und konnten uns wieder auf 13:10 absetzen. Danach begann ein munterer Schlagabtausch, wo wir immer so mit 3 Toren vorne lagen. In den letzten Minuten wurde es dann, wie in der ersten Halbzeit, noch mal spannend. 25 Sekunden vor Schluss beim Stand von 17:16 war Kremperheide im Angriff. Der Wurf auf unser Tor wurde von Asli gehalten. Jedoch wurde kurz vorher die Timeout Karte gelegt, so dass die Gäste nochmals die Chance zum Ausgleich hatten. Aber auch dieser Angriff wurde entschärft, und Johanna konnte 3 Sekunden vor Schluss zum 18:16 einnetzen.
Ein großes Lob geht an den super Schiedsrichter ;-).
Die Tore warfen heute:
Finja, Lara, Johanna, Emily und Chiara.
HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve 3 – SG Pahlhude/Tellingstedt 2
Ergebnis: 22:34 (9:21)
In der ersten Halbzeit legten die Tellingstedter den Grundstein für den deutlichen Auswärtssieg. Meist über TG und 2. Welle konnten sie unsere technischen Fehler oder aber auch schlechte Torabschlüsse nutzen um zu einfachen Toren gelangen. 3:5 und 5:9 waren die Zwischenstationen, ehe die Gäste unaufhaltsam davonzogen.
Wer nun aber gedacht hatte, dass sich diese Geschichte in Halbzeit 2 nahtlos fortsetzen würde, sah sich allerdings getäuscht. Technische Fehler wurden jetzt nur noch selten produziert, und über verschiedene Auslöseaktionen konnte die Tellingstedter Deckung jetzt wiederholt ins Laufen gebracht werden. Immerhin konnten wir die zweiten dreißig Minuten ausgeglichen gestalten. So waren letztendlich unsere Gäste auf Grund ihres verdienten hohen Auswärtssieges zufrieden, wir konnten uns über die gezeigte Leistung in Halbzeit 2 freuen. Auf unserer Seite konnten neben unseren Torhütern in Hz. 1 Michael Neeve, in Hz. 2 Bo Habermann gefallen. Bei unseren Gäste konnte Tobias Gollatz am meisten überzeugen.
Torschützen:
3. Herren: Neeve (9), B. Habermann (4), Söth (3), Teckenburg (3), Gutmann (2), T. Noreiks (1);
SG P/T: Gollatz (8), Evers (6), Petersen (4), ), Müller (4), Rathmann (3), Strakerjahn (3), Jermakowicz (3), Abrahams (1), Klie (1), Franzen (1);
An einem rabenschwarzen Tag hat es uns heute gegen den TSV Mildstedt das erste Mal erwischt. Wir verloren völlig verdient mit 14:18 Toren.
Es war eine kollektiv schwache Leistung, wie sie im Laufe einer Saison vorkommen kann. Und trotzdem war die Niederlage unnötig.
Anstatt zum Spielbeginn beste Chancen für eine deutliche Führung zu nutzen, lagen wir mit 0:3 hinten. Diese Unsicherheit konnten wir nicht ablegen und gingen mit einem 2 Tore Rückstand in die Kabine (6:8).
Beim Stande von 12:11 lagen wir zwar erstmals vorne. Anstatt jetzt etwas Sicherheit zu bekommen, verloren wir noch mehr den Faden und verloren (wie bereits erwähnt) verdient.
So kommt es nächsten Samstag zu einem Endspiel um die Meisterschaft gegen den TSV Bredstedt.
HSG Eider Harde - HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve (7:10) 19:20
Luka Schmidtke brachte an diesem Spieltag erst den Fanfarenkasten für "Block E" auf Vordermann, dann kochte er eine leckere Bolognese fürs Mannschaftsessen vor unserer Abfahrt nach Hohn und dann steuerte er noch sechs Treffer zu unserem Auswärtscoup bei.
Nur ein Beispiel von vielen. Es läuft im Team. Jeder bringt sich ein und kümmert sich. Das überträgt sich dann aufs Feld, wo einer für den anderen ackert.
Das war auch sehr von Nöten. Mit der HSG Eider Harde hatten wir einen absoluten Hochkaräter vor der Brust. Zahlreiche Spieler der Eider-Handballer haben Erfahrungen aus der dritten Liga. Wenn man den Trainer, Matze Hinrichsen, der auch zum Einsatz kam, hinzuzählt, sogar Erfahrungen aus der zweiten Liga.
Und wir, mit unserer Jung-Bubi-Truppe, konnten uns nach dem Hinspiel Erfolg nicht mal Hoffnungen machen, dass wir unterschätzt werden würden.
So war es dann auch. Die Gäste waren hoch motiviert. Klar, bei Sieg hätte man noch mal oben angegriffen - bei Niederlage eher unwahrscheinlich.
Die Anfangsphase gehörte den Männern aus Hohn. 6:4 hieß es nach 15 gespielten Minuten. Philipp Henrich und Spielgestalter, Jörg Gosch, gaben sich auf Gastgeberseite als sichere Torschützen zu erkennen. Hinten organisierte Reiner Kobs die Hohner Abwehr und mit Gerald Dobratz hatten sie auch noch einen phantastischen Keeper in der Box.
Es war also extrem schwierig für uns und man hätte auch Schlimmes vermuten können. Glücklicherweise kam es nicht so. Denn auch wir können Abwehr.
Marvin Hölk, Sören Schacht, Tobias Giesecke und Marco Schulz rührten "Beton" an. Im Angriff erzielten die Schmidtke-Brüder die Tore und Robin Schröder und Lasse Rathjens gingen auch immer wieder dahin, wo es weh tut.
Die Partie war kein handballerisches Highlight, aber stets eng und kampfbetont. Die 420 Zuschauer in der Werner-Kuhrt-Halle sollten auf ihre Kosten gekommen sein.
Vor allem die, die es mit dem Auswärtsteam hielten. Hier noch mal ein dickes Dankeschön an Block E und alle mitgereisten Fans. Eure Unterstützung war wieder einmal gigantisch.
Am Ende gab es nur noch Hochspannung. Wir erzielten eine zwei Tore Führung und Hohn verkürzte im direktem Gegenzug auf ein Tor. Womit wir wieder unter enormen Druck standen. Luka erzielte das 19:17. Der starke Jörg Gosch verkürzte auf 19:18. Noch eine Minute auf der Uhr. Lasse behält die Übersicht und unser Kapitän trifft zum 20:18. Es dauert 14 Sekunden, bis Sascha Oeltjen zum 20:19 trifft. Noch 22 Sekunden und die können lang werden... Wir verlieren den Ball, aber nicht das Spiel. Die letzten fünf Sekunden reichen nicht mehr für Eider Harde. Abpfiff - und grenzenloser Jubel!
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