Erfolgreicher Jahresabschluß!!!!
Am Donnerstag abend konnten wir einen 26:22 Erfolg gegen den MTV Leck verbuchen. Mit 20:0 Punkten haben wir ein erfolgreiches Jahr 2012 gespielt. Grosse Klasse Jungs!!!! Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir Leck die Minuspunkte 3 und 4 beigebracht. Die ersten Minuten verlief das Spiel ausgeglichen, aber mit der Zeit haben wir unsere Abwehr gefestigt und auch im Angriff das eine oder andere Tor erzielt, so dass ein Halbzeitstand von 13:10 herraussprang. Anmerkung: Es wurde zuviel verworfen! In der zweiten Halbzeit konnten wir unseren Vorsprung immer behaupten, so dass am Ende ein sicheres 26:22 auf der Anzeigentafel stand. Die mJC wünscht den Eltern, Fans und Sponsoren ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013!!!
Ali und Dirk
Torschützen:
Max:TW
Maxi:TW
Christian: 11 (viel Erfolg in Malente)
Mathis: 6
Steven: 4
Lennart E.: 3
Joon: 1
Delf: 1
Cedric, Lennart T., Malte, Olli (krank), (auch für Dich viel Erfolg in Malente)
HSG gegen TSV Büsum
Leider mussten wir am letzten Spieltag der Hinrunde noch eine Niederlage hinnehmen! Das 17 : 21 war jedoch verdient gegen eine starke Büsumer Mannschaft. Das Spiel war geprägt von guten Abwehrreihen und guten Torhütern. Zunächst konnten wir bis zum 6 : 5 in Führung bleiben. Nachdem wir aber 5 klare Torchancen ungenutzt ließen, zog Büsum bis zur Halbzeit auf 6 : 9 davon.
Auch gleich nach der Halbzeit war Büsum cleverer und führte mit 12 : 7. Diesen fünf Tore Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen, da Büsum jetzt auch im Angriff sicherer wurde und wir weiterhin am Büsumer Torhüter oder dem Torgebälk scheiterten. In der Abwehr, incl. Torwart, war es eine gute Leistung. Leider waren wir im Torabschluß nicht clever genug.
Keiner konnte sich als sicherer Vollstrecker auszeichnen, außer Dennis bei den Siebenmetern.
Trotzdem sind wir immer noch 1. und haben eine tolle Hinrunde gespielt ! Man muss auch verlieren können !
Die Torschützen der Hinrunde:
Marvin Arens 12
Jannis Erdmann 2
Niklas Kanzmeier 62
Sören Lach 19
Jan-Kevin Peters 32
Matthias Pump 16
Veith Steinberg 64
Dennis Strakerjahn 28
Marcel Voß 11
Pascal Voß 16
Lennart Wriedt 22
Oliver Fuchs 3
Nico Möller 111 Paraden ( 8 Spiele )
Max Schwieder 34 Paraden ( 2 Spiele )
Ergebnis: 20:27 (11:12)
Nachdem Büsum letzte Woche in eigener Halle von unserer 3. Herren vom Feld gewischt wurde, ging den Flachwasserleichtmatrosen diesmal natürlich der Stift. Anders ist es nicht zu erklären, daß die Büsumer ohne Hans, MM, Holmer etc. bei uns antraten. Angeblich waren genannte Kollegen versehentlich in den Bus für Kaffeefahrten eingestiegen.
Aber was soll es. Wir als Bezwinger der 2. und nicht aufstiegswillig mußten uns nun was einfallen lassen.
Bereits vor dem Spiel checkten wir den Gegner ab. Mit Michael S. im Tor, Baujahr 68 (also noch recht frisch dabei würde unser WBM sagen) und Langjan Holm (springt nicht gern) sowie Willem (läuft nicht gern) waren wieder etliche bekannte Gesichter dabei.
Und wir konnten eine Taktik ausarbeiten.
Zur Andeutung unserer Taktik hier einige Stände:
0:1 alles gut. 3:2, 5:2 und Büsum knietief im Schlick. Büsum war zu dem Zeitpunkt wirklich grottenschlecht. Und wir waren auch nicht gut. Bis auf einen: Phil ! Der hatte laut Dirki die ganze Woche über Bundesligahandball gekuckt und wohl scheinbar auch was behalten. Er machte unsere ersten Zaubertore.
Nur unsere Taktik hatte Phil wieder vergessen ! Auf keinen Fall in die Aufstiegsrunde rutschen. Mensch Phil !
Wer gegen die Taktik verstößt, der kommt bekanntlich auf die Bank. Und schon lief es. Büsum konnte nach allgemeinem Gedaddel 3 Tore in Folge zum 5:5 machen, um dann auch gleich wieder zu schwächeln. Mit unserer erneuten Führung waren wir schon wieder in der Aufstiegsrunde. Opa, der mit den Gedanken schneller als mit den Füßen ist, reagierte sofort. Mit einem „autsch Mutti“ und einem leichten Quieken wie bei Schweinchen Babe leitete er seine Auswechselung ein. Mein Auftritt half den Büsumern allerdings auch nicht weiter. Laut Dauerkarteninhaberin Imke war ich zu schnell in der Rückwärtsbewegung (klar, wer vorwärts nicht kann). Lediglich in den letzten 2 Minuten der ersten Halbzeit konnten die Büsumer unsere Geschenke zur 11:12- Halbzeitführung nutzen.
2. Halbzeit:
Die 2. Halbzeit stellten wir etwas um. Für Dirki kam ein Torwart rein. Dafür machte Dirki jetzt den Coach. Und das richtig besonnen und ohne Hektik.
Die Hektik hatte allerdings Maddi im Tor. In den ersten Minuten fischte er (und er kann einfach nicht anders) was das Zeug hielt. Ich hab hier dreimal Handballgott auf dem Zettel stehen. War prima ! Von soviel Einsatz angestachelt, zeigten Opa und Phil mal kurz, was sie noch drauf haben. Das 14:12 bzw. 15:14 waren wirklich toll herausgespielt.
Und wir können ja noch mehr. Insbesondere Opa leistete teilweise sehr gute Deckungsarbeit. Diplomatisch ausgedrückt prallte der ein oder andere Gegner an seinen ausladenden Hüftchen ab.
Trotzdem kamen die Büsumer jetzt allmählich immer besser ins Spiel und so bekamen wir 4 Gegentore in Folge zum 15:18. Taktisch ok.
Über 16:18 und 18:20 hielten wir Sichtkontakt. Das wiederum gefiel dem jungen Autoverkäufer im Büsumer Tor gar nicht. Nachdem er in der 52. Minute mal richtig auf die Hupe drückte, stellte sich seine Abwehr besser. Das war allerdings auch unserer nachlassenden Kondition (wer´s glaubt) und der bewußten Auswechselung von z.B. Phil zu verdanken. Schließlich wollten wir ja nicht durch unbedachte Torwürfe wieder in die Aufstiegsrundenplätze rutschen. Über 20:22 ließen wir das Spiel dann in Ruhe bis auf 20:27 auslaufen.
Tore und Spieler:
Micha ( 7 ) schraubt seine Quote sicherheitshalber auf 1 von 3 runter.
Ecki ( 1 ) schickt ihn aufs Feld, zum Duschen oder Shampoo kaufen. Aber setzt ihn nicht an mein rechtes Ohr. Trotzdem gute Deckungsarbeit.
WBM ( 0 ) prima Taktik ausgearbeitet, super.
Willi ( 1 ) wird wieder besser nach dem Tellingstedt- Spiel. Fängt sogar schon wieder Bälle.
Opa ( 4 ) seine Treffer schlugen ein wie Firstpfannen beim Absturz aus der 3. Etage.
Hannes ( 10 ) prima gekämpft.
Phil ( 4 ) tolle Leistung, eine Woche TV muß nicht immer doof machen.
EB ( 0 ) was nützt mir die Schnelligkeit, wenn keiner die Richtung vorgibt.
Miki ( 3 ) mit so einem Körper kommt man nicht in die Zeitung. Prima in der Mitteldeckung.
Dirki TW ( 0 )
Maddi TW ( 0 )
Tobi ( 0 )
Marko H. ( 0 )
Verletzungen und Beklemmungen:
Miki: Will immer in die Zeitung. Und wenn es soweit ist, ist es auch nicht richtig. Zur Info: Die Anfrage vom Auricher Hähnchenmastverband steht noch.
EB: Als Verantwortlicher für Ernährung hätte ich erkennen müssen, daß Phil überdreht. Ich habe leider die Inhaltsstoffe seines Inhalators nicht berücksichtigt.!
Und in eigener Sache : Hat zufällig noch jemand außer Imke gesehen, daß ich von Dirki einen langen Ball beim TG bekam. Bitte melden und schriftlich bestätigen !!!
Euer Ernährungsberater
1. Herren – HSG SZOWW
28:29 (16:14)
Wenn man zur Halbzeit mit zwei Toren in Front liegt und am Ende mit einem Zähler unterliegt, ist klar, dass die Partie auch hätte anders ausgehen können.
Wir legten jedenfalls bestens los. Unsere Gäste hatten uns kaum so spielstark eingeschätzt und wirkten sichtlich angeschlagen. Die Abwehr stand stabil und im Angriff kamen wir durch flüssige Kombinationen zu unseren Treffern. Mit der richtigen Einstellung und der nötigen Konzentration diktierten wir das Spielgeschehen. Matze stach hierbei mal wieder mit einer bärenstarken Leistung hervor.
Auch Ulf zeigte, wie wichtig er, trotz seiner Jahre, für unser Spiel ist. Nach einer 4 Tore-Führung gerieten wir ins Stocken, konnten aber mit zwei schnellen Kontertoren die 16:14-Pausenführung behaupten. Der Beginn des zweiten Durchgangs gehörte wieder uns. Es pendelte sich eine 3 Tore-Führung ein. Gute Möglichkeiten zum Ausbau der Führung wurden leider ausgelassen, da wir immer wieder an dem stark parierenden Gästetorhüter scheiterten.
Hinzu kam, dass unsere Gäste nie aufsteckten und durch eine Umstellung in ihrer Abwehr unser Spiel ins „kränkeln“ brachten.
Nun lagen plötzlich die Ohrstedter vorne und wir liefen hinterher. Die Einstellung war an diesem Tag wirklich fantastisch und so schafften wir nochmal den Anschluss. Durch einen 7-Meter, 40 Sekunden vor Schluss, war der Ausgleich möglich und hätte evtl. zu einer gerechten Punkteteilung geführt. Dieser wurde aber leider vergeben und am Ende lief uns die Zeit weg.
Sehr, sehr schade… da hier, gegen einen gut aufgestellten Gegner, mehr drin war. Es müssen jetzt die Punkte wieder woanders her kommen. Der Druck wird sicherlich nicht geringer und die Tabellensituation immer prekärer.
Aus den nächsten beiden Auswärtsspielen beim DHK Flensburg und Oeversee/Jarplund-Weding muss etwas geholt werden…
© Nils Wartenberg
Weddingstedt mJB2 vs Büsum
Schade eigentlich... gut angefangen und dann urplötzlich ein kollektiver Einbruch der Mannschaft. Ganze 6 Tore in der ersten Halbzeit, das gab es noch nie! Aber auch der Gegner war mit 9 Toren nicht viel besser Es gab nicht einmal 2 Minuten, weder hüben noch drüben und ganze zwei gelbe Karten für den Gegner... das sagt wohl alles. Es waren viele Zuschauer in der Halle, nicht nur Eltern und Geschwister, sondern viele, die sich ein schönes Spiel ansehen wollten; aber es war Schweigen in der Halle, da hätten wir von außen vielleicht auch mal \"was machen müssen\" (?) Nun denn, nach einer bisher sehr erfolgreichen Hinrunde sollten alle nach vorn schauen und diesen \"Aussetzer\" schnell vergessen; ach übrigens: am selben Abend verliert der THW das erste mal seit Mai 2011 in der BuLi, das war wohl nicht der Tag der Seriensieger, dieser 2. Advent. Kopf hoch
Vom Tal auf den Gipfel
Unter den Eindrücken des vorangegangen Sieges gegen den Tabellenführer TSV Büsum II, der bis dahin von noch keiner Mannschaft der Liga geschlagen werden konnte, sowie der Möglichkeit, nach einem Sieg gegen unseren Gegner aus Marne auf den dritten Tabellenplatz rücken zu können (gedankt sei hier Helge für seine erklärenden Ausführungen bezüglich der Funktionsweise einer Tabelle sowie des Punktesystems im Vorfeld des Spiels), begannen wir unser Spiel mit motivatorischem Rückenwind.
Schnell sollte sich jedoch herausstellen, dass sich unsere Gegner keine Blöße geben und an ihren Heimsieg aus der Vorrunde anknüpfen wollten.
Der bezeichnende Spielstand nach zehn Minuten: 3:1.
Beide Abwehrreihen präsentierten sich kompakt, wobei wir zusätzlich von einer besseren Torwartleistung profitieren konnten. Dabei sei jedoch erwähnt, dass wir durchaus in der Lage gewesen wären, mit einigen Toren davonziehen, jedoch wie so oft viele Torchancen ungenutzt ließen. Unser Aufbauspiel kam nicht richtig zum Zuge, das sonst gut funktionierende Stoßen in die Nahtstellen der gegnerischen Abwehr erfolgte zu zögerlich und ohne den nötigen Nachdruck.
Das Spiel stabilisierte sich bis zum Ende der ersten Hälfte bei einer kontinuierlichen Zwei- Tore Führung für uns.
Halbzeitstand: 10:8.
Wir schienen eine böse Vorahnung auf das zu haben, was uns in der zweiten Hälfte erwarten sollte. Die Stimmung in der Kabine zeugte davon, dass niemand so richtig überzeugt war, dass wir uns in der besseren Ausgangsposition befinden würden.
Nach Beginn der zweiten Hälfte bewahrheiteten sich unsere Befürchtungen:
Totaler Einbruch in der Abwehr, kein Tor im Angriff und eine Marner Mannschaft, die aufdrehte. Neun Tore in sieben Minuten, Rückstand von 12:20, hängende Köpfe, Weddingstedt kurz vor der Selbstaufgabe. Spieler, Trainer, zweiter Betreuer Hans Wiezorreck auf der Bank und selbst die Zuschauer fassungslos.
Zuruf von der Bank: „Nun lasst euch nicht abschlachten!“.
Doch dann drehten wir auf: Umstellung auf Offensivabwehr, Ausschalten der Haupttorschützen des Gegners, die erste und zweite Welle funktionierten wie im Lehrbuch, Konsequenz im Abschluss und abschließend ein Gegner, der psychologisch gebrochen war.
Das Spiel beim Spielstand von 21:20 gedreht, als Ole von außen patzt und Manuel zwei Minuten vor Schluss frei vorm Tor verwirft, in der Folge kassieren wir den Gegentreffer.
Alles wieder offen, die Luft in der Halle zum Zerschneiden dünn.
Nicht zu Ende gehen wollender Angriff der Marner, die sich im Aufwind wähnen. Noch 25 Sekunden. Der Toptorschütze der Marner setzt an, spielt jedoch weiter auf Außen und der Schiedsrichter passt auf: Er steht im aus. Schneller Pass nach vorn auf Ole, der vorher am Außennetz gescheitert war, der den Ball mit einem Gewaltwurf im Netz versenkt. Die Halle steht Kopf. Noch Zehn Sekunden, theoretische Chance für Marne zum Ausgleich, doch der Torhüter wirft einen unpräzisen Ball zum Mittelpunkt, sodass der erneute Anwurf der Marner verhindert wird. Endstand: 22:21.
Mannschaft, Trainer und Betreuer liegen sich in den Armen, stehende Ovationen der Zuschauer und betretene Gesichter der Gegner, die, nachdem sich einer von ihnen auch noch durch unsportliches Verhalten auszeichnen wollte, sofort den schuldigen ihrer Niederlage identifizieren konnten: Den Schiedsrichter, der das gesamte Spiel solide und gut leitete.
Ein Wahnsinnsspiel, eine tolle Mannschaftsleistung und eine super Unterstützung durch unser heimisches Publikum, bei dem wir uns herzlich bedanken.
Wann gelingt einer Kreisligamannschaft, einen 12:20 Rückstand aufzuholen?
An einem ganz normalen Samstagabend in der Handballhochburg Weddingstedt, dem „geilsten Dorf der Welt“.
HSG II:
Malte Bachmann
Björn BUss
Dirk Haalck 2
Helge Haalck 3
Hinnerk Kaulen 1
Jan Latrine 3(1)
Lars Pomann 3
Ole Petersen 3
Michael Gerstenberg
Manuel Kiefer 3
Paul Schulz 1
Michael Schweiger 2
Danke an Ali für die Unterstützung auf der Bank!
Für die Gäste:
Vasques
Matzen 1
Maaß 4
Kropp 2
Rogowski (C.) 1
Rogowski (N.) 1
Frikotiluis 7 (3)
Osnabrügge 3(2)
Wilkens
Borwick 2
In der ersten Halbzeit mussten wir erst auf Temperatur kommen. Vom TW über Abwehr und Angriff war noch ein wenig der Wurm drin, obwohl schon hier zu erkennen war, dass wir es heute packen können! Zum Pausentee hatten wir ein 16:16 erreicht und hatten im ersten Durchgang auch noch desöfteren das pech, das alle Abpraller zum Gegner kamen und die dann im zweiten Anlauf zum Torerfolg gelangten! In der Pause sprachen wir dies an und das konnte doch nicht das ganze Spiel so weiter gehen mit derem Glück! wir wollten von hinten bis vorne überall noch eine Schippe drauflegen und taten dies auch !! Julius wurde besser, die Abwehr stabiler und vorne wurden spielerisch ein paar sehr schöne Tore erzielt! Schnell hatten wir uns abgesetzt und beim Stand vonn 22:32 schon einen 1o Tore Vorsprung herausgearbeitet! Da machte es Spass auf der Bank, denn es wurde nicht nur geballert, sondern gespielt und getroffen !!! Das jetzt so ein bisschen der Schlendrian einsetzte ist zwar nicht so schön aber verständlich, gefährlich wurde es aber nicht mehr, denn Tobi hatte sich jetzt eingeworfen und erzielte Tor um Tor! Eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung hat uns heute zwei wertvolle Punkte eingebracht und uns eine stimmungsvolle Rückfahrt beschert, wo das Wetter noch für uns spielte und alle gutgelaunt zu Hause angekommen sind! Danke an Marco aus der mJB sowie Sören K. und Thomas Schacht, die heute als Fahrer fungierten !!! Rundum gelungen die Tour würde ich sagen, obwohl die Stimmung morgens noch im Keller war und schon an Absage gedacht wurde !! Wie meistens müssen wir dem wbm wohl mal Recht geben! Gruß Reimer und ein schönes Restwochenende sowie 2.Advent !!
Ergebnis: 18:23 (11:10)
Hier der Bericht vom Spiel in Schülp, besser gesagt in Wesselburen. Sonst denkt noch einer, wir hätten Feldhandball gespielt.
Kurz etwas zum Spielverlauf.
Schülp markierte den ersten Treffer. Willi glich aus zum 1:1. Weitere Details : Fehlanzeige, ich war im Feldeinsatz.
Beim Stand von 8:7 ging ich auf die Bank. Das war aber nicht weiter schlimm, die anderen konnten auch irgendwie ohne mich.
Über 10:8 und 10:10 (Marko vom Kreis) näherte sich die sehr faire Partie dem Halbzeitpfiff.
Halbzeitstand 11:10
(In der Pause wurde Kumpel Hendrik vorsorglich von Reimer ermahnt: Laß uns mal versuchen, nicht unbedingt soviel rauszufliegen. Oh, der Satz steht noch seit der letzten Saison hier. Paßt ab und an doch !)
Die 2. Halbzeit begann wie gehabt. Willi markiert unser 1. Tor zum 11:11.
Über 12:13 und 14:17 setzen wir uns etwas ab, um dann in gewohnter Weise wieder ziemlich unkonventionell (neudeutsch für hirnig) zu spielen.
Erst holt Phil sich 2 Minuten mit gegnerischem 7- Meter zum 15:17. Dann legt Marko 30 Sekunden später nach. Gekonnt (bei Dirki kanns auch Glück gewesen sein) hält unser Hexer. Vor (Euph....blödes Wort) Begeisterung wirft Opa flugs mit Ansagen einen Kurzpaß zum Gegner.
Schülp, in dieser Phase gleichwertig, kann die Gelegenheit nicht verwerten. Zum Glück ist Willi wach. In 4 gegen 6- Unterzahl markiert er das 15:18 für uns.
Mein erneuter folgender Einsatz hatte keine unliebsamen Folgen für das Spiel.
Wir konnten trotzdem 18:23 gewinnen. Letzter Torschütze war wieder mal Willi.
Tore und Teilnehmer:
Dirki TW ( 0 ) Kein Eigentor
Phil ( 3 )
Micha ( 5 )
Willi ( 9 )
Opa ( 2 )
Marko H. ( 3 )
EB ( 0 )
Tobi ( 0 )
Hannes ( 0 ) erhielt von den Zuschauern viel Zuspruch ( Hohn war das sicherlich nicht)
Jani ( 1 )
Babyface Couch ( 0 )
Fazit:
Diesmal war es ein nettes Spiel auf Bauchnabelhöhe, für ein Spiel auf Augenhöhe war das Niveau zu niedrig. Allerdings ging es sehr fair zu. Den Unterschied machte Willi, unser bester Spieler des Tages.
Gerne sehen wir unsere alten und neuen Kameraden aus Schülp nächste Saison wieder.
Euer Ernährungsberater
Das Spiel fällt aus. Husum/Schobüll hat eben abgesagt.
Hochmotiviert sind wir in die Hennstedter Halle gefahren , und konnten uns nach dem Abpfiff erneut über einen verdienten Sieg freuen. Allerdings wurde wieder deutlich , dass uns das 3:3 Spiel jeweils in der 1. Halbzeit nicht unbedingt liegt. Das schnellere Spiel übers ganze Feld und in kompletter Mannschaft klappt viel besser!
HZ: 5:3
Endspielstand: 16:3
Es waren dabei:
Paula(TW)
Lotte
Bente
Sandra
Pauline
Sophie alias Fietsche(1)
Annika(3)
Judith (1)
Maite
Svea
Dana(2)
Mo(3)
Ronja(6)
Hier der Bericht der HSG Münsterdorf/Kremperheide zum Spiel der wJB:
HSG Kre/Mü - HSG Weddingstedt/Henstedt/Delve
WJB1 gewinnt das letzte Heimspiel der Hinrunde
Am Samstag ging es für die wJB1 im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen die HSG Weddingstedt/ Henstedt/ Delve. Von der Tabellensituation her versprach es ein spannendes Spiel zu werden. Die Dithmarscher lagen mit 8:8 Punkten auf dem 4. Platz und die Steinburgerinnen mit 6:8 auf dem 6. Platz.
In einer gut besuchten Münsterdorfer Sporthalle gingen beide Teams in der Anfangsphase druckvoll zu Werke. Durch eine stabile Abwehr der Grün-Roten waren die Gäste gezwungen, teilweise vorschnell, den Torabschluss zu suchen. Diese Bälle konnte Lea 8x in Folge auf der Linie entschärfen. Im Gegenzug holten unsere Mädels mit hohem Tempo und gutem Positionsspiel eine 3:0 Führung heraus. Zwar konnten die Gäste den Anschluss wiederfinden und in der 12. Minute mit dem 5:5 ausgleichen, doch durch die starke Abwehrleistung gelang es den Steinburgerinnen immer wieder leichte Ballgewinne zu erzielen und durch Tempogegenstöße in zählbare Erfolge umzuwandeln. Und im Nu war der alte Vorsprung wieder hergestellt. Beim Stande von 14:10 ertönte die Halbzeitsirene und es ging in die Kabine.
Angetrieben vom heimischen Publikum konnte sich die HSG Kre/Mü zu Beginn des 2. Durchganges weiter absetzen. Über 40 Minuten dominierte die Mannschaft das Spiel und ließ eigentlich keinen Zweifel daran, diese zwei Punkte für sich verbuchen zu wollen. Nach dem Team-Timeout der Gäste gab es eine Phase, in der unsere Mannschaft einige gute Chance liegen ließ und die Gäste zu leichten Torchancen einlud. Die Dithmarscherinnen witterten ihre Möglichkeit und brachten ihre körperliche Überlegenheit ins Spiel. Die Abwehr der Grün-Roten stand mächtig unter Druck. Wenige Minuten vor Schluss war der Vorsprung bis auf zwei Tore zusammengeschrumpft. Die Steinburgerinnen waren jetzt im Angriff und versuchten schnell den Vorsprung wieder auszubauen, vergaben jedoch diese Möglichkeit. Noch einmal konnten die Gäste verkürzen und das Spiel drohte zu kippen. 30 Sekunden vor Schluss hatten die Mädels es selbst in der Hand, das Spiel klar zu machen. Doch ein vorschneller Abschluss brachte die Gäste noch einmal in Ballbesitz, die allerdings ihre letzte Chance zum Ausgleich vergaben. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 25:24 Sieg zu Buche, der die HSG Kre/Mü in die obere Tabellenhälfte bringt.
Es gibt mehr oder weniger verdiente Siege, doch das heutige knappe 26:25 gegen die bisher ungeschlagene HSG Hohn/Elsdorf war nur durch eine bedingungslose und vereinte Mannschaftsleistung möglich. Wobei die gezielte Vorbereitung auf diesen Gegner wohl ein wichtiger Faktor für den Sieg darstellte.
Vor dem Spiel trafen wir uns mit unseren Sponsoren Holzhandel Schorisch, vertreten durch Sönke Schulz und Intersport Biehl, vertreten von Dörte Schulz, für ihre Unterstützung der MJB 1 mit einem Blumenstrauß zu danken.
Zurück zum Spiel. Konzentriert ging es dann nach dem Anpfiff ohne Abstriche zur Sache, beide Teams schenkten sich nichts, keine Mannschaft konnte sich bedeutend absetzen. Nach einer Schreckenssekunde für uns, wenige Minuten nach Spielbeginn, denn Rückraumspieler Mats Riemann verletzte sich an der so schlimm an der Schulter, dass er nicht mehr eingesetzt werden konnte. Mats, gute Besserrung vom Team! Obgleich dieses tragischen Verlustes kämpfte unsere HSG unbeirrt weiter. Es gelang uns nicht mehr als 2 Tore vorzulegen. Hohn blieb dran. 5 min. vor der Halbzeitpause verholzten wir zwei Angriffe und Hohn war am Drücker, Ausgleich! Hohn nahme diesen Vorsprung mit in die Halbzeitpause 11:13.
In der Pausenbesprechung stellten wir die Mannschaft um, von unserer geliebten 3:2:1 auf eine 5:1 Abwehr. Bezogen auf den starken rückraumlinken Spieler der Hohner, starteten wir guten Mutes in die 2. Halbzeit. Nach verbissenen kämpfen auf beider Seiten um jeden Ball und jedes Tor, konnten wir den 2 Tore Rückstand erst in das letzte 10 min. des Spiels verringern. Zwei Mal spitzelte Kent den Ball den Hohnern ab und schoss uns auf den Ausgleich heran. Es waren noch 2 min. zu spielen und es Stand 25:25, Hohn hatte den Ballbesitz. Der Angriff wurde durch Henning im Tor abgefangen und ein Schneller Konter über links Außen. Bimmi machte das Ding!! 26:25, die Halle tobte. Noch ca. 1 min. zu spielen, Hohn im Angriff, ein Schuß aufs Tor, Henning fälscht den Ball ab, ein Pfiff, Eintritt – Freiwurf für Weddingstedt. Jetzt nur die Ruhe bewahren und die letzten 12 sec. runter spielen und bloß den Ball nicht verlieren. Schluß – Ende- Gewonnen.
Herbstmeister – Gratulation an das Team – Super Leistung!
Fazit: Eine gute Mannschaftsleistung hatte hier und heute gezeigt, dass im Handball alles möglich ist. Es hätte auch 25:26 heißen können und dann währ es auch OK gewesen. Es war ein super Faires und spannendes Spiel, super Schiris und genauso gute Fans und Zuschauer.
Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnacht und einen guten Start ins Jahr 2013!
Eure MJB 1
Völlig unnötige Niederlage und die Entäuschung ist doch sehr groß! Wir wussten zwar um die Stärke der Gäste, die in den ersten Spielen noch einige verletzte Spieler nicht einsetzen konnten, aber die letzten 3 Spiele schon gewonnen hatten!
Trotzdem war heute mehr drin, unsere Abwehr machte ihre Sache eigentlich ganz gut am Anfang und wir waren in Halbzeit eins stets in Führung, verpassten es aber uns ein wenig abzusetzen, da wir zu viele Fehlwürfe zu verzeichnen hatten! Daher gingen wir leider nur mit 12 : 11 in die Kabine zur Halbzeit. Es wurde nur über unsere Chancenverwertung im Pausentee gesprochen und dann würden wir schon die Sache schaukeln! Es sah auch zunächst danach aus und wir führten 18:15, doch dann ging es wieder los mit unseren Fehlwürfen und auch in der Abwehr wurde nicht genug auf den Ball gearbeitet bzw. der Gegenspieler fest gemacht, damit er nicht den finalen Pass mehr spielen kann. Darum kam der heutige Gast immer stärker auf und konnte erstmals zum 19 zu 19 ausgleichen und dann nach unserer letztmaligen Führung von 22:21 sogar mit 22:23 in Front ziehen. Eine Auszeit von unserer Seite sollte noch einmal auf diese Missstände hinweisen, doch genau das Gegenteil trat ein, es wurde zu schnell abgeschlossen und verworfen von unserer Truppe. Wir konnten noch einmal durch Sören Schacht von rechtsaußen ausgleichen doch gerieten im Gegenstoß wieder in Rückstand und dann warf unser Rückraum eben zu früh und ungenau und der Gast kam wieder in Ballbesitz und brachte den Sieg schliesslich nicht unverdient unter Dach und Fach! Unser Rückraum mit Tobi (zu Beginn des Spiels noch mit guter Quote, dann etwas überhastet und Robin (Doppelspielrecht Düwels/HSG) hatte heute nicht seinen besten Tag
und dann kann so etwas eben dabei rauskommen! So was gibts im Handball eben und wir werden versuchen diese Niederlage schnell zu verkraften und im letzten Spiel in diesem Jahr in Malente es besser zu machen! Ein Lob an die Schiris,die schon das Spitzenspiel der mJB vor uns souverän geleitet hatten, echt gute Leistung! Zwei Sachen noch am Rande, zum einen gelang Lasse ein spektakulärer Rückhandwurf mit Torerfolg und Henning, der aus der mJB aushalf, hielt zwei von drei Siebenmeter in toller Manier! Einfach klasse!
Das in der Kabine nicht die beste Stimmung herrschte ist auch klar, einige Unmutsäußerungen waren zu vernehmen, doch ich denke im Eifer des Gefechts darf man dies nicht allzu ernst nehmen! Na klar machen wir Trainer auch Fehler und müssen Niederlagen verantworten, aber ich denke doch, es sägt keiner an unseren Stuhlbeinen, außer Ali und Jürgen beim Bier danach vielleicht aus Spass!
Die Zuschauer haben heute ein ganz tolles Handballspiel des Tabellenzweiten (wir) und -dritten (Büsum) gesehen.
Die Situation in der Kreisliga mJE ist deutlich:
Marne/ Brunsbüttel, Weddingstedt/He/De und Büsum sind vorne weg. So gibt es nur wenige Anreize in dieser Saison. Heute war einer davon:
Das Spiel war geprägt von umkämpften Abwehrreihen und tollen Angriffsaktionen. Bei uns klappt es mittlerweile ganz hervorragend, dass wir dem Gegner den Ball aus der Hand prellen ohne Körperkontakt. Somit können wir sofort wieder Gegendruck ausüben. Und im Angriff gelangen tolle Szenen, bei denen die Kreisläufer und die Rückraumspieler super zusammen spielten.
Wenn es nur im Ansatz etwas zu bemängeln gibt: Einzig die Chancenauswertung könnte etwas besser sein. Allerdings waren die Büsumer Torhüter richtig gut (Patrick aber auch) und man muß sich erst einmal so viele Chancen herausspielen.
In der ersten Halbzeit (3:3 Angriff/ Abwehr) war das Spiel zuerst ausgeglichen. Büsum konnte entgegen dem ersten Spiel sehr gut mithalten. Erstmals führten wir mit 15:11 Toren etwas deutlicher. Danach verwarfen wir gute Chancen, Büsum traf regelmäßig und so kam es zum HZ-Stand von 15:14.
In der zweiten Halbzeit setzte sich das sehr gute Spiel beider Mannschaften fort. Wir führten ständig mit 3-4 Toren. Zum Ende führte die konditionelle Überlegenheit bei diesem hohen Tempo dafür, dass wir noch deutlich mit 27:21 gewinnen konnten.
Wir beklagen uns immer wieder, dass wir kaum gefordert werden. Heute war es dagegen ein klasse Spiel von beiden Mannschaften.
Prima gemacht Jungs ! Damit sind alle aus Wedingstedt und Büsum gemeint !
HSG Kremperheide/Münsterdorf – wJB
Ergebnis: 25:24 (14:10)
Wie sich die Bilder doch gleichen. Wie im letzten Spiel hatten wir teilweise Schwierigkeiten den Ball sauber nach vorne zu transportieren, und im Abschluss schossen wir doch mehrfach den Torwart an, der in bester Manier unsere Schützinnen mit Ihren Würfen in die Torwartecke lockte. Viele unserer Wurfversuche im Spielverlauf endeten bei der gegnerischen Torfrau, ohne dass diese großartige Leistungen abrufen musste. Schnell lagen wir mit 3:0 und 5:2 im Hintertreffen, ehe wir in der 13. Min. mit dem Tor zum 5:5 ausgleichen konnten. Leider konnten unsere Mädchen die technischen Fehler trotz guter Ausgangslage nicht abstellen, und die Steinburgerinnen konnten über die erste Welle immer wieder zu einfachen Toren kommen. Bis auf 14:8 lagen die Gastgeberinnen bereits in Führung ehe bis zur Pause etwas Ergebniskosmetik betrieben werden konnte. (14:10)-
Auch in der zweiten Spielhälfte waren wir im Angriff zunächst selbst unser stärkster Gegner, und Kremperheide sagte Danke (wenn auch leise) und baute den Vorsprung bis zur 37. Min. auf 22:16 aus. Erst nach unserer jetzt letzten Auszeit konnten wir über die Achse Jule und Birge unsere Angriffsversuche erfolgreichen abschließen und holten Tor um Tor auf. Bis auf 24:23 hatten wir uns bis zur 46. Minute herangearbeitet. Danach kam das sogenannte Büsum Alt Duvenstedt Phänomen zum Tragen. Zweieinhalb Minuten dauerte der vorletzte Angriff unserer Gastgeberinnen, der nach einem sehr schnell ausgeführten Freiwurf (hier waren noch nicht alle gegnerischen Spielerinnen außerhalb der 9 Meter Linie) mit einem jetzt allerdings völlig berechtigten Strafwurf endete. Pech gehabt. Trotzdem hatten wir sogar noch zweimal die Gelegenheit zum Ausgleich zu kommen, aber leider fand unser letzter Wurf nicht den Weg ins Ziel. Schade.
Unser besonderer Gruß geht hier speziell an den Schiedsrichter Christian Wall der alleine die Partie leitete. Das war eine insgesamt wirklich starke Leistung. Danke! (auch wenn wir kurz vor Schluss mal unterschiedliche Sichtweisen auf das Spielgeschehen hatten;-))
Letztendlich blieben die beiden Punkte verdienter Weise in Steinburg. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft. Dafür haben WIR einfach zu viele Bälle weggeschmissen. Kann man kaum glauben dass wir fast noch einen Punkt geholt hätten. Nun können wir aber erst mal unsere Wunden lecken und uns auf die Rückserie vorbereiten. Dann mit verbesserten Passspiel, schöner Rückwärtsbewegung und Einhaltung der Wurfbilder können wir dann wieder angreifen. Insgesamt ist das Jahr 2012 auch erfolgreich verlaufen. Mit dem 4. Platz in der SH-Liga und der Qualifikation für die Oberliga sind wir voll im Soll. Und ein paar schöne Punkte haben wir auch schon auf dem Konto.
In Münsterdorf plagten sich:
Bente – Femke(7), Birge (5), Lisa (4), Jule (3), Vivienne (3), Vivien (1), Nele (1), Marlene, Lynn, Lefke. Wiebke und Sofie fallen zur Zeit ja noch aus (gute Besserung), und Wenke war mit der C unterwegs.
Hier der Bericht zum Spiel gegen den BTSV aus Sicht unserer Nordfriesischen Gäste.
Bredstedt. <M></M> Der dritte Saisonsieg lässt weiter auf sich warten. Aber immerhin erkämpfte sich die weibliche Jugend des Bredstedter TSV in der Handball-Oberliga ein 15:15 (8:5) beim Tabellenvierten HSG Weddingstedt. "Es war ein gerechtes Remis, wir haben auf schwerem Pflaster einen Punkt gerettet", meinte BTSV-Coach Ralf Johannsen. Die Zuschauer erlebten eine zähe Partie, die erst zum Ende spannend und kampfbetont wurde. Weddingstedt hatte eine hohe Fehlwurfquote, vor allem vor der Pause, Bredstedt fehlte die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Dennoch lag der BTSV zunächst mit beweglicher offensiver Deckung vorn, nahm nach einem 7:2 aber nur einen Drei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine. Weddingstedt holte danach dank der Haupttorschützin Vivien Manzke (7 Tore) schnell auf und schaffte den Ausgleich. Beim 15:15 50 Sekunden vor Schluss, "stahl" Kristin Hultzsch den Ball, scheiterte beim Gegenstoß aber an Bente Schlüter im HSG-Tor. "Da wäre der Sieg möglich gewesen", so Johannsen. Am Sonntag (15 Uhr in Leck) empfangen die Bredstedter Mädchen den ATSV Stockelsdorf.Bredstedter TSV: Benett - Dethlefsen (1), Gottburgsen, Sina Köster (5/1), Hultzsch (1), Steinkamp, Anna Köster (5), Knies, Paulsen, Hansen (3)
HSG gegen SG Pahlhude/Tellingstedt
Eigentlich fing es ganz gut an. Wir lagen bis zum 7 : 6 immer knapp in Führung. Doch dann klebte uns das Pech an den Fingern. Wir trafen den Pfosten und auf der anderen Seite fanden abgefälschte Würfe den Weg in unser Tor. So lagen wir, wie gegen Kropp, mit 7 : 11 zurück. Zur Pause stand es dann 12 : 15.
Mit viel Einsatz kämpften wir uns heran und ab dem 19 : 19 konnten wir uns dann über 26 : 21 absetzen und schließlich mit 29 : 25 gewinnen. Insbesondere Jan-Kevin nutzte in der 2. Halbzeit den Platz im Angriff (es gab auf beiden Seiten mehrere Zeitstrafen) und Pascal und Dennis zeichneten sich diesmal als sichere Werfer aus. Aber der Grundstock wurde wie gehabt in der Abwehr gelegt. So konnten wir die Punkte verdient behalten und bleiben mit einem Minuspunkt versehen Erster !
mJB 2
HC Treia/Jübek – 1. Herren
31:22 (15:14)
Wenn man zu dem Tabellen Dritten fährt, rechnet man nicht unbedingt mit zwei Pluspunkten zurückzukehren. Allerdings war das, was der HC uns angeboten hat, nicht unbedingt die Leistung, die man von einer Spitzenmannschaft erwartet. Wir haben es dem Gastgeber auch viel zu leicht gemacht, die Punkte zu behalten. Hätten wir unser ganzes Potenzial abgerufen, wären die Zähler evtl. nach Dithmarschen gewandert. Hätte, hätte, hätte…
Nach den letzten beiden Erfolgen sollte man meinen, wir würden mit breiter Brust und der erforderlichen geistigen Frische auftreten. Das haben wir aber nie umsetzen können. Jeder wollte, aber bei vielen wirkte es, als wäre man in einer „Seifenblase“ gefangen. Mike, Matze und Jörn bildeten hier, neben dem überragend haltenden Kristofer, die positiven Ausnahmen.
Wir starteten schlecht, 8:3 hieß es nach ca. 12 Minuten. Dabei waren wir auf die 3:2:1-Deckung der „Treianer“ von Detlev gut vorbereitet worden. Erst jetzt, nachdem Kristofer durch einen Kopftreffer „wach geküsst“ wurde und wir immer wieder die Lücken im Abwehrverbund der Gastgeber fanden, kamen wir ins Spiel.
15:14… Halbzeit… soweit alles gut. Detlevs Appell in der Halbzeitpause hatte es in sich. Es wurden genau die richtigen Worte gefunden. Und dann? Tiefschlafphase! Ein 8:2 Lauf schickte uns auf die Verliererstraße. Der Rest der Partie „dümpelte“ vor sich hin.
Wenn man die Möglichkeit hat, Anschluss an das Mittefeld zu bekommen, muss man einfach anders auftreten! Wie gesagt, jeder wollte, aber man muss es dann auch mal erzwingen wollen. Zu viele Spieler haben momentan einfach eher mit sich selbst zu tun.
Mit der HSG SZOWW kommt bestimmt kein leichterer Gegner als nächstes zu Gast in die Weddingstedter Sporthalle. Aber wenn wir die Form und Einstellung der Spiele gegen Bredstedt und Pahlen finden, dann werden wir sehen, ob es für zwei Punkte reichen wird…
© Nils Wartenberg
1. Herren – SG Pahlhude/Tellingstedt
29:24 (12:10)
Nach dem Spiel sah man eine blutige Nase, aufgeschrammte Knie und viele blaue Flecken sowie Kratzer. Also, nichts Außergewöhnliches nach einem Handballspiel, doch diesmal sahen wir dies alles als Derby-Trophäen an! Nach 60 intensiven, aber nicht unfairen, Minuten, vor vollem Haus, verließen wir als verdienter Sieger die Platte.
Danach sah es in der Anfangsphase des Spiels jedoch nicht aus! Unsere Gäste aus Pahlen/Tellingstedt starteten wesentlich schwungvoller in die Partie. Mit einer aggressiven Abwehr und einem effektiven Angriffsspiel gingen sie über ein 1:3 sogar 4:7 in Führung. Bis dahin brachte unser Pförtner nicht eine Hand an die Torwürfe der Gäste.
Erst nach einer Auszeit hat Detlev uns wieder auf „Linie“ gebracht und wir agierten von da an mit der nötigen Härte und Konsequenz. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits auf unseren Matchplan umgestellt. Heißt, wir stellten aus unserer 6:0-Deckung auf eine Zonendeckung gegen den starken Felix Redl um. Das zeigte Wirkung und wir gingen mit einer zwei Tore Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst weiter, ohne dass eine Mannschaft sich absetzen konnte. Die Männer von der Eider konnten sogar zum 15:15 ausgleichen. Als das Spiel in die entscheidende Phase ging machten wir aber den besseren Eindruck. Wir brachten frische Spieler von der Bank, wohingegen bei einigen Gegenspielern der Kräfteverschleiß zu vermerken war. Dadurch konnten wir uns entscheidend absetzen. Grundstein hierfür war die sehr gute Abwehrarbeit! Stefan löste die Aufgabe in der Zone sehr gut und die anderen fünf ließen im Mann gegen Mann nicht mehr viel zu. Zudem waren wir Vorne auf allen Positionen torgefährlich, was sich an den vielen Torschützen wiederspiegelt. Marvin und Jörn fallen allerdings durch besonders viele Treffer positiv auf.
So schön ein Derbysieg, vor prall gefüllter Halle, gegen unseren Kreisrivalen auch ist, man bekommt auch hierfür nur 2 Punkte. Und diese Punkte waren extrem wichtig für uns! Sicherlich gibt es keinen Grund zur Entspannung, aber Pahlen bleibt weiterhin auf Schlagdistanz und wir „nagen“ am Anschluss ans Mittelfeld.
Die Entwicklung stimmt. Es greifen immer mehr Rädchen ineinander und viele Abläufe automatisieren sich. Dabei dürfen wir eines nicht vernachlässigen, es werden uns nur Siege gelingen mit der richtigen Einstellung und wenn wir als Kollektiv auftreten.
© Nils Wartenberg
Bredstedter TSV - 1. Herren
23:28 (12:13)
Unseren Nachbericht vom Husum Spiel ließ ich folgendermaßen enden: „Schließlich wissen wir, dass wir es besser können.“ Nach dem Spiel gegen Husum eine gewagte Ansage. Gut ist, dass sich das bestätigt hat.
Schlecht an dem Spiel gegen die Bredstedter war nur die Nachricht im Vorfeld dieser Partie. Tim Boldt hatte sich am Vortag eine schwere Knochenfraktur beim Fußball zugezogen und wir damit lange Zeit ausfallen. „Timsche, auf diesem Wege noch mal gute Besserung. Kopf hoch – das wird schon wieder.“
Nun zum eigentlichen Spiel. Die Einstellung stimmte und die Taktik, Bredstedts Spielmacher Paulsen in Manndeckung zu nehmen ging auf. Vorne spielten wir einen soliden Ball und verkniffen uns auch die üblichen technischen Fehler. Oft machten wir uns auch die Möglichkeit von einfachen Toren aus der ersten Welle zu nutze. So kamen wir schnell zu einer 4-Tore-Führung, die allerdings durch Unkonzentriertheiten zur Pause auf einen Treffer schmolz.
Davon unbeeindruckt kamen wir gut in die zweite Hälfte und bauten die Führung wieder auf bis zu fünf Tore aus. Bredstedt versuchte nun durch eine offensivere Abwehr zu kontern, aber auch hier hatten wir die bessere Antwort, indem Mike und Stefan den Platz nutzten. Jetzt war die Gegenwehr der Friesen endgültig gebrochen und wir brachten unseren ersten Auswärtssieg unter Dach und Fach.
Der Grundstein für diesen Erfolg war sicherlich die überragende Abwehrarbeit auf unserer Seite. Auch Leute, die eher mal „wackeln“ machten einen hervorragenden Job in der Defensive. Die gesamte Truppe hat überzeugt und jeder hat durch sein Wirken alles für den Sieg getan.
Da braucht man keinen hervorheben, allerdings seien noch ein paar Beispiele genannt. Lasse hat als Debütant aus der A-Jugend ein tolles Spiel gemacht, Matze prima die Abläufe angesagt, Kristofer kommt kalt von der Bank und pariert einen Strafwurf, Jörn und Björn verwandeln eiskalt vorm Tor, Ulf wackelte seine Gegenspieler aus, als wäre er zehn Jahre jünger, Nils entwickelte immer wieder Torgefahr aus dem Rückraum und Marvin ackerte, neben vielen anderen, wie ein Pferd in der Abwehr…
Man kann hier bestimmt noch viele weitere positive Ansätze finden. Aber wichtig wird sein, dass wir diesen „Rückenwind“ mit ins Derby gegen Pahlen nehmen und auch hier diese Tugenden an den Tag legen.
© Nils Wartenberg
TSV Lindewitt – 1. Herren
33:29 (19:14)
Auch von unserer jüngsten Reise konnten wir nichts zählbares mitnehmen. Dabei fing alles gut an.
Detlev hatte uns gut auf den Gegner und seinen Haupttorschützen Lars Jacobsen eingestellt.
Mit gefälligem Spiel vorne, wobei Nils Röder oft die Akzente setzte, konnten wir meist die Führung behaupten,leider nur "meist".
Probleme bekamen wir erst hinten mit den zur Mitte ziehenden Außen und nachdem wir vorne einige klare Einwurfmöglichkeiten ausließen, mussten wir den Gegner von einer eigenen 14:12 Führung auf den Halbzeitstand von 19:14 davon ziehen lassen.
Nach der Pause konnten wir den Rückstand kontinuierlich verkürzen. Der Gegner wackelte!
In dieser Phase hatten wir mit den Hauenstein Brüdern zwei ganz starke Akteure auf dem Platz. Unglücklicherweise musste Nils Röder verletzungsbedingt von der "Platte" und es fehlte jetzt ein wenig der Druck von der linken Seite.
Wie das nun mal so ist, wenn man auswärts einem Rückstand hinterher läuft. Da muss alles passen um das noch mal zu drehen. Trotz aller Versuche, auch eine offene Manndeckung wurde versucht, sollte es an diesem Tag nicht mehr gelingen die Partie zu unseren Gunsten zu entscheiden.
Am Ende hat der Gegner, nicht unverdient, die Nase vorne behalten. Nun müssen wieder Punkte her, wenn es endlich wieder "Heimspiel" heißt. Das Husum uns einen ganz heißen “Tanz” bieten wird, da sind wir uns sicher. Aber auch darauf sind wir vorbereitet.
© Nils Wartenberg
1. Herren - HKUF Harrislee
35:20 (20:9)
Es war knapp vor 17 Uhr, als man ein allgemeines Durchatmen in der Weddingstedter Sporthalle vernahm. Wir können es doch noch und haben nach drei verlorenen Partien endlich die ersten Zähler eingefahren. Dazu muss man sagen, dass wir den richtigen Gegner zur richtigen Zeit zu Gast hatten.
Die Harrisleer, sonst ein durchaus unangenehmer Gegner, mussten ersatzgeschwächt nach Weddingstedt reisen. Das machten wir uns von Anfang an zu Nutze. Hochmotiviert, waren wir in allen Belangen überlegen. Vor der Begegnung forderte Detlev Sieper von uns das Tempo hoch zu halten, um unsere konditionellen Vorteile auszuspielen, keine wilden Pässe zu spielen, sondern geduldig zu bleiben und immer wieder aus Kreuzungen zu Torabschlüssen zu gelangen.
Damit hatte unser Trainer völlig recht. Wir setzten die Vorgaben gut um und kamen schnell zu einer deutlichen Führung. Endlich haben wir auch mal wieder eine sattelfeste Abwehr gestellt und konnten somit das recht statische Angriffsspiel des Gegners unter Kontrolle bringen. Aus den Ballgewinnen resultierten schnelle und einfache Treffer aus der zweiten Welle.
Im 6 gegen 6 konnte unser Rückraum, aus den angesprochenen Kreuzbewegungen, immer wieder Marvin Hölk am Kreis bedienen, der ganz stark verwandelte. Auch Kai Habermann von außen und Nils Röder aus dem Rückraum hatten eine gute Wurfausbeute. Letztlich muss man der ganzen Truppe ein kollektives Lob aussprechen. Jeder wusste um was es geht und jeder zeigte, dass man unbedingt gewinnen wollte.
Nun darf man nicht den Fehler machen und meinen das geht automatisch so weiter. Mit dem HKUF hatten wir eine, an diesem Tag, schlechte Mannschaft zu Gast und nächste Woche in Lindewitt werden die Trauben ungleich höher hängen.
© Nils Wartenberg
HFF Munkbrarup - 1. Herren
34:27 (17:12)
„We call it a klassiker“, so beschrieb Fußballkaiser Franz Beckenbauer mal einen traditionsbesetzten Ländervergleich.
Tradition, wenn auch eine negative, hat unser 0:6-Start in die Saison mittlerweile auch. Dabei muss man leider sagen, dass man außer im ersten Spiel, weit davon entfernt war zu punkten. Sicherlich ist das auch auf unsere Auswärtsschwäche zurückzuführen und da hatten wir in den letzten beiden Spielen wirklich schwere Aufgaben bekommen.
Das Spiel gegen HFF Munkbrarup ist schnell erzählt. Sicherlich sind die Männer von der Förde ein ambitionierter Aufsteiger, aber bestimmt keine Übermannschaft. Mit einfachen Mitteln warfen sie sich schnell einen 4-5 Tore Vorsprung heraus. Hier konnte man schon erkennen, dass unsere Defensive das größte Problem darstellt. Bis zu seiner Auswechslung in der 19. Minute hatte Nils Wartenberg nicht eine Parade zu verbuchen, was die Sache natürlich nicht leichter machte.
Dennoch schafften wir es auf zwei Tore zu verkürzen. Nicht zuletzt, weil Kristofer Wendt mit tollen Paraden bei freien Würfen in der Box glänzen konnte. Allerdings tauchten diese guten Abschnitte immer noch zu kurz in unserem Spiel auf. Durch die löchrige Abwehr und technische Fehler im Angriff haben wir am Ende doch deutlich verloren. Das wir konditionelle Vorteile hatten ist gut und eine wichtige Grundlage, half uns am Ende aber auch nicht weiter.
Jetzt gilt es, den Kopf frei zu bekommen, die Abwehrleistung zu verbessern und die Negativserie zu beenden. Mit unserem nächsten Heimspiel haben wir eine gute Möglichkeit dazu. Wir sollten nicht mehr so viele gute Möglichkeiten auslassen...
© Nils Wartenberg
HSG Tarp/Wanderup II - 1. Herren
(20:13) 40:25
Das war eine deftige Packung, die wir uns bei der Tarper Zweiten abholten. Mit 40 (!!!) zu 25 wurden wir abgefertigt und nach Hause geschickt. Sicherlich wusste man um die Schwere der Aufgabe und es gab mehrere Faktoren die das ganze relativieren. So fehlte bei uns Ulf Boecke und Jörn Hauenstein ging mit einer Schulterverletzung (quasi ohne Wurf ausgestattet) in die Partie.
Die Jungs von der Treene hingegen konnten aus den Vollen schöpfen. Worms, Juckenath, Hansen und Otto sind alles Spieler die auch in der Tarper Drittliga-Mannschaft eingesetzt werden oder wurden. Gepaart mit den anderen jungen, technisch gut ausgebildeten Spielern (das kann man hier mal neidlos anerkennen), sicherlich eine Mannschaft, die am Ende der Saison ganz weit oben zu finden sein wird.
Aber 15 Tore Differenz sind eindeutig zu hoch. Da müssen wir einen anderen Anspruch haben. Zumal wir nach dem 5:1-Rückstand auf ein 7:7 kamen. Sogar eine 11:10-Führung konnten wir uns erspielen. Hier hatten wir den „Kollegen“ Juckenath im Rückraum der Gastgeber bereits in Manndeckung genommen und unser Spiel lief, wie wir uns es wünschen. Ballgewinn und dann mit Tempo schnell und sicher zum Torerfolg. In dieser Phase hat unser Geburtstagskind Matze Hauenstein besonders stark aufgespielt.
Nach unserer Führung verloren wir aber völlig die Linie und mussten mit einem 20:13 Rückstand in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich dieser Trend fort. Erst eine Auszeit unseres Trainers half uns, den Faden wieder zu finden. Hier konnten wir wieder unser Spiel durchsetzen und auch etwas verkürzen, allerdings schafften wir es nicht, diese gute Phase zu stabilisieren und am Ende… die Höhe der Niederlage ist ja bekannt.
Jetzt gilt es die guten Phasen im Angriff auszudehnen und die Abwehrarbeit deutlich zu verbessern. Auf der Torhüterposition hatten wir an diesem Tag auch noch viel Luft nach oben. Gut, dass Kristofer Wendt wenigstens noch mal ein/zwei freie Würfe wegnehmen konnte. Und schön ist auch, dass Nils Röder seine Fehlerquote aus dem ersten Spiel reduzieren konnte und 9 Tore erzielt hat.
© Nils Wartenberg
1. Herren - SG Oeversee/Jarplund-Weding
28:29 (16:15)
In unserem ersten Saisonspiel durften wir mit der SG Oeversee/Jarplund-Weding einen Absteiger aus der SH Liga begrüßen. Klar ist man in einem Premierenspiel immer etwas nervös, gerade wenn man sich vor heimischer Kulisse präsentiert.
So hatten wir mehrere Fehler in unserem Spiel, was zu einem 1:5 Rückstand führte. Erst jetzt konnten wir diese Unsicherheit ablegen und bekamen Zugriff auf die Partie. Beim 8:8 waren wir wieder dran und konnten sogar in Führung gehen. In dieser Phase konnte man schon sehen, dass unser Neuzugang „Skampi“ auf der rechten Außenbahn eine echte Verstärkung darstellt. Sechs blitzsaubere Tore sollten es am Ende für ihn werden. Mit einer etwas konsequenteren Spielweise (wieder technische Fehler und ein verworfener 7-Meter) hätten wir durchaus höher als mit einem Treffer zur Halbzeit führen können.
Im zweiten Durchgang konnten wir lange eine zwei Toreführung behaupten und bekamen die starke rechte Angriffsseite der Gäste um den guten Kreisläufer besser unter Kontrolle. Allerdings schafften wir es auch nicht uns weiter abzusetzen, was am Ende wahrscheinlich einen Sieg gebracht hätte. So gerieten wir nachdem die SG auf eine 5:1 Abwehr umgestellt hatte mit 22:26 ins Hintertreffen. Detlev Sieper nahm eine Auszeit und wies uns an einen Schritt offensiver zu decken. Das „zog“! Es waren zu diesem Zeitpunkt noch 10 min. zu spielen und wir hatten nach ca. 4 min. zum 26:26 egalisiert.
Jetzt war es der Gästecoach, der mit einer Auszeit unseren Sturmlauf unterbrach. Leider mit Erfolg… wir konnten noch mit 28:27 in Führung gehen, dann trafen allerdings nur noch die Nordmänner. Als Oeversee bei einem Tor Vorsprung einen 7-Meter zugesprochen bekam, waren wir praktisch aus dem Rennen. Dann zeigte Kristofer Wendt seine Qualität und kaufte mit einer tollen Parade, dem bis dahin sichern Schützen, den 7-Meter ab. So bekamen wir einen letzten Angriff und damit die Chance auf ein Remis. Sekunden vor Schluss nahm Jörn Hauenstein sich den Wurf und dieser strich knapp an der Box vorbei. Kein Vorwurf an Jörn, den Wurf musste er nehmen! Meistens würde er so einen Wurf auch erfolgreich abschließen, allerdings ist Wüstensand und Laufband etwas anderes als Hartwachs und Hallenboden (Jörn war drei Monate in Afghanistan).
Wir können festhalten, dass wir mit so einer Leistung, vor allem wenn wir die technischen Fehler reduzieren, noch unsere Punkte sammeln werden. Für ein erstes Saisonspiel konnte sich das sehen lassen. Umso ärgerlicher, dass wir keine Punkte verbuchen konnten, zumal jetzt zwei schwere Auswärtsspiele anstehen.
© Nils Wartenberg
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